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Waldorf, Montessori und Co.:Montessori-Schule

Mehr als 400 Schulen in Deutschland, davon drei Viertel Grundschulen, haben sich der Montessori-Pädagogik verschrieben. Die meisten gibt es dem Montessori-Dachverband zufolge in Bayern und Berlin. Die Gründung geht in der Mehrzahl auf Elterninitiativen zurück, die ihre Kinder auf eine Montessori-Schule schicken wollten.

Das pädagogische Konzept setzt auf individuelle Entwicklung und Förderung, auf selbstständiges und selbstbestimmtes Lernen, das vom Kind als "Baumeister seiner selbst" aus einer natürlichen Freunde daran selbst ausgeht. Zentraler Gedanke der Montessori-Pädagogik: Hilf mir, es selbst zu tun. Im Schulalltag bedeutet dies, dass es keine nach Jahrgängen getrennten Klassen gibt, sondern dass gemeinsam in verschiedenen Altersgruppen gelernt wird.

Die Schüler können weitgehend frei entscheiden, was sie nach einem Wochen- oder Monatsplan wann lernen und womit sie sich während der Schulzeit beschäftigen. Die ausgebildeten Montessori-Lehrer sind dabei Ansprechpartner und geben Hilfestellung oder Anleitung. Kritik, Strafen und Leistungsdruck sind unerwünscht. Großen Wert wird auch auf eine kindgerechte Lernumgebung mit speziellen Materialien gelegt. Weitere Informationen unter http://www.montessori-deutschland.de/startseite.html