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Freilerner:Für immer schulfrei

"Komposition für ein oder zwei Celli" heißt dieses Bild, gemalt vom siebenjährigen Max Werth."Da ist es förmlich aus ihm herausgeflossen, da hat er aus seinem Innersten geschöpft", sagt seine Mutter, die als freischaffende Musikerin arbeitet.

(Foto: Privat)

Freilerner widersetzen sich der Schulpflicht. Ihre Kinder bleiben zu Hause - und entscheiden selbst, was und wann sie lernen. Besuch bei einer Familie, die nicht auffliegen darf.

Von Ali Vahid Roodsari

Vor Kurzem saßen Lena und John Werth an einem Tisch zwei Frauen gegenüber. Die Frauen sagten, sie arbeiteten für das Jugendamt. Sie warfen den Werths vor, ihre Kinder seien seit Monaten nicht mehr in der Schule gewesen. Kindeswohlgefährdung, so lautete der Vorwurf. Ihre Kinder seien wohlauf, hielten die Werths dagegen. Für ihre Bildung sei gesorgt, ihr Wissensstand in Lernmappen dokumentiert. Die Frauen blieben hartnäckig, die Werths auch. So lange, bis die Frauen nachgaben und die Werths wieder gehen durften.

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