Trotz Kampagne:Hochschulreform steht weiter in der Kritik

Mit drei Livestream-Vorträgen samt Fragerunde zur geplanten Hochschulreform hat Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) versucht, Sorgen und Skepsis an Universitäten und Hochschulen zu zerstreuen. Tausende schauten zu. Sehr wirkungsvoll war es wohl nicht: Kurz nach der letzten Runde am Montag verschickten bayerische Hochschulverbände erstmals gemeinsam Kritik: Professoren von Hochschulen und Unis, Gleichstellungsbeauftragte, Mittelbau- und Studentenvertreter sprechen von "kritischen Umwälzungen" und fürchten die "Ablösung der akademischen Selbstverwaltung" zugunsten der Hochschulchefs. Die Verbände fordern daher den Erhalt der Gremien und Mitbestimmung aller Hochschulgruppen, mehr Gleichstellung und klare Mittelzuweisung im Uni-Haushalt. Im Sommer soll das Gesetz verabschiedet werden.

© SZ vom 16.02.2021 / angu
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