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Schwaben:Brand in geplanter Flüchtlingsunterkunft in Kaufbeuren

Die Ermittler schließen weder einen technischen Defekt noch eine Brandstiftung aus.

Hoher Sachschaden - keine Verletzten

Ein Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft im schwäbischen Kaufbeuren hat einen Schaden von mehreren Hunderttausend Euro verursacht. Verletzt wurde niemand. Wie die Polizei mitteilte, war der Brand aus zunächst ungeklärter Ursache am frühen Sonntagmorgen im Dachstuhl des dreigeschossigen Gebäudes ausgebrochen.

Brandursache noch unklar

Gegen 4.15 Uhr ging der Alarm bei den Einsatzkräften ein, als sie nur wenige Minuten später vor Ort ankamen, schlugen die Flammen bereits meterhoch. Die Feuerwehr konnte aber verhindern, dass das Feuer auf das Ober- und Erdgeschoss übergriff.

Am Gebäude finden derzeit Bauarbeiten statt. Es wird für die Unterbringung von Flüchtlingen vorbereitet und war noch unbewohnt. Die Ermittler schlossen weder einen technischen Defekt noch eine Brandstiftung aus.

Erst Ende Januar hatte es in einem Ankunftszentrum für Flüchtlinge im Münchner Norden gebrannt. Dabei war ein Sicherheitsmitarbeiter leicht verletzt worden, 75 weitere Menschen die zum Zeitpunkt des Brandes in dem Gebäude waren blieben unverletzt. Die Polizei ging davon aus, dass ein technischer Defekt zu dem Brand führte. Ein Heizlüfter hatte wohl eine Matratze in Brand gesetzt.

© SZ.de/dpa/infu

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