SchlösserverwaltungWenn Schlösser zu Großbaustellen werden

Bayern ist reich an Schlössern. Ihre Sanierung kostet immer wieder Millionenbeträge.

Die Münchner Residenz war bis 1918 Wohn- und Regierungssitz der Wittelsbacher und gilt als größtes Innenstadtschloss Deutschlands. In dem Gebäudekomplex kann man sich ohne Lageplan schnell verlaufen. Im Krieg wurden weite Teile zerstört, der Wiederaufbau dauerte Jahrzehnte. Mindestens 94 Millionen Euro soll die laufende Generalsanierung mit Restaurierung der Prunkräume kosten. 2018 wurde der Königsbau nach zehn Jahren wieder eröffnet, nur die Rekonstruktion der "Gelben Treppe", ein von Leo von Klenze geplanter prächtiger Zugang, läuft noch. Schon seit 2016 wird am Kaiserhoftrakt gearbeitet, dessen Wiederaufbau erst 1985 abgeschlossen wurde. henz

Bild: Alessandra Schellnegger 25. März 2019, 15:232019-03-25 15:23:56 © SZ.de/smb