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Oberpfalz:Dutzende Unfälle und ein brennender Dachstuhl nach Gewittern

Blitzatlas 2019

Unwetter haben in der Oberpfalz für Unfälle vollgelaufene Keller gesorgt. (Symbolbild)

(Foto: dpa)

Unwetter mit Starkregen haben in der Oberpfalz die Einsatzkräfte in Atem gehalten. Auf den Autobahnen wurden elf Menschen bei Unfällen verletzt.

Vollgelaufene Keller, zahlreiche Verkehrsunfälle und ein brennender Dachstuhl haben nach einem Unwetter mit Starkregen in der Oberpfalz die Einsatzkräfte in Atem gehalten. In den Landkreisen Neumarkt, Weiden, Amberg-Sulzbach und Schwandorf mussten sie vom Sonntagnachmittag an insgesamt 75 Mal ausrücken, wie die Polizei mitteilte. In Burglengenfeld (Kreis Schwandorf) brannte ein Dachstuhl - offenbar hatte laut Polizei ein Blitzeinschlag das Gebäude in Brand gesetzt. Ersten Schätzungen zufolge liege der Schaden im mittleren fünfstelligen Bereich.

Bei 23 Unfällen auf den Autobahnen A3, A6 und A93 wurden insgesamt elf Menschen verletzt. Einer von ihnen erlitt laut Polizei mittelschwere Verletzungen, zehn andere wurden leicht verletzt. Den Angaben zufolge fiel ein Baum auf eine Straße, ein weiterer beschädigte eine Stromleitung - zu Stromausfällen sei es jedoch nicht gekommen. Am späten Abend beruhigte sich die Lage laut Polizei wieder.

Auch die neue Woche beginnt in ganz Bayern mit viel Regen, einzelnen Gewittern und deutlich kühleren Temperaturen. Vor allem in Mittelfranken, Schwaben und an den Alpen müsse mit Gewittern und Starkregen gerechnet werden, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Teilweise können demnach am Montag in einer Stunde bis zu 25 Liter Regen pro Quadratmeter fallen. Im nördlichen Franken werde mit weniger Regen gerechnet, auch die Sonne zeige sich hier womöglich. Dazu erwarten die Meteorologen Temperaturen von bis zu 17 Grad an den Alpen und 22 Grad in Unterfranken und an der unteren Donau. Am Dienstag ziehe sich der Regen allmählich zurück.

© SZ.de/dpa/vewo

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