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Flüchtlingskrise:CSU verstärkt Druck auf Merkel bei Asylfrage

Vor den Beratungen der Unionsspitze unter anderem über die Flüchtlingspolitik an diesem Mittwoch hält die CSU den Druck auf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) aufrecht: Die Flüchtlingszahlen müssten reduziert werden, "auch um die finanziellen Herausforderungen zu schultern", sagte Finanzminister Markus Söder am Dienstag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts. "Es geht nicht an, dass wir quasi das gesamte Volksvermögen nur noch einsetzen für Asyl", betonte Söder. "Ein Geld, von dem wir pro Jahr fast eine Universität neu bauen könnten in Bayern, wird dafür ausgegeben." Söder sagte, man hoffe auf einen Erfolg Merkels bei den anstehenden EU-Gipfeln, fügte aber hinzu: "Die Skepsis überwiegt da deutlich."

© SZ vom 02.03.2016 / dpa
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