Franz Josef StraußBayerns letzter König

Franz Josef Strauß wurde in Bayern verehrt wie ein König, in der Politik geschätzt oder gefürchtet: Das Leben der CSU-Ikone in Bildern.

Es war eine Beerdigung wie für einen König. Sechs Pferde ziehen den Sarg von Franz Josef Strauß am 7. Oktober 1988 durch den Mittelbogen des Münchner Siegestores. Zehntausende Trauernde säumen die Straßen, um dem verstorbenen bayerischen Ministerpräsidenten die letzte Erhe zu erweisen.

Sechs Tage zuvor war Strauß bei einem Jagdausflug in Regensburg, zu dem die Fürsten von Thurn und Taxis geladen hatten, zusammengebrochen und am 3. Oktober 1988 in der Klinik der Barmherzigen Brüder gestorben.

Seine politische Karriere begann nach dem 2. Weltkrieg. Von den Amerikanern als politisch unbelastet eingestuft, wird Strauß erst zum stellvertretenden Landrat von Schongau, ein Jahr später zum Landrat gewählt. Und auch in der CSU, zu deren Gründungsmitgliedern Strauß gehört, geht die Karriere gut voran. Strauß, der die Mitgliedsnummer 2 erhält, wird 1949 nicht nur CSU-Generalsekretär, er zieht auch für die Christsozialen in den Bundestag ein.

Im Bild: Verschiedene Zeitungen mit einem Titelfoto des Politikers Franz Josef Strauß zur Austellungseröffnung in der bayerischen Landesvertretung in Berlin 2008. (Foto: dpa)

26. August 2008, 17:052008-08-26 17:05:00 © SZ.de