Schutz vor Corona:Impfbeauftragte sollen Alten- und Pflegeeinrichtungen betreuen

Durch die Impfbeauftragten sollen die Einrichtungen unterstützt und entlastet werden. Gesundheitsminister Klaus Holetschek will die Auffrischungsimpfungen vorantreiben.

Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek (CSU) will die Corona-Auffrischungsimpfungen in den Alten- und Pflegeheimen vorantreiben. "Impfbeauftragte in den Impfzentren sollen die Alten- und Pflegeeinrichtungen zukünftig eng betreuen und sich gezielt um die erste oder zweite Auffrischungsimpfung der Bewohnerinnen und Bewohner kümmern", teilte sein Ministerium am Samstag mit. Durch die Impfbeauftragten sollen die Einrichtungen unterstützt und entlastet werden. Bisher sei die Quote bei den Auffrischungsimpfungen in den Einrichtungen noch nicht zufriedenstellend, sagte Holetschek. Gerade Risikogruppen seien jedoch durch eine zweite Auffrischungsimpfung gut vor einem schweren Krankheitsverlauf geschützt. Die Ständige Impfkommission empfiehlt die zweite Auffrischungsimpfung unter anderem für Menschen ab 70 Jahren und für Bewohner in Pflegeeinrichtungen. Die Impfzentren seien deshalb gebeten worden, Impfbeauftragte für Alten- und Pflegeheime zu ernennen, die als feste Ansprechpartner für die Einrichtungen dienen sollen, so der Gesundheitsminister.

Von Mitte August an sollen die Impfbeauftragten in Absprache mit den Verbänden in allen Einrichtungen der Pflege ihre Arbeit aufnehmen und beispielsweise eine Beratungswoche anbieten. Ziel sei es, dass die Impfbeauftragten vor Ort in die Einrichtungen gehen, mit den Bewohnern sprechen, unbegründete Ängste nehmen und bei Bedarf über mobile Impfteams auch Impfungen organisieren, kündigte Holetschek an.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Abo kündigen
  • Kontakt und Impressum
  • AGB