WohnwagenPlatz ist in der kleinsten Camping-Hütte

Der Trend geht zum Mini-Wohnwagen. Die bieten durch clevere Ideen viel Platz auf engstem Raum. Einer lässt sich sogar in eine Lounge verwandeln.

Wer kennt sie nicht, die riesigen Wohnmobile aus den USA. Lang wie Lkw und so breit wie zwei Autos, mit ausfahrbaren Seitenteilen und im Inneren so viel Platz, wie sich das manche von ihrer Wohnung in der Großstadt wünschen würden. Der Gigantismus landete sogar in diesem Jahr auf dem Caravan-Salon. Der deutsche Hersteller Volkner zeigte in Düsseldorf ein Modell, in dem ein ganzer Porsche 911 parken kann. Wo man das riesige Wohnmobil abstellen soll, ließ er offen. Denn genau das ist das Problem: Diese Art des Caravanings mag in der Weite des amerikanischen Kontinents funktionieren; in der Enge einer europäischen Stadt stößt man mit solch einem Koloss aber schnell an seine Grenzen.

Deswegen bieten seit ein paar Jahren immer mehr Hersteller das genaue Gegenteil: Mikro-Wohnwagen, die auf kleinstem Raum durch clevere Ideen genug Platz für den Urlaub schaffen.

Bild: dpa 14. September 2017, 07:072017-09-14 07:07:49 © SZ.de/harl/dd