Wartung und Service Kostenlose Erstinspektion ist nachhaltig für Händler und Kunden

Wer ein Fahrrad kauft, geht im Idealfall eine langfristige Beziehung mit dem Händler ein. Der Geschäftsmann profitiert von den Einnahmen regelmäßiger Serviceleistungen, während der Fahrradbesitzer einen kompetenten Fachmann an seiner Seite hat. Eine kostenlose Erstinspektion ist üblich, um das Vertrauen gegenüber dem Händler aufzubauen.

Manche Werkstätten verlangen dagegen einen Aufpreis, wenn sie erstmals ein Fremdrad, vor allem aus dem Versandhandel, inspizieren sollen. Oft macht sich der Unmut bemerkbar, wenn Radler ihr Zweirad günstig im Internet bestellen und anschließend Servicedienstleistungen im Fachhandel in Anspruch nehmen. Dabei können die niedergelassenen Zweiradexperten auf Dauer selbst davon profiiteren. Durch faire Serviceangebote könne der Fachhandel potenzielle Neukunden gewinnen, sagt der ADFC.

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Straßenverkehr

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Wartezeiten sind im Frühjahr am längsten

Im April und Mai stehen die Fahrräder vor den Werkstätten Schlange. Denn zum Saisonstart wollen die meisten Radler ihr Fahrrad fit machen. Dementsprechend müssen viele Kunden einige Wochen auf einen Servicetermin warten. Wer bereits im Winter an den Service denkt, spart sich die lange Wartezeit und profitiert zudem bei vielen Werksätten von zeitlich begrenzten Winterrabatten.

Komfortabler Rundumservice gegen Aufpreis

Zusätzlich zur Inspektion bieten einige Werkstätten weitere Leistungen an. Häufiges Extra ist ein meist kostenpflichtiger Hol- und Bringservice für das Fahrrad. Dieser Service lohnt sich vor allem für Kunden, die einige Kilometer vom Händler entfernt wohnen und das Rad nicht mit dem eigenen Auto transportieren können.