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Virtueller Hubschrauber:Auch das geht: London-New York in Echtzeit

Luftverkehr

Fliegen in der Zukunft

Wie gut die Idee vom Selberfliegen auf Höhe null auf breiter Front angenommen wird, zeigt die Expansion von iPilot. So stehen in London zwei weitere Boeing-737-800-Simulatoren, in Berlin und Dresden kann man jeweils Airbus 320 fliegen. Anfang November eröffnet Schleuter eine weitere Dependance am Hamburger Flughafen: "Dort wird es neben einem Airbus-Cockpit erstmals auch einen Hubschrauber-Simulator geben."

Der weitere Ausbau sieht Stationen in Prag, Dubai und Doha vor; dort sollen dann die Cockpits denen der Boeing 777-300 ER entsprechen. Und besonders freut man sich über die in Düsseldorf geplante Dependance - dort wird es zum ersten Mal möglich sein, Simulatorflüge im Cockpit einer Boeing 747-400 zu absolvieren. "In den kommenden drei bis vier Jahren wollen wir 45 bis 50 Standorte weltweit anbieten", sagt Schleuter.

Dass es aber nicht nur einmalige Kurzbesuche in den iPilot-Cockpits sind, mit denen das Unternehmen sein Geld verdient, beweist eine Anekdote aus der Londoner Filiale. Dort kommt seit langem regelmäßig ein Stammgast, der immer wieder gerne etwas tiefer in die Tasche greift.

"Der Mann ist 73 Jahre alt und fliegt abwechselnd die Routen London-New York oder London-Boston - in Echtzeit", schmunzelt Schleuter. Mehr als acht Stunden muss der Flugbegeisterte dann in einem Cockpit verbringen, das in Wahrheit gar keines ist. Die Illusion aber ist perfekt.

Weitere Infos: www.ipilot.me

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