Neuvorstellung bei OpelKarl der Kleine

Gestatten, Karl. Nach dem Adam benennt Opel auch das nächste Modell nach einer wichtigen Person der Firmengeschichte. Nomen est omen: Der neue ist traditionell, solide - und ein bisschen langweilig.

Opel Karl: Offizielle Vorstellung in Genf 2015

Sein Name ist einfach "Karl". Nicht mehr, nicht weniger. Nach dem "Adam" benennt Opel damit das nächste Auto nach einer historischen Firmenpersönlichkeit, in diesem Fall nach dem ältesten Sohn Carl (1869-1927) des Unternehmensgründers Adam von Opel. Zumindest muss man Opel zugestehen, sich damit dem Trend zu widersetzen, Autos kryptische Buchstaben- und Zahlenkombinationen aufs Heck zu schreiben.

"Der Name Karl ist aus den Opel-Markenwerten abgeleitet: deutsch, emotional, nahbar. Kurz, knackig, charaktervoll und einprägsam ist er noch dazu", sagt Opel-Marketingchefin Tina Müller in der typischen Werbesprache dazu.

Kurz und knackig ja, aber eben auch ein bisschen altbacken, das ist das Ergebnis. Das passt aber immerhin zum Opel Karl, der 2015 beim Genfer Autosalon offiziell vorgestellt wurde und am 20. Juni auf den Markt kommt.

Bild: STG 3. Dezember 2014, 16:392014-12-03 16:39:26 © Süddeutsche.de/reek/pressinform/kaeb/rus