Hybridauto im TestIm Toyota Prius ist Autofahren ein Spritsparspiel

Das Hybridauto gleitet auch in seiner neuesten Version geradezu lautlos durch die Stadt. Doch sobald der Fahrer fest aufs Gaspedal tritt, wird es ungemütlich.

Test von Felix Reek

Die erste Frage beim Blick auf den neuen Toyota Prius ist: Warum? Obwohl Schönheit höchst subjektiv empfunden wird, dürften die meisten Betrachter den Japaner nie als ansehnliches Auto empfunden haben. Doch der Toyota Prius ist eines der wenigen Automobile, die es von Modellgeneration zu Modellgeneration schaffen, seltsamer auszusehen.

Vor 19 Jahren, als der Prius zum ersten Mal auf den Markt kam, sollte jeder auf den ersten Blick sehen, dass sich unter dem Blech eine neuartige und zukunftsweisende Technik befindet: der Hybridantrieb. Das funktionierte anfangs gut: Für ein paar Jahre tauschten sogar Hollywood-Stars wie Leonardo DiCaprio oder Arnold Schwarzenegger Sportwagen und SUV gegen den umweltfreundlichen Japaner. Dann wurde er vom Tesla Model S als angesagtestes Ökoauto abgelöst. Einfach so.

Bild: dpa-tmn 23. September 2016, 08:182016-09-23 08:18:32 © Süddeutsche.de/harl/sks