E-Motoren nachrüsten

Fahrräder mit elektrischer Unterstützung sind allerdings nicht billig. Empfehlenswerte Pedelecs starten ab 2000 Euro. Aber auch ein normales Fahrrad lässt sich elektrifizieren. Dafür gibt es bereits mehrere Lösungen auf dem Markt. Eine der ersten war das Copenhagen Wheel, das 2009 zur Klimakonferenz in Kopenhagen zusammen mit dem MIT (Massachusetts Institute of Technology) entwickelt wurde. In den Handel gelangte es erst vier Jahre später, jedoch nur in den USA. Seit Herbst 2017 gibt es das Copenhagen Wheel von Superpedestrian auch in Deutschland.

Sowohl Motor und Akku befinden sich in einer großen roten Scheibe an der Nabe des Hinterrades. Um das Copenhagen Wheel in ein herkömmliches Fahrrad einzubauen, wird das komplette Hinterrad ausgetauscht. Der Motor unterstützt den Radler auf einer Strecke von bis zu 50 Kilometern. Die Lösung von Superpedestrian ist zwar billiger als ein E-Bike, aber immer noch teuer: 1200 Euro kostet der Motor mit Rad, 1600 ein komplettes Bike mit dieser Antriebslösung.

Bild: Superpedestrian 28. März 2018, 05:182018-03-28 05:18:27 © Süddeutsche.de/ihe/dd