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Die Zukunft von Premium (3): BMW:Revolution am Petuelring

BMW und die Nachhaltigkeit - Königsweg oder Sackgasse? Auch in puncto Sportwagen müssen die Münchner fast wieder bei null anfangen.

Die Modellpolitik ist im Automobilbereich immer eine Gratwanderung, doch nur wenige Hersteller wandeln bewusst so dicht am Abgrund wie BMW. Als Beispiele für die Mischung aus Mut und Übermut gelten der weitgehend sinnfreie, aber erfolgreiche X6, der pragmatische, doch wenig ansehnliche Fünfer GT, die weder als GT noch als Sportwagen taugliche Sechser-Reihe, die gegen den Markt durchgesetzten Hardtop-Dachkonzepte des Z4 und des Dreier Cabrio, die offenbar in der Dunkelkammer abgesegneten Steilheckvarianten der Einser-Reihe und der als Konzept stimmige, aber aus manchem Blickwinkel unhübsche X1.

Die Zukunft von Premium BMW

Blick in die Zukunft: Das GranCoupé, gerade in Peking vorgestellt, deutet bereits auf einen viertürigen Sechser hin.

(Foto: Foto: oh)

Alles nur Häme? Vielleicht. Doch ein Blick in die Zukunft zeigt, dass BMW die Fehler der Vergangenheit weitgehend vermeiden wird. Dafür stehen nicht nur der aktuelle Siebener und die neue Fünfer-Reihe, die mit ihrer verbindlicheren Formensprache auf Versöhnungskurs fahren.

Dies gilt auch für den neuen X3 (kommt im Herbst), für den nach der in Peking präsentierten GrandCoupé-Studie modellierten viertürigen Sechser und den in Sachen Scheinwerfer, Rückleuchten und Fugenverlauf deutlich entschärften Einser-Nachfolger. Er debütiert 2011.

Die ebenfalls für das nächste Jahr avisierte Sportversion des Einser Coupé mit rund 350 PS, die M1 heißen müsste, aber vielleicht nicht darf, belebt jene lange vermisste Zurück-zu-den-Wurzeln-Tradition, die seit den Urzeiten der ti-Modelle nur noch sporadisch gepflegt wurde.

Die Zukunft von Premium (3)

Revolution am Petuelring