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BMW X1:Keine Start-Stopp-Automatik beim Top-Diesel

Während die Benziner mit vier und sechs Zylindern an den Start gehen, müssen die Diesel aus Gewichts- und Platzgründen mit vier Brennkammern auskommen. Topmodell ist der X1 23d xDrive, der vom bekannten Zweiliter-Diesel mit doppelter Turboaufladung befeuert wird. Mit 150 kW / 204 PS und 400 Nm bei 2000 U/min lässt er der als Volumenmodell geplanten X1 20d xDrive (130 kW / 177 PS, 350 Nm) wohl deutlich hinter sich.

BMW X1 23d xDrive

X-Kurs

Die Höchstgeschwindigkeit des X1 23d liegt bei 205 km/h. Nur die Sportabstimmung lässt ihn 223 km/h schnell laufen. Den Spurt 0 auf 100 km/h erledigt der Allradler in 7,3 Sekunden. Der Topdiesel ist jedoch nur mit der bekannten Sechsgang-Automatik zu bekommen, die sich einiges an Drehfreude einverleibt. So fehlt bei ihm auch die erwartete Start-Stopp-Automatik und der Verbrauch soll sich bei 6,3 Litern Diesel auf 100 Kilometern einpendeln.

Etwas weniger Fahrspaß dürfte das Volumenmodell X1 20d xDrive bieten. Es schafft 213 km/h Spitze und soll durch die Kombination aus regenerativem Bremssystem und Start-Stopp-Funktion nur 5,8 Liter Diesel verbrauchen. Die weiteren Versionen X1 18d, X1 18i, X1 20i und X1 28i dürften in Deutschland nur Nebenrollen spielen: Sie bieten ihren Insassen ein Leistungsspektrum von 143 bis 265 PS sowie Verbräuche ab 5,2 Litern Diesel auf 100 Kilometern. Im kommenden Jahr soll als Nachzieher eine Sparversion mit weiteren Effizienzmaßnahmen und Heckantrieb auf den Markt kommen. Er dürfte knapp unter fünf Litern Diesel auf 100 Kilometern verbrauchen.

Im Innenraum präsentiert sich der 1,55 Meter hohe BMW X1 in den bekannten Dimensionen des 3er Touring. Vorne geht es ausreichend dimensioniert und durchaus langstreckentauglich zu. Jedoch könnten der Verstellbereich von Lenkrad und Sitzlehne größer sein, damit auch groß gewachsenen Fahrer für lange Touren die rechte Sitzposition finden.

BMW X1 Erlkönig

Nebenan beim Weihnachtsmann