Audi Q3:Kurz und knapp

Das Erfolgsmodell BMW X1 bereitet der Konkurrenz viel Kopfzerbrechen. Audi will jetzt mit dem neuen Q3 nachziehen - schon ab Herbst soll er zu haben sein.

Erste Bilder und Fakten.

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Das Erfolgsmodell BMW X1 bereitet der Konkurrenz viel Kopfzerbrechen. Audi will mit dem neuen Q3 nachziehen. Schon ab Herbst soll er zu haben sein.

Dieser Stachel sitzt tief im Audi-Fleisch. Der Ingolstädter Autobauer, der den Allradantrieb mit der quattro-Idee seit den achtziger Jahren auch im deutschen Premiumsegment hoffähig machte, schaut derzeit leicht grummelnd nach München.

Längst hat sich BMW vom ehemaligen Heckantriebs-Fetischisten auch zum Allrad-Experten gemausert. Die Münchner verkaufen nach wie vor mehr Allradler als Audi, die diesbezüglich deutlich lauter trommeln.

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Den xDrive-Erfolg sieht man weder in Ingolstadt noch in der Wolfsburger Konzernzentrale gern. Neben den zahlreichen BMW-Modellvarianten mit xDrive erfreuen sich die echten X-SUV-Modelle weltweit großer Beliebtheit.

Erst jüngst wanderte der X3 von Graz nach Spartanburg aus - eine üppige Werkserweiterung in South Carolina inklusive. In Graz läuft seither der Mini Countryman vom Band. Auf das Ursprungsmodell BMW X5 folgten X3, X6 und letztlich der kleine X1, eine hoch gelegte x-Version des in diesem Jahr auslaufenden 3er-Modells der Baureihe E 90. Der noch junge BMW X1 verkauft sich unverändert wie warme Semmeln am frühen Morgen in der Umgebung des Viktualienmarktes. Deutsche Konkurrenten sucht man vergeblich - bisher.

Im Bild: Innenraum-Skizze des kommenden Q3

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Doch Audi zieht nach. Nachdem die quattro-Jünger mit Q7 und Q5 vergleichsweise spät auf den SUV-Zug aufgesprungen sind, soll der neue, kleine Audi Q3 völlig neue Käuferschichten erschließen.

Der kleine Bruder des Q5 kommt im Herbst 2011 in den Handel und soll nicht nur bei BMW X1 und Mini Countryman, sondern auch der asiatischen Volumenkundschaft von Kia, Hyundai und Toyota auf Stimmenfang gehen.

Technisch basiert der Q3 auf der bekannten Quermotorenplattform von VW Tiguan und Co. Demzufolge bleiben schon aus Platzgründen Sechszylinderaggregate bei der Serienumsetzung außen vor. Das Leistungsspektrum des bei Seat im spanischen Martorell gebauten Audi Q3 wird zum Marktstart zwischen 140 und 211 PS liegen. Kleinere Motorvarianten werden mittelfristig folgen.

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Der Q3 wird im Gegensatz zu den größeren Brüder Q5 und Q7 mit Front- oder Allradantrieb erhältlich sein. Wahlweise gibt es eine Handschaltung oder das bekannt gute Doppelkupplungsgetriebe S-Tronic.

Beim Design orientiert sich der neue Q3 am kleinen A1 und dem größeren Q5, wirkt jedoch etwas kompakter und rundlicher als der große SUV-Bruder. Umlaufende Kontrastschürzen sollen für ein rustikales Image und genügend Abstand zu A3 Sportback und Audi A4 Allroad sorgen.

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Im Innenraum gibt es das bekannt hochwertige Audi-Interieur und Platz für bis zu fünf Personen. Eine Vielzahl von Telematik- und Integrationsfunktionen der größeren Modelle A6 und A8 wie Google Maps, Internet-Zugang und Datenspeicher soll auch im bewusst jünger positionierten Audi Q3 Einzug halten.

Der Preis dürfte bei rund 27.000 Euro beginnen.

Text: Pressinform

© sueddeutsche.de/Pressinform/gf
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