Audi A5 Sportback:Vor eminent reisetauglich bis agil: Für jeden gibt's den richtigen Motor

Schon mit 180 PS starken Basismotor ist der Wagen ordentlich motorisiert, kommt dank rascher Aufladung gut aus dem Drehzahlkeller. Wenn das adaptive Fahrwerk nicht an Bord ist, ist der Audi eher komfortabel als sportlich abgestimmt. Zumindest auf trockener Straße gibt es trotz längerem Radstand keine Traktionsprobleme - von manchmal quietschenden Reifen abgesehen. Wer also viel Wert auf Fahrspaß legt, ist mit Allradantrieb besser bedient.

Der 1,7 Tonnen schwere 3.0 TDI quattro mit seinem 240 PS spurt präzise durch die Kurven. Optional gibt es ein Sportdifferenzial für die Hinterachse, das mit Überlagerungsstufen links und rechts fast das ganze Drehmoment an ein einzelnes Rad schicken kann. Damit wird die Spurtreue in schnellen Kurven weiter verbessert. Der kräftige Dreiliter-Diesel eignet sich dank 500 Newtonmetern Drehmoment bei akzeptablem Durchschnittsverbrauch (Werksangabe: 6,6 Liter pro 100 Kilometer) perfekt zum schnellen Reisen für Kilometerfresser. Fürs agile Um-die-Ecke-schmeißen erweist er sich aber doch als etwas zu nasenbärig, sprich: zu schwer auf der Vorderachse. Trotz allerlei technischer Maßnahmen, die den Motor nach hinten rücken ließen.

Wer wirklich agil unterwegs sein möchte, für den ist wohl der 2.0-l-TSFI-Motor mit 211 PS und quattro-Antrieb das Mittel der Wahl. Gefühlt leichtfüßig lässt er sich um die Kurven der mehr oder weniger gut gepflegten italienischen Landstraßen zirkeln, Auch der Klang und die Fähigkeiten des Motors betören: Er faucht sportlich, dreht munter nach oben, erlaubt sich keine Antriebsschwächen. Und das alles bei einem höchst moderaten Verbrauch: 7,4 Liter verspricht Audi im Schnitt - was für ein 1,6 Tonnen schweres Coupé mit 211 PS durchaus eine Ansage ist.

Zur Serienausstattung des Audi A5 Sportback gehören unter anderem Klimaautomatik, Lederlenkrad, CD-Radio, elektromechanische Parkbremse, sechs Airbags, Nebelscheinwerfer sowie elektrische Außenspiegel und Fensterheber. Diese Ausrüstung aber bringen bereits viele Mittelklassewagen mit. Zumindest eine elektrische Sitzverstellung würde dem Ingolstädter Komfort-Kreuzer als Serienausstattung gut zu Gesicht stehen.

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