Nicht nur Menschen, die zu wenig schlafen, bekommen häufiger einen Herzinfarkt. Auch zu viele Nickerchen führen zu einem erhöhten Infarkt-Risiko.
Mit sieben Stunden Schlaf pro Nacht haben Menschen einer US-Studie zufolge ein geringeres Herzinfarkt-Risiko als Lang- oder Kurzschläfer.
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Bei sieben Stunden Schlaf pro Nacht ist das Risiko eines Herzinfarktes offenbar am geringsten. (© ddp)
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Wie die am Sonntag veröffentlichte Untersuchung der Universität von West Virginia (WVU) ergab, steigt das Risiko eines Herzinfarkts, Schlaganfalls oder von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei weniger als fünf Stunden Schlaf um mehr als das Doppelte.
Menschen, die länger als neun Stunden im Bett - Nickerchen eingeschlossen - verbrachten, hatten demnach ein eineinhalb Mal höheres Risiko als die Sieben-Stunden-Schläfer.
Die in der Fachzeitschrift Sleep veröffentlichte Studie stützt sich auf eine US-weite Untersuchung des Schlafverhaltens von 30.000 Erwachsenen aus dem Jahr 2005. Die Gründe für die Verbindung zwischen Schlafdauer und Herzerkrankungen konnten die Wissenschaftler von der WVU nicht eindeutig bestimmen.
Sie verwiesen unter anderem darauf, dass die Schlafdauer den Stoffwechsel beeinflusst. Chronische Schlafdefizite könnten demnach zu einer gestörten Glukose-Toleranz und hohem Blutdruck führen, was wiederum eine Verengung der Arterien bedingen kann.
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((AFP/segi)/odg)
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... die Du nicht selbst gefälscht hast!
Typischer Fall von oberflächlicher Berichterstattung:
Es wird nichts gesagt, wie die Studie ablief und wie man versucht haben könnte, die Schlafdauer von anderen Einflüssen zu isolieren. Vielleicht haben die Proband/inn/en ja so viel geschlafen, weil ihr Herz bereits geschwächt war? Vielleicht schlafen sie lang, weil sie schlecht schlafen?
Andere Studien behaupten, dass Menschen, die weniger schlafen, öfter Übergewicht haben.
Vielleicht liegt's an der Bewegung? Am Essen? Und wer sich viel bewegt, schläft vielleicht besser (und "schneller")?
Der Mittagsschlaf reduziert nach vielen Studien Stress. Ist das jetzt nicht mehr gesund?
Das Problem aller dieser Studien: Man reißt ein winziges Stückchen aus dem Leben, dem Tagesablauf, dem Verhalten der Menschen heraus und meint dann, damit irgendetwas erklären zu können.
Und dem Leser werden oberflächlichste Happen hingeworfen.