Pelham forschte weiter und fand heraus, dass Amerikaner, die George oder Geoffrey gerufen werden, auffallend oft Geowissenschaflter werden, nämlich mit einer etwa 40 Prozent erhöhten Wahrscheinlichkeit. Dennis, Denise und Denny arbeiteten dagegen überproportional häufig als Dentisten, Namen wie Lawrence und Laurie schoben eine Karriere in Rechtsberufen (Law = Recht) an.
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Vor wenigen Wochen fanden schließlich zwei Wirtschaftswissenschaftler der Washington State University in Pullman heraus, dass der Namenseffekt offenbar auch in monetären Angelegenheiten waltet. Sie hatten Studenten im Rahmen eines Börsenspiels gebeten, besonders aussichtsreiche Aktien zu empfehlen. Die 744 Vorschläge untersuchten sie auf Übereinstimmungen zwischen Firmen- und Studentennamen. Und es zeigte sich: Susie empfahl Starbucks-Aktien; konkret: Studenten wählten viel häufiger Anteile an Firmen, die mit dem gleichen Buchstaben wie ihr Vorname begannen (36 Prozent häufiger als erwartet) oder die mit dem Anlaut ihres Nachnamens anfingen (16 Prozent häufiger).
Sollte man nun die Namenswahl für zukünftige Kinder viel bewusster angehen, sollte man die Buchstaben drehen und wenden, um all die potentiellen Einflüsse abzuklopfen? Wohl nicht. Denn Pelham fand heraus, dass auch andere persönliche Daten eine Wirkung auf den Lebensweg entfalten, der Geburtstag zum Beispiel: So bemerkte der Psychologe, dass Amerikaner, die an einem 2. Februar geboren wurden, überproportional in Orte wie Two Harbours ziehen. Ein Geburtstag an einem 5. Mai zieht Menschen nach Five Points.
Und selbst kurzfristig konnte der Psychologe ähnliche Effekte beobachten: In einem Experiment wurden Teilnehmern entweder die Nummer 16 oder 24 zugeteilt. Später sollten sie die Attraktivität von zwei Frauen beurteilen, eine trug ein T-Shirt mit der Zahl 16, die andere mit einer 24. Das Ergebnis enttäuschte nicht: Nummer 16 fand das Nummer 16-Mädchen attraktiver.
Somit ist gezielte Einflussnahme anhand derartigen Wissens vermutlich möglich - Pelham empfahl bereits Jeep-Händlern, ihre Kunden unter denen zu suchen, deren Namen mit J anfängt - allerdings scheint es, dass die Möglichkeiten der Beeinflussung so vielgestaltig sind, wie das Leben selbst.
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(sueddeutsche.de/gal)
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und den Psychologen unseres Jahrhunderts wusste das allerdings schon ein Herr Plautus, ca. 2. Jh. v. Chr.: Nomen est Omen
....so geht also amerikanische Statistik.... hochinteressant.
Ist doch reines Korelationen-Aufzählen. Vielleicht arbeitet Susis Daddy bei Starbucks. Wurde das auch hinterfragt? Wenn Susi jetzt Starsi heißen würde....
Vielleicht nennen auch Familien, die einen Hang zu Geowissenschaften haben ihre Kinder übermässig oft "Geoffrey" und der Sohn hat diese Veranlagung geerbt, bzw. wurde von Beginn an dahingehend erzogen?
Wenig überzeugend...