Klonen lässt die Vielfalt schrumpfen und macht die Landwirtschaft noch mehr zur Industrie als bisher.
Auf dem Teller wird das Fleisch eines geklonten Schweins genauso aussehen wie das eines gewöhnlichen. Es wird genauso riechen und schmecken. Wenn die Forscher ihre Arbeit ordentlich erledigt und die Tiere im Labor exakt kopiert haben, dürfte sich die Gefahr für den Menschen in Grenzen halten. Trotzdem ist es falsch, dass die EU nun "Klonfleisch" als Lebensmittel zulassen will.
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Klonen klingt nach modernster Technik. Aber es ist auch Tierquälerei. Längst nicht jeder Versuch, ein Säugetier zu kopieren, gelingt. Noch immer geht erstaunlich viel schief. Der "Ausschuss" in diesem Verfahren sind aber keine verbogenen Bleche, sondern tote oder kranke Lebewesen.
Auch das erste Klonschaf "Dolly" starb ungewöhnlich früh. Dieses Leid ist sinnlos. Seit Jahrhunderten züchten Bauern Tiere auf natürlichem Weg. So entstand bereits die moderne Hochleistungskuh, die ohne Soja-Kraftfutter aus Südamerika kaum noch überleben, geschweige denn so viel Milch geben kann.
Diese Art von Fortschritt tut der Umwelt wenig Gutes. Der Großteil der früheren Artenvielfalt in der Landwirtschaft ist verschwunden. Die Millionen deutsche Hühner entstammen einer Handvoll Hochleistungsrassen - Krankheiten können in diesem Einheitsbestand viele Opfer finden. Klont man die Tiere künftig, schrumpft die Vielfalt weiter, die Landwirtschaft wird noch mehr zur Industrie als bisher.
Zum Glück ist Klonen bisher teuer und uneffizient. Wenn überhaupt, werden in näherer Zukunft vor allem wertvolle Zuchttiere kopiert. Das Fleisch ihrer Nachkommen muss in jedem Fall klar gekennzeichnet sein - damit die Verbraucher selbst entscheiden können, was auf ihrem Teller landet.
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(SZ vom 23.06.2009/beu)
- Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Volkswirtschaft (m/w)– Rentenbank, Frankfurt am Main
- Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik (m/w)– Wacker Neuson Produktion GmbH & Co.KG, Unterschleißheim, Kehl, Aalen, Koblenz, Gießen, Erfurt, Essen, Berli-Süd, Hannover, Münster, Gotha
- Duales Studium Bachelor of Engineering (Maschinenbau) Fachrichtung Entwicklung und Konstruktion– Wacker Neuson Produktion GmbH & Co.KG, München
Urteil am Bundesverfassungsgericht
In einem gemischten Bestand sind ímmer einge Tiere resistenter als die anderen gegenüber einer Art Krankheitserreger. Wie auch wir Menschen niemals alle an den gleichen Grippeerregern erkranken. Und wenn es denn mal alle erwischt, dann gibt es immer Individuen, die die Krankheit besser wegstecken als der Rest. In einem leistungsorientierten Bestand mit verarmten Genpool, wie sie heute üblich sind, läßt sich die Massentierhaltung nur mit massivem Medikamenteneinsatz aufrechterhalten. Dieses Problem wird bei der Verwendung von geklonten Zuchttieren noch verschärft. D.h. wenn dann in Bayern eine Kuh nießt, dann reissen alle Rinder bis Schleswig-Holstein die Hufe hoch. Es wird langsam Zeit Bauern zu einem Mindesmaß an genetischer Diserfizierung im Bestand zu verpflichten (und das bei Tieren und Pflanzen).
Oder wie kann man die Burger von Unserem lieblings Amerikaner mit Schitisch klingenden Namen sonst erklären? Die jetzst schon sowieso wie nochmals gegessen.
Aber Scherz bei seite... Merken würde es sowieso keiner, da diese Tiere Genetisch nicht verändert werden.
Geklonte Tiere sind so zu sagen das genaue Gegenteil von genetischer Manipulation. Die Tiere werden Kopiert und verlieren so zu sagen den Vorteil was sie durch natürlicher genetischer Entwicklung hätten. Dies bedeutet: Das Fleisch wird nach identischer Aufzucht auch identisch zum Vorgängermodel schmecken
Wieder ein Beweis mehr, der zeigt, faß unsere sogenannten Volksvertreter nicht die Interessen des Volkes vertreten.
Der Grund liegt meines Wissens woanders. In den USA ist dieses Fleisch bereits seit längerer Zeit im Handel und damit öffnet die EU den Import für das Fleisch " unserer " Freunde.
Es gibt immer nur einen Motiv für Entscheidungen, das Geld und der Gewinn. Durch den Dollarkurs läßt sich das Fleisch günstig einkaufen und der Gewinn ist damit beträchtlich höher.
Anstatt zu boykottieren wird natürlich es auch vom überwiegenden Teil des Volkes nach dem Motto Geiz ist geil gekauft. Besonders gut natürlich der günstige Preis für Seniorenheime, Kindergärten, Ganztags- Schulen und andere Groß- Küchen- Betriebe.
Auch bereits gestern im ZDF. Nur mal als Hinweis: Das Fleisch geklonter Tiere wird nicht zum Verzehr angeboten. Es geht vielmehr darum, besonders wertvolle Tiere zu vermehren und hiervon wieder Nachkommen zu züchten. Allenfalls die Nachkommen eines geklonten Tieres könnten auf unserem Teller landen. Bei denen stammt aber 50 % der Erbinformation von nicht-geklonten Elternteil.
Außerdem ist Klonen nach wie vor sehr aufwendig und teuer. Bei weitem nicht jeder Versuch funktioniert. Es ist also wohl eher unwahrscheinlich, dass massenhaft die normale Zucht durch das Klonen ersetzt wird.
Wer das Fleisch eines Klons ablehnt, der muss auch das Fleisch von eineigen Zwillingstieren ablehnen.
Leider sind wir bei naturwissenschaftlichen Themen - "Elektrosmog", Klonen, grüne Gentechnik - mit Volldampf auf dem Weg ins geistige Mittelalter. Es zählen nicht mehr Fakten, es zählen nur noch dumpfe, diffuse Ängste. Ein großer Erfolg der Grünen und ihrer Mitstreiter.
Ohne den Kollegen im Forum zu nahe treten zu wollen, aber wenn man etwas so vehement kritisiert wie die Produktion von geklonten Vatertieren, so sollte man wenigstens ansatzweise wissen was da passiert.
Ein geklontes Vatertier ist NICHT genetisch verändert. Man produziert lediglich nachträglich einen Zwilling. Ob das für die Zucht so vorteilhaft ist bleibt abzuwarten, da das auch ein Festhalten am Status Quo bedeutet. Ein züchterischer Fortschritt ist damit nicht unbedingt gegeben.
Das Fleisch ist GENETISCH IDENTISCH zu dem Vatertier, das als Spitzenprodukt natürlich entstanden ist. Der Samen dieses Tieres steht jetzt aber sehr viel mehr Züchtern zur Verfügung und damit wird Geld verdient. Es gibt auch kein altersbedingtes Ausscheiden aus der Zucht, da immer wieder Zwillinge gezogen werden können.
Die geklonten Zuchttiere selbst leiden selbst oft schon in jüngeren Jahren an diversen Altersbeschwerden, was man sich bisher nicht belegbar erklären kann. Eine Veränderung der Nachkommen bzw. eine Veränderung der Fleischqualität der Nachkommen wurde aber meines Wissens nach bisher NICHT beobachtet.
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