Die Iranerin Shirin Ebadi liebt ihr Land - obwohl sie dort auf der Todesliste stand. Sie spricht über Frauenrechte, Barack Obama und ihre Töchter.
Interview:
Anne Ameri-Siemens
Kein Verständnis für ein "Schwarze-Peter-Spiel": Im Streit um den Ausbau der Kinderbetreuung wirft Bundesfamilienministerin Kristina Schröder den Ländern vor, die Kosten an den Bund abschieben zu wollen. Statt eines Krippen-Gipfels schlägt sie nun einen "fachlichen Austausch" vor.
Die Rollen sind klar verteilt: Iran ist der Feind, Saudi-Arabien der treue Verbündete. Angesichts der angeblichen Attentatspläne in den USA, in die Teheran verwickelt sein soll, positioniert sich der Westen erneut eindeutig. Dabei ist dieses Urteil bei genauem Hinsehen keineswegs naheliegend: Mit Blick auf Politik, Gesellschaft oder die Rolle der Frauen könnte es auch umgekehrt ausfallen.
Von
Johannes Aumüller
Der Druck auf das Gaddafi-Regime wirkt: Libyens Außenminister verkündet einen Waffenstillstand - doch die Rebellen glauben dem Diktator nicht. Barack Obama setzten Gaddafi ein letztes Ultimatum.
Die Ereignisse des Tages
zum Nachlesen im Newsticker.
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Seit den Präsidentschaftswahlen hat die iranische Regierung viele Oppositionelle verhaftet. Sie verfolgt dabei eine perfide Strategie. sueddeutsche.de zeigt die Gefangenen.
Rankings grassieren, obwohl sie eine Präzision vorgaukeln, die sinnlos ist. Die nun erstellte Rangliste der hundert bedeutendsten Intellektuellen ging aber anders schief als gedacht. Ihre Nummer eins heißt Fethullah Gülen.
Von
Burkhard Müller
Ein Teheraner Gericht hat dem Opfer einer Säureattacke das Recht auf Selbstjustiz zugesprochen. Nun will die Frau davon Gebrauch machen.
Von
Javier Cáceres, Madrid
Die Freien Wähler wollen vielleicht bei der Bundestagswahl kandidieren, 37 mutmaßliche Al-Qaida-Mitglieder wurden festgenommen, und Somalia will Piraten besser bekämpfen.
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Die eine Partei hat die Schweinegrippe, die andere sucht ihre Mitte und die dritte feiert Geburtstag. Mitten drin: der australische Magenbrüterfrosch. Worte der Woche
Der iranische Präsident Ahmadinedschad wirft den USA und "den Zionisten" vor, die jüngste Protestwelle in Iran gezielt gesteuert zu haben. Wer den Protest unterstütze, würde das bereuen.
Sie sind gut gebildet, haben viel zu verlieren - und viele Hoffnungen ruhen auf ihnen: Mussawis Ehefrau Sahra Rahnaward und viele andere Iranerinnen kämpfen für den Wandel.
Das Erbe des Ayatollah: Vor 30 Jahren ereignete sich in Iran die Islamische Revolution. Über die Geschichte des Gottesstaates und die Nachfolger Chomeinis.
Von
Gökalp Babayigit
Bis auf ein paar schwache Bücher ist Doris Lessings Biographie tadellos - hier ist alles politisch korrekt: Der Nobelpreis für Literatur gebärdet sich als der bessere Friedensnobelpreis.
Von
Ein Kommentar von Andrian Kreye
Die Steinigung der wegen Ehebruchs verurteilten Iranerin Sakineh Mohammadi Aschtiani ist abgesagt, dafür jagt der Staat nun ihren Anwalt. Der ist untergetaucht - und seine Familie Repressalien ausgesetzt.
Von
Rudolph Chimelli
Die iranische Menschenrechtlerin Schirin Ebadi über die Situation in ihrem Land, den Zustand der Opposition und ihre Erwartungen an den Westen.
Von
Interview: P.-A. Krüger
Die iranische Menschenrechtsanwältin spricht sich für politische Sanktionen gegen ihr Heimatland aus. Ein Wirtschaftsembargo lehnt die Nobelpreisträgerin ab: Darunter leide nur die Bevölkerung.