Keine Atomkraft und weniger Autos: Ex-Umweltminister Klaus Töpfer prophezeit der Welt einen radikalen Umbau - aber nicht mit dem Energiekonzept der Bundesregierung.
Interview:
Markus Balsermehr...
Er ist der oberste Weise der neuen Atom-Skeptikerin Angela Merkel: Ex-Umweltminister Klaus Töpfer hat nie einen Hehl aus seiner ablehnenden Haltung gegenüber Kernenergie gemacht. Nun steht er an der Spitze eines Ethikrats, der die Kanzlerin zur künftigen Nutzung von Atomkraft beraten soll. Der CDU-Politiker über unverantwortliche Politik - und einen möglichen deutschen Sonderweg.
Interview:
Paul Katzenberger und Kathrin Haimerlmehr...
Ein Interview, in dem der Ex-Minister nichts sagt und doch alles verrät: über seine Solaranlage, Wendehälse beim Atomausstieg und den geringen Einfluss der Politik auf's Weltgeschehen.
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Der ehemalige Direktor des UN-Umweltprogramms sieht in der globalen Erwärmung große Chancen für den technischen Fortschritt. Auf ein Nein zu längeren Laufzeiten für Atomkraftwerke will er sich nicht festlegen.
Ein Interview von
Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Der frühere Bundesumweltminister und jetzige Leiter der UN-Umweltbehörde warnt anlässlich der internationalen Konferenz in Mailand vor weiterem Zuwarten und erinnert an die Verantwortung gegenüber der Dritten Welt.
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Der Tag der Suche ist noch nicht vorbei. Aber Union und FDP scheinen unrettbar verkracht. Sie bekommen es nicht hin, sich auf einen gemeinsamen Vorschlag zu einigen. Auch weil die Interessen völlig gegeneinander laufen. Für den Abend sind jetzt Gespräche mit der Opposition angesetzt. Bis dahin muss eine Lösung her - ansonsten wackelt die Koalition.
Von
Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Integer sollte er sein, um verlorenes Vertrauen in das Amt wiederzugewinnen. Er sollte über ein staatsmännisches Auftreten verfügen und in wichtigen gesellschaftspolitischen Fragen Stellung beziehen - und am besten auch noch weiblich sein. Doch wer erfüllt die hohen Ansprüche an das Amt des Bundespräsidenten?
Wer soll neues Staatsoberhaupt werden?
Stimmen Sie ab!mehr...
Die australische Regierungschefin Julia Gillard bekommt den Unmut der Ureinwohner zu spüren. Sie wird als Rassistin bezeichnet und muss wegen wütender Proteste, Drohungen und Schläge gegen die Fensterscheiben eines Restaurants in Sicherheit gebracht werden.
Kurzmeldungen im Überblickmehr...
Die Kanzlerin will die Opposition bei der Suche nach einem Nachfolger für Christian Wulff einbinden - und die diktiert Merkel nun eine zentrale Bedingung: Der Nachfolger dürfe kein Mitglied der Bundesregierung sein. Die SPD erneuert indes die Empfehlung, Joachim Gauck zum Staatsoberhaupt zu wählen - und erhält prominente Unterstützung aus der FDP.
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Bundespräsident Christian Wulff - das war einmal. Jetzt muss schnell ein Nachfolger gefunden werden. Doch wer könnte das sein? Während in Berlin noch eifrig ein passender Kandidat gesucht wird, haben die Leser von Süddeutsche.de schon abgestimmt und ihren Wunschkandidaten gefunden.
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Kanzlerin Merkel wäre eine Entscheidung an diesem Wochenende am liebsten gewesen, doch daraus wird wohl nichts: Bundestagspräsident Norbert Lammert, einer der Favoriten für die Nachfolge Wulffs im Amt des Bundespräsidenten, soll der Kanzlerin abgesagt haben. Auch Verfassungsgerichtspräsident Voßkuhle steht nicht zur Verfügung.
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SPD und Grüne sind sich einig, dass der nächste Bundespräsident parteiübergreifend Anerkennung finden muss. Und dass er - im Prinzip - kein aktiver Politiker sein sollte. So einen zu finden ist nicht leicht, deshalb nennen die Parteispitzen keinen Namen. Außer einen.
Von
Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Meinung
Die Kanzlerin hatte Pech mit ihren Präsidenten. Dass der eine nach sechs Jahren davonlief, ist ihr nicht anzulasten. Dass der andere nicht hielt, was sie sich vorstellte, ist dagegen auch ihr Problem. So etwas darf Merkel jetzt nicht mehr passieren.
Ein Kommentar von
Kurt Kistermehr...
Fast hätte es die Koalition zerrissen, am Abend dann die Erlösung: Union und FDP einigen sich auf Joachim Gauck als gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten - und präsentieren ihn auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit SPD und Grünen. Gauck bittet, in seinem künftigen Amt "die ersten Fehler gütig zu verzeihen und von mir nicht zu erwarten, dass ich ein Supermann bin".
Von
Thorsten Denkler, Berlinmehr...
In nur zwei Tagen hat Deutschland einen neuen Bundespräsidenten gefunden. Bei Günther Jauch weiß plötzlich niemand mehr, was jemals gegen Joachim Gauck gesprochen haben soll. Andrea Nahles versucht, für die SPD aus der Entscheidung politisches Kapital zu schlagen.
Von
Christopher Pramstallermehr...
Ein dramatischer Tag, der einen überraschenden Triumphator hervorbrachte: Das Ergebnis der sonntäglichen Verhandlungen lässt FDP-Chef Rösler als Sieger und Merkel als Verliererin dastehen. Weil Rösler hart blieb und die Kanzlerin Gauck verhindern wollte, blickte Schwarz-Gelb in den Abgrund. Die Chronologie einer erstaunlichen Kandidatensuche.
Von
Peter Blechschmidt, Michael Bauchmüller, Nico Fried, Susanne Höll und Robert Roßmannmehr...
Die FDP wollte Gauck und sie hat ihn bekommen: Die Liberalen sind im Streit mit der Union über den Bundespräsidenten bis an die Grenze der koalitionären Existenz gegangen. Das Ergebnis ist ein Sieg für ihren Parteichef Philipp Rösler. Aber einer, der einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen könnte. "Man sieht sich immer zweimal", heißt es aus der Union.
Von
Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Sozialdemokraten und Grüne werden nicht müde zu betonen, dass Gaucks Nominierung als Bundespräsident ihre gemeinsame Idee war. Doch die demonstrative Einigkeit trügt. In Wirklichkeit hatte jede Partei Angst, dass die andere ein Geschäft auf ihre Kosten macht.
Von
Michael Bauchmüller und Susanne Höll, Berlinmehr...
Die FDP-Spitze spricht sich für eine Kandidatur Joachim Gaucks für das Amt des Bundespräsidenten aus - die Union blockt sofort: Der DDR-Bürgerrechtler, der 2010 gegen den zurückgetretenen Bundespräsidenten Christian Wulff kandidiert hatte, sei CDU und CSU nicht zu vermitteln, hieß es aus der Union.
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Mitten in die Rede von FDP-Chef Philipp Rösler platzt die Meldung, dass die Jamaika-Koalition von CDU, FDP und Grünen gescheitert ist. CDU-Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer macht dafür das Chaos beim saarländischen Landesverband der Liberalen verantwortlich. Doch was macht Rösler in Stuttgart? Er redet unbeirrt weiter. Das Dreikönigstreffen der FDP zum Nachlesen.
Von
Michael König, Stuttgartmehr...
Mit ihrem Urteil zum Rücktritt Christian Wulffs waren viele Bürger schnell: Überfällig, die einzig richtige Entscheidung - so der Tenor. Nun macht sich Ratlosigkeit in Berlin breit.Im Kanzleramt wird über einen Nachfolger verhandelt und draußen vor dem Tor rätseln die Menschen, wie es jetzt weitergehen soll. Ein Ortsbesuch.
Von
Jasmin Off, Berlinmehr...
Exklusiv
Ein Verwaltungsjurist leitet seit kurzem ein hochangesehenes Bauforschungsinstitut des Bundes. Seine einzig erkennbare Qualifikation: ein CDU-Parteibuch. Wissenschaftler und Personalrat schlagen Alarm. Die SPD erkennt einen neuen Fall von Vetternwirtschaft im Verantwortungsbereich von Verkehrsminister Peter Ramsauer.
Von
Thorsten Denkler, Berlinmehr...
Wulff ist zurückgetreten, doch wer kommt nach ihm? In Berlin wird schon über Nachfolger spekuliert. Vier Politiker sind im Gespräch - darunter auch der bei der Wahl 2010 unterlegene Joachim Gauck.
Von
Susanne Höll, Berlinmehr...
Kanzlerin Merkel und FDP-Chef Rösler stehen angeblich in engem telefonischem Kontakt bezüglich einer möglichen Nachfolgeregelung im Falle eines Rücktritts von Bundespräsident Wulff. Laut einem Zeitungsbericht ist die Koalition auf der Suche nach einem Kandidaten, der auch für die Sozialdemokraten akzeptabel wäre. Zwei Namen seien gefallen.
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Die Atomdebatte spaltet die Nation: Ex-Umweltminister Klaus Töpfer, der als Leiter der Ethikkommission live im TV schlichten soll, beklagt eine Vergiftung der Gesellschaft. Gleich bei der ersten öffentlichen Sitzung tut Eon-Chef Johannes Teyssen wenig dafür, das zu ändern - und hält ein Plädoyer für die Kernkraft.
Von
Michael Königmehr...
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