Berlinale 2013 setzt politisches Zeichen Jafar Panahi im Rennen um Goldenen Bären Film Berlinale 2013 setzt politisches Zeichen

Die Berlinale zeigt sich solidarisch mit Jafar Panahi, der in seinem Heimatland Iran unter Hausarrest steht. Deutschlands größtes Filmfestival nominierte den neuen Film des Regisseurs für den Wettbewerb um den Goldenen Bären. Ob der Filmemacher anreisen kann, ist allerdings mehr als fraglich. mehr...

Media take pictures of Golden Bear for Best Film awarded to Iranian film director Panahi during news conference following 65th Berlinale International Film Festival in Berlin Berlinale-Gewinner Jafar Panahi Zur seelischen Genesung ein Goldener Bär

Seit Jafar Panahi in seiner Heimat einem Berufsverbot untersteht, haben Preise für den iranischen Regisseur immer eine politische Dimension. Der Goldene Bär für seinen Berlinale-Beitrag "Taxi" geht aber auch künstlerisch in Ordnung. Von Paul Katzenberger mehr... Analyse

Marjane Satrapi Wir sind keine Girls!

Die Regisseurin hält nicht viel vom klassischen Rollenverständnis, sie will lieber gute Filme machen. Ein Gespräch über ihr Heimatland Iran, Burger und das Ghetto im Kopf. Interview von Anke Sterneborg mehr...

Berlinale 2015 - Taxi Berlinale 2015 Mit dem Taxi durch Teheran

In seiner Heimat Iran hat der Regisseur Jafar Panahi Berufsverbot, ausreisen darf er er nicht. Trotzdem schafft er es immer wieder, Filme aus dem Land zu schmuggeln. Auf der Berlinale ist mit "Taxi" jetzt sein jüngstes Werk zu sehen. Von Anke Sterneborg mehr... Filmkritik

Berlinale Filme der Berlinale 2015 Filme der Berlinale 2015 Bestrafung des eigenen Körpers als Frustbewältigung

Eine makabre Komödie über die Borderline-Gesellschaft, ein Balkanwestern und ein Film über Obsessionen einer Kammerzofe: Die Kandidaten für den Goldenen Bären könnten nicht unterschiedlicher sein. Von David Steinitz mehr... Überblick

Charlotte Gainsbourg und James Franco in einer Szene von "Everything will be fine". 65. Berlinale Alles wird gut

Für Cannes ist Wim Wenders fast schon abonniert, doch sein neuer Film mit Charlotte Gainsbourg und James Franco läuft nun im Wettbewerb der Berlinale - allerdings außer Konkurrenz. Das Programm mit immerhin fünf deutschen Beiträgen ist außerdem komplett. Von Susan Vahabzadeh mehr...

Berlinale 2015 - 45 Years Programm der Berlinale Ideen übertreffen jedes Geld

Bislang enttäuschen ausgerechnet die Berlinale-Beiträge mit großen Budgets. Sie wirken pathetisch und rührselig. Aber es gibt auch erfreuliche Gegenbeispiele - man wünscht dem Filmfestival mehr davon. Von Paul Katzenberger mehr...

65. Berlinale - Preisverleihung 65. Berlinale Goldener Bär geht an iranischen Film "Taxi"

Die Entscheidung ist gefallen. Der iranische Film "Taxi" wird auf der Berlinale zum besten Film gekürt. Auch ein deutscher Film wird ausgezeichnet. mehr...

65. Berlinale - Italienischer Filmball Notte delle Stelle Berlinale-Bilanz Im Laufe der Nacht wird jeder ein Berliner

Mit Rolf Eden Austern schlürfen - auch das ist Berlinale. Während des Filmfests zeigt sich die Hauptstadt von ihrer illustren Seite. Die Prominenten machen sich hier definitiv lockerer als anderswo. Und am Ende gewinnt ein Taxifahrer. Von Ruth Schneeberger, Berlin mehr... Report

Nasrin Sotudeh Jafar Panahi Sacharow-Preis Menschenrechte Europaparlament Iran Sacharow-Preis für Menschenrechte Europäisches Parlament ehrt iranische Oppositionelle

In ihrem Heimatland weggesperrt, in Europa ausgezeichnet: Für ihr politisches Engagement wurden Nasrin Sotudeh und Jafar Panahi nun mit dem Sacharow-Preis für Menschenrechte geehrt. Für Parlamentspräsident Martin Schulz ist die Verleihung eine klare Absage an Teheran. mehr...

Fimfestspiele in Venedig Filmfestspiele Venedig: Das Akkordeon Filmfestspiele Venedig: Das Akkordeon Nicht dabei und trotzdem stolz

Ein Telefonat mit dem regimekritischen iranischen Regisseur Jafar Panahi über seinen heimlich gedrehten Film, der nun ohne ihn in Venedig Premiere feiert. Und darüber, wie sich das anfühlt. Von Tobias Kniebe mehr...

La Vie d'Adele - 66th Cannes Film Festival 66. Filmfestspiele von Cannes Leidenschaft gewinnt

Vom Willen, von der Welt zu erzählen: Der Wettbewerb in Cannes setzte in diesem Jahr auf Geschichten von Ohnmacht und Eskalation. Die goldene Palme gewinnt aber eine Liebesgeschichte zweier Frauen - "La vie d'Adèle". Von Susan Vahabzadeh, Cannes mehr...

Szene aus Kenan Korkmazs Drama "Gegangen - Das Andere und das Unbekannte" 33. Internationales Filmfestival Istanbul Unterdrückte Gefühle

Wenn Menschen fortgehen: Beim diesjährigen Filmfestival in Istanbul thematisert das türkische Kino die Befindlichkeiten in einem Land, das seit langem von Aus- und Einwanderung geprägt ist. Es geht um die Sehnsucht nach Heimat, das Gefühl der Verlorenheit und das Herantasten an die eigene Identität. Von Paul Katzenberger, Istanbul mehr...

John Travolta beim 48. Internationalen Filmfestival in Karlovy Vary 48. Internationales Filmfestival Karlovy Vary Mehr Geld, mehr Saturday Night Fever

Die Münchner-Filmfest-Leiterin Diana Iljine hat sich in diesem Jahr über den knappen Etat ihrer Filmschau beschwert. Denn selbst in Burkina Faso werden Festivalmacher anscheinend besser ausgestattet. Bei mehr Geld gibt es auf jeden Fall mehr Saturday Night Fever, wie man in diesem Jahr beim Filmfestival in Karlovy Vary studieren konnte. Von Paul Katzenberger, Karlovy Vary mehr...

Waad Mohammed in "Das Mädchen Wadjda" Kino "Das Mädchen Wadjda" im Kino Eine kleine Sensation

Saudi-Arabien ist ein Land ohne Kinos. Und auch Frauen sollen hier weder zu sehen noch zu hören sein. Haifaa Al Mansour hat diese Regeln einfach alle gebrochen - für einen wirklich guten Film. Von Martina Knoben mehr...

Hassan Rohani Neuer Präsident von Iran Rohani beteuert Verzicht auf Atombombe

Er lässt politische Gefangene frei, lobt US-Präsident Obama und versichert, die Atomkraft friedlich nutzen zu wollen: Irans neuer Präsident Rohani scheint auf die Öffnung seines Landes und die Annäherung an den Westen zu setzen. Davon hat nun auch die verfolgte Menschenrechtlerin Sotudeh profitiert. mehr...

Mohammad Rasoulof beim Festival in Cannes Iranischer Regisseur Mohammad Rasoulof Die Messerprobe

Der zu Berufsverbot verurteilte Filmregisseur Mohammad Rasoulof leuchtet in seinem neuen Film den vielleicht schmutzigsten und dunkelsten Winkel der Islamischen Republik Iran grell aus: die politischen Morde durch den Inlandsgeheimdienst. Nun wagt er die Reise nach Teheran - und stellt die dortige Entspannungspolitik auf die Probe. Von Stefan Buchen mehr...

Berlinale Alle Filme des Wettbewerbs der Berlinale 2013 Alle Filme des Wettbewerbs der Berlinale 2013 Im Strudel der Gefühle

Es geht um Lebenslügen, die Sehnsucht nach Liebe und die Wahrhaftigkeit: Die Filme im Wettbewerb der Berlinale behandeln das ganze Spektrum an menschlichen Emotionen. Oft stehen dabei Frauen im Mittelpunkt - und die gesellschaftlichen Verwerfungen, die die ganze Welt auf Trab halten. mehr...

Claudia Roth, Münchner Sicherheitskonferenz Posse um Claudia Roth und iranischen Botschafter "High Five" für die Menschenrechte

Der iranische Botschafter gibt Frauen normalerweise nicht einmal die Hand: Auf der Münchner Sicherheitskonferenz überraschte Ali Reza Sheik Attar die Grüne Claudia Roth mit einem "High Five". TV-Kameras fingen die bizarre Szene ein, jetzt muss sich Roth erklären. Von Daniel Brössler mehr...

Vic und Flo Berlinale 2013 Wettbewerb der Berlinale 2013 Grausame Gärtnerin

Die Geschichte von "La Religieuse" hätte viel Material hergegeben über das Zusammenleben von Frauen, das so friedlich meist doch nicht ist. Das merkwürdige Werk "Vic+Flo" wird da schon deutlicher. Frauenfilme auf der Berlinale. Von Martina Knoben, Berlin mehr...

Jafar Panahi Wettbewerb der Berlinale "Er sollte hier sein!"

Wie fühlt es sich an, lebendig begraben zu sein? Und wie kann im Gefängnis Kreativität entstehen? Die Berlinale zeigt "Camille Claudel 1915" mit Juliette Binoche und das karge Kammerspiel "Pardé" aus Iran - Regisseur Jafar Panahi durfte zur Premiere seines Films nicht anreisen. Von Martina Knoben, Berlin mehr...

"Hollywoodism"-Konferenz in Teheran Filmfestival in Iran Im Kampf gegen den Hollywoodismus

"300", "The Dictator" und "Argo" - ist die US-Filmindustrie Teil einer zionistisch-imperialistischen Verschwörung? Beim Fajr-Filmfestival in Teheran erfuhr man einiges über iranische Pläne, der vermeintlichen US-Propaganda im Kino eigene Werke entgegenzusetzen. Von Amin Farzanefar mehr...