Der israelische Premier hat der Welt eine Entscheidung abverlangt - die Entscheidung über einen Kriegsgrund, sollte Iran ausreichend angereichertes Uran für die Herstellung einer Atombombe zu produzieren. Die Außenminister der fünf Vetomächte und Deutschland bekräftigen daraufhin in New York, das mit "noch größerer Intensität" an einer diplomatischen Lösung gearbeitet werden müsse.
Von Daniel Brössler, New Yorkmehr...
Sie ist die wohl demokratischste Institution: Alle 191 UN-Staaten sind Mitglied der Generalversammmlung, alle 191 Nationen haben je eine Stimme.
Von Judith Kesslermehr...
In letzter Minute hat die UN-Generalversammlung den Haushalt der Vereinten Nationen für das kommende Jahr gebilligt, allerdings nicht einstimmig: Die USA lehnten den Ausgabenplan als einziges Mitglied ab. Hintergrund ist ein UN-interner Streit.
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Endlich darf Guido Westerwelle echte Weltpolitik machen: In der UN-Generalversammlung zittert sich Deutschland im ersten Wahlgang in den Sicherheitsrat - mit einem hauchdünnen Ergebnis.
Von Daniel Brösslermehr...
Syriens Opposition ist tief zerstritten. Es herrschen innere Widersprüche und Zwietracht, geschürt durch vermeintliche Gönner im Ausland und Waffenlieferungen an Hardcore-Islamisten. Der Gipfel der Arabischen Liga in Katar soll Einheit bringen - und könnte doch zerbrechen.
Von Sonja Zekri, Kairomehr...
Neun Tage lang wurde verhandelt - und doch scheiterte nun auch die zweite UN-Konferenz zur Regulierung des internationalen Waffenhandels. Die Blockierer: Iran, Nordkorea und Syrien. Für einen Vertrag gibt es aber trotzdem noch Hoffnung.
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An diesem Mittwoch sollen die EADS-Aktionäre eine Ära beenden: Der Luft- und Raumfahrtkonzern will sich endlich vom Staatseinfluss befreien. EADS sei bald ein anderes Unternehmen, sagt Vorstandschef Enders. Doch bei den deutschen Mitarbeitern wächst die Sorge, dass die ganze Macht nach Frankreich wandert.
Von Jens Flottaumehr...
Deutschland wird sich bei der Abstimmung in der UN-Generalversammlung über den künftigen Status von Palästina bei den Vereinten Nationen enthalten. Der ehemalige israelische Regierungschef Ehud Olmert spricht sich hingegen für den palästinensischen Antrag auf staatliche Anerkennung aus.
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Für den moderaten Palästinenser-Präsident Abbas ist es die wahrscheinlich letzte Chance: Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird die UN-Generalversammlung heute den Status der Palästinenser aufwerten. Diese feiern dies bereits vorab als großen Schritt zum eigenen Staat - und könnten die Aufwertung als scharfe diplomatische Waffe gegen Israel einsetzen.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Meinung
Der Besuch von Premier Netanjahu bei Kanzlerin Merkel offenbart die Spannungen im deutsch-israelischen Verhältnis: Die Haltung der Bundesregierung in der Nahostfrage ist nicht immer stringent, aus Netanjahus Sicht speist sich die deutsche Nahostpolitik aus guter Absicht und bedenklicher Naivität. Dennoch darf Deutschland sich nicht wie viele andere Europäer von Israel abwenden - und fällt es noch so schwer.
Ein Kommentar von Nico Fried, Berlinmehr...
Euro-Krise ohne Ende, Krieg in Syrien ohne Sieger, Wulffs Rücktritt und Obamas Wiederwahl: 2012 war ein aufreibendes Jahr, das Fotografen in eindrücklichen Bildern festgehalten haben. Ein Rückblick in politischen Fotografien.
Von Eileen Splitt und Julia Wildemehr...
An diesem Donnerstag sollen die Vereinten Nationen über die Aufwertung des palästinensischen Beobachterstatus entscheiden. Warum ist dieser Schritt für die Palästinenser so wichtig? Welche Positionen vertreten die Mitgliedstaaten? Und wie reagiert Israel?
Ein Überblick von Felicitas Kockmehr...
Meinung
Vor der UN-Generalversammlung hat Netanjahu demonstriert, dass er zumindest nach außen nicht für Argumente zugänglich ist. Die Gefahr einer nuklearen Bewaffnung Irans ist tatsächlich gewaltig - was die Welt bei deren Eindämmung nicht braucht, ist ein präpotenter Premier aus Israel, der im Alleingang rote Linien zieht.
Ein Kommentar von Peter Münchmehr...
Früher beherrschte nur das Gesicht Gaddafis die Straßen in Libyen, heute, vor der ersten freien Wahl seit 42 Jahren, sind es Hunderte. Sogar Frauen kandidieren inzwischen für die Generalversammlung. Doch noch immer gibt es im Land zu viele Waffen und zu wenig Vertrauen.
Von Sonja Zekri, Tripolismehr...
Stell dir vor, es ist Nahost-Konflikt und keiner hört hin. Palästinenserpräsident Abbas muss vor seiner Rede heute Abend erkennen, dass der brachliegende Friedensprozess während der UN-Generalversammlung kaum jemanden interessiert. Auch Israels Premier Netanjahu wird Abbas ignorieren, er will andere Prioritäten setzen.
Von Peter Münch, Tel Avivmehr...
Ägyptens Oberste Richter vertagen nach Drohungen ihre Entscheidung über den umstrittenen Verfassungsentwurf von Präsident Mohammed Mursi - und könnten ihm gerade dadurch eine Hintertür öffnen.
Von Tomas Avenarius, Kairomehr...
In einer konzertiert anmutenden Aktion haben die UN-Spitze und Mitglieder des Weltsicherheitsrats den Druck auf die USA und Israel forciert. Demonstrativ kritisierte auch Deutschland den Bau jüdischer Siedlungen im palästinensischen Westjordanland.
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Die Muslimbrüder werden im Nahen Osten zum entscheidenden Faktor. Palästinenserpräsident Abbas kann der Hamas nicht mehr viel entgegegensetzen. Paradoxerweise kommt die Haltung der Islamisten der Auffassung der israelischen Rechten sehr entgegen.
Ein Gastbeitrag von Joschka Fischermehr...
Bei der Sportlerehrung zeigt sich wieder einmal, wie viele Champions aus dem Landkreis kommen. Gleichzeitig werden auch jene ausgezeichnet, die herausragende Leistungen in ihrer Altersklasse boten.
Peter Haackemehr...
Mit markigen Worten hat Mahmud Abbas in New York für ein souveränes Palästina geworben. Bekommen hat er einen neuen Status bei den Vereinten Nationen. Das ist ein großer Erfolg für den Palästinenserpräsidenten, sogar von der radikalislamischen Hamas aus Gaza kommen Glückwünsche. Doch der palästinensische Bruderkonflikt ist damit noch lange nicht beigelegt.
Von Charlotte Theile und Sebastian Gierkemehr...
In Bengasi scheint der Widerstand nie wirklich aufgehört zu haben: Wo einst die Revolution gegen Gaddafi begann, brennen nun Wahlzettel - weil sich der Osten ungleich behandelt fühlt.
Von Sonja Zekrimehr...
Ein Whistleblower, ein ehemaliger US-Präsident und das Oberhaupt eines autoritären Staates - insgesamt 231 Kandidaten dürfen sich Hoffnungen machen, am Freitag den Friedensnobelpreis zu erhalten. Der Kreis der Favoriten ist kleiner. Wer hat die Auszeichnung verdient? Stimmen Sie ab!
Von Jonas Schaiblemehr...
Vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gibt US-Präsident Obama Teheran zu verstehen, dass er Atomwaffen keinesfalls dulden werde. Auch Bundesaußenminister Westerwelle übt scharfe Kritik an Iran.
Von Daniel Brössler, New Yorkmehr...
Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat bei seinem Auftritt vor der UN-Generalversammlung mit anti-israelischen und anti-amerikanischen Tiraden für einen Eklat gesorgt.
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Meinung
Dass das Treffen der Vereinten Nationen in New York in dieser Woche so ergebnislos verlief, erstaunt niemanden. Noch nie stand es so schlecht um die Institution UN. Sie scheint in die Zeiten des Kalten Krieges zurückgefallen zu sein.
Ein Kommentar von Nicolas Richtermehr...
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