Exklusiv
Jeden Sommer steigen die Arbeitslosenzahlen sprunghaft - weil viele Lehrer in den Sommerferien von Arbeitslosengeld leben. Ihre Verträge sind befristet und sparen die Sommermonate aus. Verbände kritisieren diese langjährige Praxis der Länder als "Skandal" und fordern ein Ende der Saisonarbeit.
Von Thomas Öchsnermehr...
Die Großbäckerei Ihle verdächtigte den Betriebsratsvorsitzenden des Betrugs, ließ seinen PC ausspionieren und kündigte ihn daraufhin. Das Arbeitsgericht hat die Spoinage für "nicht verhältnismäßig" und damit die Kündigung für unrechtmäßig erklärt. Ihle ist nun gleich mehrfach der Verlierer.
Von Andreas Rossmehr...
Amtsrichterin verurteilt die ehemalige Leiterin einer Freisinger Tagesstätte zu einer Geldstrafe. Die Frau hat unter anderem gegen einen Stuhl gestoßen, auf dem ein Kind schaukelte. Der Nachweis für angebliche Unterschlagungen fehlt.
Von Alexander Kappenmehr...
Eine mutmaßliche Rechtsextremistin soll in Lüneburg künftig wieder Kinder an einer städtischen Kita erziehen. Nun greift eine Elterninitiative zum letzten Mittel.
Von Antonie Rietzschelmehr...
Das Arbeitsgericht Düsseldorf hat per einstweiliger Verfügung die für den Dienstag geplanten Streiks der Lokführer in Nordrhein-Westfalen untersagt. Ob dies auch für das gesamte Bundesgebiet gilt, entscheidet ein anderes Gericht erst am Dienstag Morgen.
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Die Gewerkschaft der Lokführer hat vor zwei Arbeitsgerichten schmerzhafte Niederlagen erlitten. Die Bahn darf weiterhin behaupten, dass Streiks rechtswidrig seien.
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Im Streit zwischen Bahn und Lokführern schlägt das Arbeitsgericht Nürnberg einen Kompromiss vor: Das Streikverbot soll aufgehoben werden - wenn die Lokführer eine Gegenleistung erbringen.
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Nach der Veröffentlichung eines Rapsongs 2006 im Internet wurde Reyhan Sahin als Moderatorin und Redakteurin nicht mehr eingesetzt. Dagegen will sie vorgehen.
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Freigestellter Geschäftsführer der BOB und Veolia einigen sich vor dem Arbeitsgericht. Nun versucht er, eine neue Arbeit zu finden.
Von Isabel Meixnermehr...
Nur eine Toilettenfrau, die tatsächlich auch den Großteil ihrer Arbeitszeit mit Reinigungsarbeiten zubringt, hat Anspruch auf den gesetzlichen Mindestlohn als Putzfrau. Das hat jetzt das Hamburger Arbeitsgericht entschieden.
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Weil sie einen Mann stehen ließ, der sie schon einmal begrapscht hatte, verlor eine Taxifahrerin aus Deggendorf ihren Job. In der Probezeit ist eine solche Kündigung zwar kaum angreifbar, doch das Arbeitsgericht Deggendorf stellte sich jetzt hinter die Frau. Sie bekommt eine Abfindung.
Von Wolfgang Wittlmehr...
Zwei Sanitäter aus München werfen dem Malteser Hilfsdienst vor, seinen Beschäftigten nur Dumpinglöhne zu zahlen. Was passiert? Die Betriebsräte bekommen die fristlose Kündigung, weil sie ihren Arbeitgeber um Arbeitszeit betrogen haben sollen - einer der beiden um eine halbe Stunde. Über den Alltag bei einem christlichen Hilfsverband, bei dem immer öfter der Preis die Ethik schlägt.
Von Matthias Drobinski und Bernd Kastnermehr...
Der Betriebsrat sperrt sich, Amazon klagt: Der Konzern will Leiharbeiter der umstrittenen Firma Trenkwalder weiter beschäftigen. Die Arbeitnehmervertreter stoppten das. Jetzt geht der Streit vor Gericht. Die Bundesregierung erklärt unterdessen Informationen über Trenkwalder zur Geheimsache.
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Zunächst hatte es geheißen, es gehe um strafrechtlich relevante Vorwürfe. Nun ist sich die SPD offenbar mit ihrem Ex-Sprecher Tschung einig. Monate nach seinem Rauswurf zieht die SPD den Vorwurf zurück, der Journalist habe die Partei geschädigt.
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Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt, über Gerechtigkeitsfragen und harte Urteile gegen diebische Angestellte.
Interview: D. Esslingermehr...
"Wie kommt man dazu, Maultaschen oder Klo-Rollen mitzunehmen?" Die Präsidentin des Bundesarbeitsgerichts, Ingrid Schmidt, zeigt Verständnis für Chefs, die wegen eines kleinen Vergehens kündigen. "Es gibt keine Bagatellen", sagte sie im SZ-Gespräch.
Von D. Esslinger u. D. Kuhrmehr...
1,5 Millionen Euro Abfindung wurden ihm zugesagt, und auf diesen Betrag pocht der Ex-Banker Jens-Peter Neumann auch. Die Commerzbank muss zahlen.
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Der Verlag Gruner + Jahr hat sich mit den Mitarbeitern der eingestellten "Financial Times Deutschland" auf ein Sozialpaket geeinigt. Sie sollen pro Jahr im Betrieb ein halbes Monatsgehalt Abfindung erhalten - und noch einmal so viel, wenn sie nicht gegen die Kündigung klagen.
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Extremer Leistungsdruck, systematische Überwachung des Arbeitspensums, schlecht temperierte Lagerhallen: Ehemalige Amazon-Mitarbeiter berichten der SZ von unmenschlichen Arbeitsbedingungen in einem Logistikzentrum des Online-Händlers. Protokolle aus der Amazon-Galeere.
Von Stefan Mayr, Grabenmehr...
Ein Mathelehrer kann ohne Mathebuch nicht unterrichten. Darin sind sich das Land Niedersachsen, die Stadt Buxtehude und ein Pädagoge einig. Worüber sie nicht einig sind: wer dem Lehrer das Buch besorgt und bezahlt. Jetzt entscheidet ein Gericht.
Von Detlef Esslingermehr...
Nachschlag für Zeitarbeiter? In gewissen Fällen ja, sagt das Bundesarbeitsgericht in Erfurt. Doch für viele Leiharbeiter dürfte es schwer werden, tatsächlich Geld zu bekommen.
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Als Mutterschaftsvertretung kam SZ-Leserin Eva M. zu ihrem letzten Arbeitgeber. Doch noch in der Einarbeitungszeit bot man ihr einen anderen Job an - und sie wechselte das Unternehmen. Auf ihr Arbeitszeugnis wartet sie bis heute. Rechtsanwältin Ina Reinsch weiß Rat.
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