Test Ausgekocht: Das ist der beste Espressokocher

Moderne Kocher müssen nicht mehr auf der Herdplatte stehen, sondern haben einen Stromanschluss. Wir haben sechs Geräte getestet.

Von Esther Diestelmann, Jacqueline Lang

Jeder Kaffeeliebhaber kennt ihn: den Espressokocher. Mit Espressopulver und Wasser befüllen, zuschrauben und ab damit auf den Herd. Dann gilt es nur noch zu warten, bis das verheißungsvolle Zischen erklingt. Und fertig ist der Espresso für den Hausgebrauch. Nur sind selbst die kleinsten Herdplatten für die Kanne zu groß. Eine bessere Ökobilanz hat da die relativ neue elektrische Version des Klassikers. Statt sie auf den Herd zu stellen, steckt man sie einfach in die Steckdose. Obwohl die Handhabung sehr einfach ist, bedarf es ein wenig Feingefühl, denn jeder mag seinen Kaffee anders. So gilt es, geschmackvolle Bohnen zu finden, den richtigen Mahlgrad und auch das richtige Verhältnis von Wasser und Pulver.

Unser Experte, der Münchner Wirt Fabian Stingl, hat lange auf eine Siebträgermaschine gespart, für die er am Ende mehrere Tausend Euro ausgegeben hat. Wem das zu teuer ist, für den ist ein einfacher Espressokocher eine günstige Alternative. Auch wenn der Kaffee aus diesen Geräten streng genommen gar kein Espresso ist. Denn ein echter Espresso muss mit viel mehr Druck gemacht werden, als die kleinen Kocher erzeugen können. Deshalb hat der Kaffee aus den Espressokochern auch keine richtige Crema. Getestet wurden die elektrischen Kocher mit Stingls hauseigener Röstung und demselben Mahlgrad. Die Kriterien, die für die Bewertung ausschlaggebend waren, sind Geschmack, Optik, Reinigung, Handhabung und Kochdauer.

Foto: Stephan Rumpf, Hersteller

Illustration: Dirk Schmidt

Hinweis der Redaktion: Ein Großteil der Produkte wurde der SZ von den Herstellern zur Verfügung gestellt, andere wurden von der Redaktion erworben. Nach dem Test werden alle Produkte an die Hersteller zurückgesendet oder zu wohltätigen Zwecken gespendet.

*Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers

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