Zehn Zylinder der Formel 1 – Red-Bull-Renningenieur

Red-Bull-Renningenieur: Unter den Traumberufen kleiner Jungs steht der des Rennfahrers ganz weit oben, Kinder mit Vorliebe für Mathematik sind ungefähr so beliebt wie Hausaufgaben vor den Ferien. Dabei sollte sich jeder Geschwindigkeitsfanatiker einen guten Kopfrechner warmhalten, um ihn bei Gelegenheit in sein Team holen zu können. Im Qualifying von Abu Dhabi fuhr Sebastian Vettel auf Platz drei, musste dann aber auf Anweisung eines Renningeneurs sein Auto auf der Strecke abstellen - Partner Renault befürchtete einen Schaden am Motor. Auf den letzten Platz strafversetzt wurde der Deutsche aber, weil zu wenig Sprit im Tank war. 0,85 statt der erforderlichen 1,2 Liter zu diesem Zeitpunkt. Die Ursache: womöglich ein Berechnungsfehler. Es ist aber auch eine Krux mit der Mathematik.

Bild: Getty Images 5. November 2012, 09:502012-11-05 09:50:51 © Süddeutsche.de/ska/mane/holz