Remis zwischen Carlsen und Karjakin Schach-WM geht in die Verlängerung

Das ging flott: Bereits nach vierzig Minuten einigten sich Magnus Carlsen (Bild) und sein Herausforderer Sergej Karjakin auf Remis.

(Foto: AP)

Nach der zwölften und letzten regulären Partie der Schach-WM in New York gibt es noch keinen neuen Weltmeister. Der norwegische Titelverteidiger Magnus Carlsen und sein russischer Herausforderer Sergej Karjakin einigten sich bereits nach vierzig Minuten auf Remis. Nun steht es 6:6 - am Mittwoch geht es in den Tiebreak.

Weder Carlsen noch Karjakin gingen in der zwölften Partie ein Risiko ein. Der Weltmeister aus Norwegen wählte die Spanische Partie und versuchte von Beginn an den Tiebreak zu forcieren. Karjakin reagierte mit der soliden Berliner Verteidigung.

Carlsen wählte eine bekannte Variante, die nach dem Abtausch aller Figuren schnurstracks ins Remis führt, das nach nur 30 Zügen besiegelt wurde. Offensichtlich verspricht sich der Weltmeister, der an seinem 26. Geburtstag seinen dritten WM-Titel gewinnen kann, im Tiebreak die besseren Chancen. Er geht als Favorit ins Rennen, denn er gilt auch als bester Spieler der Welt bei Partien mit verkürzter Bedenkzeit.

Der Tiebreak am Mittwoch wird ein Stichkampf über vier Schnellpartien (25 Minuten Bedenkzeit für jeden, plus zehn Sekunden Aufschlag pro Zug) sein. Steht es anschließend immer noch unentschieden, fällt die Entscheidung in Fünf-Minuten-Blitzpartien.

Hier geht es zur Nachlese der zwölften Partie:

Carlsen und Karjakin erzwingen den Tiebreak

Die zwölfte Partie der Schach-WM endet mit einem schnellen Remis - jetzt geht das Duell am Mittwoch in die Verlängerung. mehr...