Schach

Aktuelle News, Hintergründe und Ergebnisse

Deutscher Schachbund
:„Manipulationen und Intrigen“

Ex-Bahn-Chef Richard Lutz möchte doch nicht mehr Präsident des Deutschen Schachbundes werden – er macht den Landesverbänden schwere Vorwürfe.

Von David Kulessa

Schachfestival in München
:Das Münchner Gambit

Das Münchner Schachfestival bietet neben Turnieren in unterschiedlichen Spiel-Modi in diesem Jahr auch ein Camp für Schulkinder, eine Konferenz und mehrere Konzerte als Hommage an den historischen Schachmeister Philidor.

Von Lena Mittermayr

DSB
:Ex-Bahn-Chef Lutz will Schach-Präsident werden

Als Vorstand der Deutschen Bahn ist Richard Lutz gescheitert. Nun bewirbt er sich auf einen neuen Posten – und kritisiert den Schachverband.

SZ PlusVon Vivien Timmler und David Kulessa

WM-Herausforderer Sindarov
:Der Sieger, dem die Herzen zufliegen

Javohir Sindarov brilliert beim Kandidatenturnier. Seine Chancen, der nächste Weltmeister zu werden, sind hoch. Was zeichnet das Spiel des neuen Lieblings der Schachwelt aus – und warum opfert er so gerne Bauern?

Analysiert von Großmeister Stefan Kindermann

Schach
:„Eine der besten Turnierleistungen, die wir je gesehen haben“

Der junge Usbeke Javokhir Sindarov gewinnt sein erstes WM-Kandidatenturnier gleich mit Rekorden – und darf nun Weltmeister Gukesh Dommaraju herausfordern. Was der Schachtrainer des FC Bayern damit zu tun hat.

SZ PlusVon David Kulessa

Schach-Kandidatenturnier
:„Ein Haufen Verlierer“ ist hinter Sindarov her

Die Schachwelt staunt über Javokhir Sindarov: Der junge Usbeke kommt mühelos durch das Kandidatenturnier für die Schach-WM wie wenige vor ihm – sein letzter verbliebener Konkurrent greift zu Humor als Druckmittel.

SZ PlusVon David Kulessa

Schach im Video
:Gibt es einen neuen Superstar im Schach?

Zur Halbzeit des Kandidatenturniers um die Teilnahme an der Schach-WM wird klar: Ein junger Usbeke scheint kaum zu schlagen zu sein. Und der Deutsche Matthias Blübaum hält gut mit.

Analysiert von Großmeister Stefan Kindermann

Schach-Doku bei Netflix
:Bauer schlägt König

Vor knapp vier Jahren erschütterte ein Betrugsverdacht die Schachwelt. Dauerweltmeister Magnus Carlsen wurde vom 19-jährigen Newcomer Hans Niemann entthront. Eine Netflix-Doku fragt nun: Ging es mit rechten Dingen zu?

Von Helmut Mauró

Schach-Kandidatenturnier
:Blübaum lauert auf die Fehler der anderen

In den ersten vier Runden des WM-Kandidatenturniers hilft Matthias Blübaum strategisch sein jüngstes Erfolgsrezept. Sein nächster Gegner und Titelfavorit muss eine herbe Niederlage verkraften.

Von David Kulessa

Schach im Video
:Wer hat die besten Chancen auf den WM-Kampf?

In Zypern geht es im Kandidatenturnier um die Teilnahme an der Schach-WM. Mit dabei ist sensationell auch der Deutsche Matthias Blübaum. Warum er nicht chancenlos ist, zeigt eine erfolgreiche Partie mit Schwarz gegen Weltmeister Gukesh.

Analysiert von Großmeister Stefan Kindermann

WM-Chancen für Matthias Blübaum
:Einer für die Schach-Geschichte

Matthias Blübaum könnte sich beim Kandidatenturnier als erster Deutscher seit mehr als 100 Jahren für die Schach-WM qualifizieren. Annäherung an einen, der am Brett kein Künstler, sondern ein Arbeiter ist.

SZ PlusVon David Kulessa

Charity-Abend der Münchner Schachstiftung
:Mit Konzentration und Kunst für Kinder

Im Hotel Vier Jahreszeiten treffen Großmeister und Gutverdiener aufeinander. Über einen beschwingten Abend zwischen Schach und Charity, bei dem am Ende Kinder die Partie für sich entscheiden.

Von Karin Kampwerth

Schach
:Eine Welt auf 64 Feldern

Einst war es Teil der ritterlichen Ausbildung, heute ist Schach so demokratisch wie nie. Über ein Spiel, das die Menschen seit Jahrhunderten begeistert – und eine Freundschaft über politische Ideologien hinweg.

Von David Kulessa

Denksport
:Begabt am Brett

Maximilian Breintner ist ein junges Talent im Schach. Der Neunjährige aus Olching trainiert beim Nachwuchs des FC Bayern München und hat gerade an einem internationalen Turnier in der Türkei teilgenommen. Sein Ziel: „Ich will Großmeister werden.“

Von Karl-Wilhelm Götte

Denkspiel
:Des Weihnachtsrätsels Lösung

Was hat ein Hamster mit Brettspielen zu tun? Wer hat seine Knochen an einem Cello verbogen? Unter dem Weihnachtsbaum lagen wieder allerhand kuriose Fragen. Hier kommen die Antworten.

Von Oliver Rezec

Spanien
:104 Jahre alt, aber kein bisschen matt

Manuel Álvarez ist der älteste registrierte Schachspieler der Welt, in seinem Klub in Madrid sitzt er regelmäßig am Brett. Ein Treffen mit einem Mann, über den die Vereinskollegen sagen: Das Finale ist seine große Stärke.

SZ PlusVon Patrick Illinger

Aktuelles Lexikon
:Was ist ein Großmeister?

Flapsig gesagt, ist das ein Mensch, der ziemlich gut Schach spielen kann. Und einen komplexen Katalog an Kriterien erfüllt haben muss, so wie der jetzt gestorbene Daniel Naroditsky, 29.

Von David Kulessa

Nachruf auf Großmeister Daniel Naroditsky
:Der beliebteste Schachlehrer des Internets

Daniel Naroditsky erklärte in seinen Videos Hunderttausenden das Schachspielen, kaum jemandem gelang das so unterhaltsam wie ihm. Nun ist er im Alter von 29 Jahren gestorben.

Nachruf von David Kulessa

Kultur im Landkreis Ebersberg
:Das Schachspiel macht Filmkarriere

Bereits seit hundert Jahren dient das ikonische Spiel Filmemachern als Motiv, heute öfter denn je. Eine Ausstellung in Grafing zeichnet diese Entwicklung nach.

Von Anja Blum

Schachspieler Blübaum
:„Eine absolut verrückte Leistung“

Zum ersten Mal seit über 30 Jahren steht ein deutscher Schachspieler im WM-Kandidatenturnier. Doch nicht Vincent Keymer, sondern Matthias Blübaum ist dieser historische Triumph gelungen. Wer ist er?

Von David Kulessa

Spiel der Könige
:„Schach ist nicht elitär, sondern für alle da“

Die Europäische Schachunion hat den Vaterstettener Walter Rädler zum Botschafter gemacht. Ein Gespräch über die Macht der 64 Felder und den Intelligenz fördernden Einsatz von Gummibärchen.

Interview von Michaela Pelz

Interview mit Großmeister Ihor Kowalenko
:„Ich habe Schach gespielt, um ein Mensch zu bleiben“

Ihor Kowalenko, 36, einer der besten Schachspieler der Ukraine, hat drei Jahre lang an der Front gekämpft. Jetzt ist der Großmeister zurück in Kiew. Ein Anruf.

SZ PlusInterview von David Kulessa

Schach
:Magnus Carlsen verlängert beim FC St. Pauli

Schachprofi Magnus Carlsen wird auch in der neuen Bundesliga-Saison für den FC St. Pauli spielen. „Die vergangene Saison war ein großer Erfolg für das Team. Wir haben bewiesen, dass wir in der Bundesliga mithalten und mit den besten Teams ...

Schachtalent Leonardo Costa
:„Wenn ich mit Schach mein Geld verdienen muss, geht der Sinn verloren“

Der Münchener Leonardo Costa, 17, ist das größte Schachtalent Deutschlands. Sein Weg könnte ihn in die Weltspitze führen. Die Frage ist nur: Möchte er das überhaupt?

Von David Kulessa

Der Schachfotograf Stev Bonhage
:„Schachspieler sind definitiv die Sportler, die am schwierigsten zu fotografieren sind“

Früher hat Stev Bonhage hauptsächlich Boxen und anderen Kampfsport in Bildern festgehalten. Erst seit drei Jahren fotografiert er auch Schach. Er erzählt, warum ihn die Großmeister so schätzen – bis auf wenige Ausnahmen.

SZ PlusInterview von David Kulessa

Schachgroßmeister aus der Ukraine
:„Ich habe viele Freunde, die an der Front kämpfen“

Seit zwei Jahren lebt Großmeister Pawel Eljanow in München. Am Rande der Deutschen Schachmeisterschaft erzählt der Ukrainer vom Training mit dem größten deutschen Nachwuchstalent, von im Krieg gefallenen Spielern und warum er sich schuldig fühlt.

SZ PlusVon David Kulessa

Leute
:Der Papst mag Namenswitze

Leo XIV. macht Scherze über den Tennisspieler Jannik Sinner, Sean Penn lästert über Elon Musks Frisur, und Katja Burkard berichtet fast live von ihrer Darmspiegelung.

Schach
:„Das Umfeld, in dem Frauen aufwachsen, ist nicht inspirierend genug“

Im Schach kommt es auf den Geist an, nicht auf den Körper. Aber warum sind dann fast alle Großmeister Männer? Judit Polgár, die beste Spielerin der Geschichte, hat eine Antwort, die weit über das Brett hinausweist.

SZ PlusInterview von David Kulessa

Schach
:Super-Großmeister in Deggendorf

In der Schachwelt ist die deutsche Schach-Bundesliga ein kleines Kuriosum: Sie ist der stärkste Wettbewerb, den kaum jemand kennt. Die zentrale Endrunde soll ein größeres Publikum anlocken, auch Vincent Keymer ist dabei.

Von David Kulessa

Schach
:Matthias Blübaum gewinnt zum zweiten Mal die EM

Erstmals in der Geschichte der seit 2000 ausgetragenen Schach-Europameisterschaften hat ein Spieler den Titel zum zweiten Mal erobert: Dem Lemgoer Matthias Blübaum, 27, gelang dieses Novum – auch dank der Schützenhilfe seines ...

Schach
:Carlsen verkauft berühmte Jeans für 36 100 US-Dollar

Für 36 100 US-Dollar hat Schachprofi Magnus Carlsen seine Jeans verkauft, die bei der vergangenen Schnellschach-WM für einen Eklat gesorgt hatte. Der Norweger hatte im Dezember 2024 das Turnier in New York in Jeans bestritten, was den Teilnehmern ...

Zum Tod von Schachweltmeister Boris Spasski
:Das Glück im Scheitern gefunden

Boris Spasskis Name blieb stets verbunden mit dem Schach-Jahrhundertmatch während des Kalten Kriegs – und seiner Niederlage gegen Bobby Fischer. Dabei interessierte er sich nie für Politik, umso mehr aber für die Menschen, die er traf.

Nachruf von David Kulessa

Schach
:Boris Spasski ist tot

Er spielte gegen Bobby Fischer das „Jahrhundertmatch“. Nun ist der sowjetisch-russische Schachweltmeister Boris Spasski im Alter von 88 Jahren gestorben.

Bad Tölz
:Schachspielen statt Computerzocken

Die Jugendlichen der Tölzer Schachfreunde waren bei den Kreiseinzelmeisterschaften überaus erfolgreich. Die Arbeit des Vereins zeigt, wie der Denksport am Brett auch bei jungen Menschen ankommt.

Von Fiona Fuchs

Leute
:„Ich habe jetzt eigentlich jeden Abend ein Date“

Bill Kaulitz ist beschäftigt, Renée Zellweger feilt an ihrem britischen Akzent, und Magnus Carlsen bietet eine besondere Jeans zum Verkauf an.

Streit im Schach
:Wann ist ein Weltmeister ein Weltmeister?

An dieser Frage entzündet sich dieser Tage ein Konflikt, der das Potenzial hat, die Schachwelt zu spalten. Provokateur ist, mal wieder, Magnus Carlsen, unterstützt von einem Hamburger Millionär.

SZ PlusVon David Kulessa

Schachspieler Carlsen
:Ein Weltstar hilft dem Kiezklub

Das Gesicht des Schachsports, Magnus Carlsen, tritt erstmals für den FC St. Pauli in der Bundesliga an. Auch wenn bei dessen Debüt nur wenige Zuschauer Platz finden: Zum medialen Coup taugt die Personalie allemal.

Von Thomas Hürner

Schach
:Trauer um Robert Hübner

Der deutsche Schachsport trauert um den früheren Weltklasse-Schachspieler Robert Hübner. Der Großmeister aus Köln starb am Sonntag im Alter von 76 Jahren an Magenkrebs. Hübner war der beste deutsche Schachspieler nach dem Zweiten Weltkrieg.

Vincent Keymer
:Wie Deutschlands bester Schachspieler zum Weltmeisterhelfer wurde

Außergewöhnliche Einblicke: In einem Haus in Andalusien beriet Vincent Keymer im Geheimen den späteren Schachweltmeister Gukesh Dommaraju. Etwa auch, um später selbst auf ein WM-Match vorbereitet zu sein?

SZ PlusVon David Kulessa

MeinungSchach
:Magnus Carlsen schafft sich seine eigene Welt

Erst Aufregung um eine Jeanshose, jetzt eine Debatte um einen geteilten WM-Titel: Der Schachsport erlebt gerade kuriose Momente. Dahinter steckt ein Kampf um Macht.

Kommentar von Johannes Aumüller

Schach
:Zwei Weltmeister? Carlsen bringt Intimfeind Niemann gegen sich auf

Weil der Norweger Magnus Carlsen den WM-Titel im Blitzschach mit Ian Nepomniachtchi freiwillig teilt, wütet ein anderer Schach-Profi.

MeinungDresscode bei Schach-WM
:Magnus Carlsens Jeans ist vor allem eins: Eigen-PR

Die Posse um Magnus Carlsens Jeans ist vor allem geschickte Eigen-PR des Norwegers. Und wieder ein Beleg dafür, dass die Großen eines Sports mit fast allem durchkommen. Meistens jedenfalls.

SZ PlusKommentar von Philipp Schneider

Schach
:Nach Streit um Jeans: Carlsen tritt doch bei Blitzschach-WM an

Der Norweger war bei der Schnellschach-WM disqualifiziert worden, weil er gegen die Kleiderordnung verstoßen hatte und eine Jeans trug. Eigentlich wollte er abreisen, nun tritt er doch wieder bei der Blitzschach-WM an.

Schach
:Titelverteidiger Carlsen verlässt nach Eklat WM

Titelverteidiger Magnus Carlsen hat bei der Schnellschach-WM in New York einen Eklat ausgelöst. Nach einer Bestrafung wegen Verstoßes gegen die Kleiderordnung durch den Weltverband Fide hat der 34 Jahre alte Norweger seinen sofortigen Rückzug vom ...

Schach im Gefängnis
:Für zweieinhalb Stunden am Brett sind sie frei

Schach ist ein Spiel der unendlichen Möglichkeiten – das Gegenteil des Lebens im Gefängnis. Wie passt das zueinander? Ein Besuch in der JVA Tegel beim Nationalteam im Knast-Schach.

SZ PlusVon David Kulessa und Friedrich Bungert

MeinungFinale der WM
:Ein Augenblick, der die ganze Faszination des Schachs und des Sports zeigt

14 Partien, Hunderte Züge – und am Ende ein einziger Fehler, der die WM entscheidet. Das Finale der Schach-WM steht für die Faszination einer Sportart und erinnert an historische Momente.

SZ PlusKommentar von David Kulessa

Finale der Schach-WM
:Und dann zieht Ding seinen Turm auf f2

Es ist das unglaubliche Ende der Schach-WM: Wegen eines Fehlers, der auf diesem Niveau eigentlich nie passiert, verliert Ding Liren die 14. Partie und den Titel. Gukesh Dommaraju ist der jüngste Sieger der Geschichte – und wird von seinen Gefühlen überwältigt.

SZ PlusVon David Kulessa

Schach-WM: Denken wie ein Weltmeister (XIV)
:Ein Ende, das in die Schachgeschichte eingehen wird

Es ist eine Tragödie für Ding Liren: Im finalen Spiel der Schach-WM deutet alles auf ein Remis hin. Doch im Endspiel unterläuft dem alten Weltmeister ein titelentscheidender Fehlgriff ohne Not. Die 14. WM-Partie in der Analyse mit dem WM-Rätsel des Tages.

SZ PlusVon Stefan Kindermann und Veronika Exler

Sieg gegen Ding
:Gukesh wird zum jüngsten Schachweltmeister der Geschichte

Der 18-jährige Gukesh Dommaraju aus Indien ist Schachweltmeister. Seinem Gegner Ding Liren unterläuft im letzten Spiel ein schwerer Fehler. „Als ich das erkannt habe, war das vielleicht der beste Moment meines Lebens“, sagt der neue Champion.

Kolumne: Schön doof
:Der Besserwisser von der Seitenlinie

Die Schachwelt verfolgte mit großer Spannung, wie Ding Liren und Gukesh Dommaraju um die Weltmeisterschaft spielten. Bloß die Ex-Weltmeister Magnus Carlsen und Wladimir Kramnik hatten was zu meckern. Na und?

Von David Kulessa

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