Die Insolvenzgefahr ist weiterhin gegeben:1860-Präsident Dieter Schneider zur Einigung mit Investor Ismaik, zu letzten Hürden der Rettung und wie die Zukunft des Vereins aussehen könnte.
SZ: Herr Schneider, nachdem sich der mögliche Investor Hasan Ismaik zuletzt irritiert über die Zurückhaltung des TSV 1860 München bezüglich seiner Kaufofferte äußerte, haben Sie für diese Woche eine Zusendung eines Vertragsentwurfs an die DFL avisiert. Wir haben nun Freitag, wird es diese Post geben?
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Münchens möglicher neuer Investor, Hasan Abdullah Ismaik (r) aus Jordanien, TSV- Präsident Dieter Schneider beim Gespräch auf der Tribüne. (© dpa)
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Dieter Schneider: Ja, wir haben nun einen Entwurf an Herrn Ismaik geschickt, bei dem ich nach unseren täglichen Telefonaten davon ausgehen darf, dass nun beide Seiten mit dieser Lösung leben können. Dieser Vertragsentwurf geht jetzt an die DFL, und zwar nicht alibi-halber - sondern als Basis, von der wir glauben, dass sie eine Grundlage unserer Zusammenarbeit sein könnte. Wir haben das jetzt alles sehr gut überlegt und ausverhandelt.
SZ: Haben Sie noch Zugeständnisse gemacht?
Schneider: Der beste Kompromiss ist immer der, bei dem beide Seiten sagen: Na ja, ein bissel mehr hätt' ich schon noch gern gehabt - aber jetzt passt es. Es geht hier auch nicht darum, Machtpositionen zu erkämpfen, sondern um das Beste für unseren Verein. Aber wir sehen natürlich ein, dass - falls einmal doch die 50-minus-Auflage der DFL fällt und somit jemand die Mehrheit der KGaA-Anteile halten darf -, es in Ordnung wäre, wenn Herr Ismaik diesen kleinen Schritt noch machen dürfte. Ich denke, es wäre dann korrekt, wenn er diese Option hätte angesichts seiner Vorleistungen. Ich finde, wenn man das ganze Drumherum der Zusammenarbeit gut ausgestaltet, spielt es sowieso keine große Rolle, ob man 49 oder 51 Prozent hält. Und wenn die 50-1-Regel fällt, gibt es im deutschen Fußball ohnehin eine andere Situation.
SZ: Somit wäre ein Knackpunkt der Verhandlungen mit Ismaik gelöst.
Schneider: Ja, der Vertrag ist unterschriftsreif. Es müsste dann nur in der Folge alles, was drinsteht, formal in Feinarbeit justiert werden. Und der Aufsichtsrat muss es natürlich absegnen. Ich glaube aber, dass der Aufsichtsrat von Beginn an nicht gegen diese Lösung war.
SZ: Was fehlt dann noch zum Abschluss außer dem Okay der DFL?
Schneider: Eigentlich aus unserer Sicht nichts.
SZ: Und welche Signale haben Sie bislang von der DFL bekommen?
Schneider: Die DFL ist, und das ist nachvollziehbar, sehr vorsichtig. Wir haben aber vor längerem schon mal die Grundzüge mitgeteilt, und da kam schon die Rückmeldung: Wenn das in etwa so ist, können wir uns das vorstellen.
SZ: Steht im Vertrag auch drin, dass es neben Robert Schäfer einen zweiten Geschäftsführer gäbe? Es soll nach Ismaiks Wunsch ein Wirtschaftsfachmann sein.
Schneider: Ja, wir werden sicher in diesem Vertrag der DFL nichts vorenthalten, was wir dann hinterher in der Feinjustierung klären werden.
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Linke-Vize-Chefin Wawzyniak


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zur Unterschriftsreife.
Dieser untaugliche Entwurf verprellt unter Umständen die Gläubiger derart, dass die reine Bankenlösung nach dem Weiterwandern des "Investors" auch nicht mehr angeboten wird.
Der Schwarzer wäre schön blöd würde er einen Verzicht, egal welchen aussprechen. Alles käme allein dem neuen Investor statt ihm dem bisherigen zu gute. Die Aufteilung kann ein Kaufmann nicht gut heissen.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die Gläubiger den Teilverzicht einsehen, weil es ja nicht mehr um die Liquidität geht, sondern darum, den Geschäftsanteil für Ismaik aufzuwerten.
Ich habe gerade in einer anderen Zeitung (AZ) ein Interview mit Schwarzer gelesen. Dieses Interview ist eine Reaktion auf diesen Artikel. Es ist mir völlig unverständlich warum sich die beteiligten nicht an einen Tisch setzen und entscheiden. Dieses hin und her - zudem auch noch in der Öffentlichkeit - ist für mich nicht nachvollziehbar. Auf diese Art und Weise kommt man nicht voran. Setzt Euch an einen Tisch und entscheidet. Wie auch immer diese Entscheidung ausfällt. Bis dahin sollte es, meiner ´Meinung nach, keine öffentlichen Äußerungen mehr geben.
Ich schlage allen Insolvenzbefürwortern eine
Gruppentherapie im GWS vor.
Bayernliga, kein sportlicher Erfolg, GWS-Ruine.
Das ist nicht normal. Aber es ist heute keine Schande mehr professionelle Hilfe anzunehmen.
Nützt die Sommerpause und freut euch dann
mit allen 1860 Fans auf einen Verein, auf den man
wieder stolz sein kann.
Die SZ könnte das bestimmt organisieren.
Paging