Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Nizza

Während in Nizza die ersten Sonnenhungrigen schon am Strand unterhalb der Promenade des Anglais in der Frühlingssonne liegen, kämpfen die weltbesten Eiskunstläufer im heruntertemperierten Palais des Congrès Acropolis um die Weltmeistertitel. Die Deutschen gehören nur in einer Disziplin zu den Favoriten und die Führende im Grand-Prix darf erst gar nicht teilnehmen - sie ist noch zu jung.

Wissenswertes zum Start der Eiskunstlauf-WM von Michael Neißendorfer

Die größte deutsche Goldhoffnung sind die dreimaligen Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy. Sie reisen jedoch nicht als Favoriten zur WM nach Nizza, dafür fehlt ihnen seit drei Monaten die Wettkampfpraxis. Die Chemnitzer kämpften lange mit den Folgen eines Sturzes: Im Januar zog sich Savchenko beim Versuch des waghalsigen dreifachen Wurfaxels eine Oberschenkelverletzung zu. "Wir werden voll angreifen", kündigte Szolkowy am Montag beim Training für das Kurzprogramm am Mittwoch an, "immerhin sind wir die Weltmeister". Sie wollen auch den Wurfaxel riskieren, den die Konkurrenz nicht beherrscht.

Bild: dapd

27. März 2012, 17:06 2012-03-27 17:06:48  © Süddeutsche.de/mike/fred

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