Kolosseum in RomDie Rettung? Touristen!

Am gewaltigen Amphitheater in Italiens Hauptstadt nagt der Zahn der Zeit, und das kann man wörtlich nehmen. Doch eine Sanierung kostet Geld, viel Geld.

Es war das größte Amphitheater der römischen Welt, jahrhundertelang die Stätte grausamer Gladiatorenkämpfe und anderer Volksvergnügen ganz nach dem Geschmack der Antike. Mit 100-tägigen blutigen Spielen weihte Kaiser Titus im Jahr 80 nach Christus das massige Monumentalwerk für weit mehr als 50.000 Zuschauer ein - nach achtjähriger Bauzeit. Zwei Jahrtausende später ist das Kolosseum ein Wahrzeichen Roms. Im Jahr zieht es fast sechs Millionen Besucher an. Doch das Kolosseum wird nun selbst angegriffen: Mehr noch als der Zahn der Zeit nagt die Luftverschmutzung an den Steinen. Also bereitet die Tiber-Metropole eine Rettung vor.

Bild: AFP 30. Juli 2010, 09:142010-07-30 09:14:56 © sueddeutsche.de/dpa/dd