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Nahe Allahabad im Norden Indiens hat das größte Pilgerfest der Welt begonnen: Während der Kumbh Mela reinigen sich mehr als 80 Millionen Gläubige im Ganges - allerdings nur spirituell. Denn ausgerechnet in diesem Jahr ist der Fluss noch schmutziger als sonst.

An den Ufern des Ganges bei Allahabad im Norden Indiens hat das größte Pilgerfest der Welt begonnen - mit einem Bad im Sonnenaufgang. Zur "Kumbh Mela" (Fest des Nektarkrugs) erwarten die Organisatoren in den kommenden zwei Monaten 88 Millionen Gläubige. Die Pilger waschen sich am Zusammenfluss von Ganges, Yamuna und dem nur in der Mythologie existierenden Strom Sarasvati, um sich von Sünden zu reinigen und sich aus dem ewigen Kreislauf der Wiedergeburten zu befreien. Das Festival findet alle drei Jahre reihum in vier Städten statt - das bedeutendste ist aber alle zwölf Jahre in Allahabad.

Bild: AFP

14. Januar 2013, 11:23 2013-01-14 11:23:27  © Süddeutsche.de/dpa/AFP/kaeb

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