Fliegen in der ZukunftEin Stehplatz am Fenster, bitte!

An Haltegriffen, auf Klappsitzen oder quer gestapelt - Kabinen-Designer haben Ideen, wie künftig noch mehr Passagiere in ein Flugzeug passen.

Konzept Stehplatz

"Ich will aber am Fenster stehen, Mama!" Das Streichen der Sitze, wie dies das Konzept von James Park Associates (JPA) vorsieht, würde das Fliegen zumindest auf Kurzstrecken für Passagiere wohl erheblich verbilligen - aber den Komfort, sich zumindest unbequem hinsetzen zu können, gegen ein billigeres Ticket tauschen? Ryanair-Chef Michael O'Leary hat jedenfalls schon Interesse an Stehplätzen kundgetan. JPA würde den stehenden Passagieren zumindest - wie im Entwurf erkennbar - eine Art Hocker mit Rückenlehne zubilligen, um nicht das volle Körpergewicht während des gesamten Fluges tragen zu müssen. Wie man allerdings Passagiere im Notfall oder bei Turbulenzen absichert, muss noch geklärt werden.

Auch Klappsitze (etwa vom englischen Büro Design Q) werden diskutiert, die sind zwar auch nicht bequem, aber immerhin muss man nicht stehen - was auch bei Turbulenzen von Vorteil sein dürfte.

Grafik: James Park Associates (JPA)

24. November 2009, 09:592009-11-24 09:59:00 © sueddeutsche.de/dd