Bislang ärgerten sich viele Kunden, wenn sie die Frist zur Kündigung der Bahncard verpassten - nun will ihnen die Bahn mehr Rechte einräumen.
Die Deutsche Bahn plant, die Leistungen für die vier Millionen Bahncard-Kunden zu verbessern. Bahn-Chef Rüdiger Grube sagte auf einer Mitarbeiterversammlung: "Wir wollen die Folge-Bahncard weiter zusenden, dem Kunden jedoch 14 Tage Zeit zum Bezahlen oder Zurücksenden geben."
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Details der Entscheidung stehen nach Angaben eines Bahnsprechers aber noch nicht fest. Bislang wird die Karte, die zum verbilligten Fahren berechtigt, nach Ablauf der Gültigkeit automatisch um ein Jahr verlängert. Der Konzern akzeptiert Kündigungen nur bis spätestens sechs Wochen vor Ablauf des Abos. Viele Kunden verpassten jedoch diesen Termin - und mussten deshalb unfreiwillig für ein weiteres Jahr die Bahncard bezahlen. Selbst die kurzfristigen Schnupper-Bahncards verlängern sich automatisch um ein Jahr. Derzeit gibt es mehr als vier Millionen Bahncard-Kunden.
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(SZ vom 10.5.2010/tö/apn/kaeb)
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Ich möchte gerne etwas zu dem Fall nachtragen. Weder der Support am Telefon, noch der per Mail konnte mir helfen. Der Support bei Facebook hingegen konnte mir innerhalb kürzester Zeit helfen und hat mir einen Gutschein in Höhe der Probe BahnCard zugesagt. Das nächste Mal wende ich mich direkt an das Facebook-Team, das ich hiermit auch ausdrücklich weiterempfehle.
Bei mir ist er jetzt etwas total bescheuertes passiert… Vor einiger Zeit habe ich erst eine Probe-Bahncard erworben die im Januar abgelaufen ist. Einige Zeit später musste ich aber noch mal verreisen habe mich in das System eingeloggt und eine Meldung bekommen, dass Sie erneut die Probe Bahncard anbieten. Da meine Card abgelaufen war, habe ich auf dieses Angebot reagiert und eine neue Bahncard zum testen bestellt und genutzt. Kurz darauf habe ich zwei BahnCards erhalten und war darüber sehr überrascht. Mir war im Gegensatz zur neuen Karte nicht klar, dass ich diese gesondert kündigen muss und warum mir der erneute Test angeboten wird, obwohl ich eine solche Karte besitze. Weder telefonisch im Kundencenter, noch per E-Mail konnte man mir weiterhelfen. Da ich jedoch mit zwei gleichen Cards nicht viel anfangen kann (2*25er Bahncard kann ich selbstverständlich nirgendwo angeben), bin ich ziemlich verärgert darüber. Aber denen scheint das völlig egal zu sein, kommt doch nur der lapidare Satz von denen dazu: "Aktuell bestehende Preisvorteile für eine Neubestellung können nicht berücksichtigt werden, dafür bitten wir Sie um Verständnis.". Frech!
Bei der Bestellung meiner ersten Bahncard vor 10 Jahren musste man noch explizit ankreuzen, dass man die Bahncard im Abo wollte. Soweit ich mich erinnere, bekam man damals dafür auch einen Monat geschenkt, die Bahncard galt 13 Monate.
Eigentlich ist es hochgradig kundenunfreundlich, die Bahncard stillschweigend und ohne allzugroßen Hinweis standardmäßig im Abo anzubieten.
Das man sie in den ersten zwei Wochen zurückschicken darf, ist da eine absolute Mindestvoraussetzung. Man wird auch hier davon ausgehen, dass genügend viele das einfach verschlafen.
So weit sind wir also schon, dass wir dieses "Entgegenkommen" für einen Ausdruck von Kundenfreundlichkeit halten. Einfach peinlich!
Kundenfreundlich wäre es doch, wenn ich von Anfang an durch Ankreuzen entscheiden kann, ob ich ein "fortlaufendes" Kartenabonnement haben möchte oder nur eine einmalige Bahncard. Oder?
Mir war das mal vor Jahren passiert und ich hatte mich damals über das Gebähren der Bahn maßlos geärgert.
In der Tat hatte ich keine Ahnung, dass ich mit dem Erwerb der Bahncard ich auch noch gleich ein Abo bezogen hatte, das ich zu kündigen habe! Das mag im Kleingedruckten gestanden haben, hatte ich dennoch nicht beachtet und es erschloss sich mir auch nicht. (Demnächste erhalte ich dann nach dem Neuerwerb eines VW auch automatisch und ungefragt nach 7 Jahren automatisch einen Neuwagen!)
Als ich dann unaufgefordert vor dem Ablauf der Bahncard einen Hinweis, ob einer neuen Bahncard bekam , hatte ich den nur überfolgen aber nicht weiter beachtet, denn ich hatte kein Interesse.....
und dann kam nach ein paar Monaten ohne weitere Mahnung oder sonstige Post plötzlich eine Aufforderung von einem Inkasso-Büro mit einem deftigen Aufschlag......
ich habe letztendlich alles bezahlt, dachte mir aber nur was das echt für ein fieses Pack bei der Bahn ist. Wie einst die Drückertypen vom Bertelsmann...schieben sie einem ein Abo unter......echt..ich fand das total wiederlich, obwohl ich vom Grundsatz wirklich ein Bahnfreund bin.....und auch viel Bahn fahre.
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