Vorwahl der Republikaner Donald Trump gewinnt in South Carolina

Donald Trump hat die Vorwahlen der Republikaner in South Carolina gewonnen.

(Foto: AFP)
  • US-Präsidentschaftswahlkampf: Donald Trump gewinnnt die nächste Vorwahl der Republikaner.
  • In South Carolina lässt er Marco Rubio und Ted Cruz deutlich hinter sich, Jeb Bush landet deutlich dahinter auf Rang 4.
  • In Nevada verbucht Hillary Clinton bei den Demokraten einen wichtigen Sieg über Bernie Sanders.

Donald Trump hat die Vorwahl der Republikaner in South Carolina für sich entschieden und kann damit nach New Hampshire den zweiten US-Bundesstaat für sich verbuchen. Prognosen von NBC, AP und Fox zufolge liegt der Immobilien-Milliardär mit etwa 32 Prozent der Stimmen uneinholbar vor Ted Cruz und Marco Rubio.

Cruz und Rubio - wer wird Zweiter?

Die beiden Senatoren Cruz und Rubio kämpfen noch um Platz 2, derzeit liegt Rubio vorne. Der Präsidenten-Verwandte Jeb Bush liegt deutlich hinter den beiden auf Rang 4. Der Neurochirurg Ben Carson und Ohios gemäßigter Gouverneur John Kasich erzielen nur einstellige Ergebnisse. Für den angezählten Bush könnte es wie für Carson die letzte Vorwahl gewesen sein.

Warum South Carolina so wichtig ist

Wer republikanischer Präsidentschaftskandidat werden will, muss South Carolina gewinnen. Diese Faustregel gilt seit 1980 und wurde nur 2012 gebrochen, als der spätere Kandidat Mitt Romney hinter Newt Gingrich landete. Mit 29 Delegierten für den Sieger sowie 21 weiteren Stimmen für die Sieger in den einzelnen Wahl-Bezirken gibt es zudem viel zu gewinnen. 73 Prozent der republikanischen Wähler bezeichneten sich in Umfragen als evangelikale oder wiedergeborene Christen.

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Clinton gewinnt in Nevada

Hillary Clinton hat die Vorwahl der Demokraten in Nevada für sich entschieden. Im Bundesstaat, in dem 40 Prozent der Bevölkerung nicht weiß sind, gewann die 68-Jährige gegen. Clinton lag bei 52,1 Prozent, ihr Rivale Bernie Sanders kam auf 47,8 Prozent. Nach Auszählung von 78 Prozent der Stimmbezirke lag Clinton bei 52,1 Prozent, ihr Rivale Bernie Sanders kam auf 47,8 Prozent.

Sanders überzeugt Latinos, Clinton Afroamerikaner

In Nevada stimmen traditionell viele Gewerkschaftler, aber auch Latinos und Afroamerikaner ab. Der Staat galt deshalb auch als Test, wie die Kandidaten bei Minderheiten ankommen - gerade Sanders galt bislang als Kandidat des jungen, weißen Amerika. Sanders gewann (noch mit Vorsicht zu genießenden) Umfragen zufolge die Latino-Mehrheit (53 zu 45 Prozent), allerdings entschieden sich 76 Prozent der Afroamerikaner für Clinton. Schwarze Wähler spielen in der nächsten Vorwahl der Demokraten in South Carolina eine zentrale Rolle.

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Reaktionen der beiden demokratischen Kandidaten

Clinton: "Dieser Wahlkampf ist dafür da, jede Hürde niederzureißen, die euch zurückhält. Amerikaner haben Recht, verärgert zu sein, aber wir sind auch hungrig nach echten Lösungen. Wir sind kein Land, das nur ein einziges Thema kennt." Sanders: "Vor fünf Wochen waren wir noch 25 Prozent zurück. Wir haben Rückenwind. Ich glaube, dass wir am Super Tuesday viele der elf Staaten gewinnen können."

So geht es weiter

Die nächsten Vorwahlen der Demokraten finden am kommenden Samstag in South Carolina statt, bereits am Dienstag entscheiden die Republikaner in Nevada. Am 1. März findet dann der Super Tuesday statt, in dem elf (Demokraten) beziehungsweise zwölf Staaten (Republikaner) über die Kandidaten abstimmen.

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