Angeblich haben sich die Ministerinnen für Arbeit und für Familie wieder lieb. Doch ihr öffentlicher Streit um die Bildungs-Chipkarte zeigt, wie gespannt ihr Verhältnis ist. Ursula von der Leyen macht es ihrer Nachfolgerin Kristina Schröder nicht leicht.
Es ist alles wieder gut. Sagen jedenfalls die streitenden Damen, und sie sagen das, weil sie keinen Ärger mehr machen und erst recht keinen Ärger mehr haben möchten.
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Nach ihrer Auseinandersetzung am Sonntag demonstrieren Arbeitsministerin von der Leyen (links) und Familienministerin Schröder am Mittwoch wieder Harmonie. (© Getty Images)
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Also haben sich Ursula von der Leyen und Kristina Schröder am Mittwochmorgen am Rande des Bundeskabinetts noch einmal getroffen. Sie haben Freundlichkeiten ausgetauscht und sich viel Zusammenarbeit versprochen. Und sie haben fest vereinbart, in Kürze nach gemeinsamen Projekten zu forschen, um sich und die Koalition und überhaupt alle künftig gemeinsam voranzubringen. Die Arbeits- und die Familienministerin, so heißt es von allen Seiten, wollen wieder und noch mehr an einem Strang ziehen.
Der Streit war mehr als ein kleiner Unfall
Richtig daran ist, dass beide Bundesministerinnen die strengen Hinweise, die sie von manchem am Montag in den CDU-Führungsgremien erhalten haben, ernst nehmen. Richtig ist zudem, dass beide genau wissen, wie sehr offener Streit der ohnehin gebeutelten CDU und daneben auch ihnen selbst schadet. Aber richtig ist schließlich auch, dass der Zusammenstoß vom vergangenen Wochenende, als sich die beiden auf offener Bühne über von der Leyens Chipkarten-Pläne stritten, mehr gewesen ist als ein kleiner Unfall.
An der Oberfläche ging es um die Frage, ob von der Leyens Idee, den Kindern von Hartz-IV-Familien künftig via Chipkarte Geld für Nachhilfeunterricht, Sport und das Schul-Mittagessen in die Hand zu geben, datenschutzrechtlich Probleme bereiten könnten. Diesen Hinweis immerhin hatte Schröder in einem großen Interview gegeben - was noch vor Drucklegung des Gesprächs bei von der Leyen heftigen Widerspruch auslöste. Das Alphatier von der Leyen wehrte sich gegen das Alphatierchen Schröder - und jeder in der Regierung wusste, dass Vorgängerin und Nachfolgerin ein wirklich einvernehmliches Miteinander bislang nicht gefunden haben.
Wenig Rücksicht auf die Kollegen
Von der Leyen ist schon als Familienministerin eine ebenso starke wie selbstbewusste Ministerin gewesen, die sehr entschlossen und publikumswirksam Themen besetzt hat - und dabei im Zweifel wenig Rücksicht nahm auf ihre Kollegen. "Genau das", so sagt es ein Regierungsmitglied, das im früheren wie im jetzigen Kabinett dabei ist, "hat sich seit von der Leyens Wechsel ins Arbeitsministerium nicht geändert. Im Gegenteil gibt ihr das neue Haus ein noch größeres Spielfeld." Deshalb könne es nicht überraschen, dass von der Leyens Nachfolgerin im Familienressort gerade jetzt aufgemuckt habe.
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..Ihr Standardsatz nervt. Die Bevölkerung ist sehr vergesslich. Im Moment sieht es aus, als sei sie ganz auf Seiten der linken Eiferer, wie Sie einer sind... aber bei den nächsten Wahlen ist das alles vergessen und dann freut sich die Welt, weil Westerwelle durch wen auch immer ersetzt wurde und die FDP entscheidet sich mit 39%, die CDU als Juniorpartner zu nehmen, oder vielleicht auch die Grünen. Mal sehen!
Bin da absolut Ihrer Meinung! :-)
Die TOP Frauen der CDU beide unwissend und ungerecht aber gut zum Vorzeigen durch die Partei des sozialen Kahlschlages!
sind sich sehr ähnlich, reden dummes Zeug und haben von der Materie keine Ahnung.(freiwilliges soziales Jahr für Rentner) von Frau Schröder,Bildungschipkarte) Frau von der Leyen, gutes Aussehen alleine hilf nicht, wenn man ein Brett vor dem Kopf hat.(
"Dafür bekommt Fr. Köhler mal wieder ein Plus von mir."
Soso ...
Und wieviele Pluspunkte muß die CDU-Quotentussi sammeln, um von Ihnen ein Glanzbildchen für das Poesiealbum zu erhalten?
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