Sigmar Gabriel, einst Deutschlands jüngster Ministerpräsident, später verspottet als "Siggi Pop", kennt die Höhen und Tiefen der Politik. Die Karriere des Hoffnungsträgers in sechs Stationen.
Er ist die neue Hoffnung der SPD. Ein schlagfertiger Politiker, der das größte Himmelfahrtskommando übernimmt, das in Deutschland derzeit zu finden ist - die Sozialdemokraten zu einen, zu motivieren und zu retten,
Grandioser Redner, unsteter Geist, Hoffnungsträger der SPD: Sigmar Gabriel. (© Foto: dpa)
Anzeige
Das ist ein Job genau nach dem Geschmack des selbstbewussten Sigmar Gabriel. Seine politische Karriere ähnelt dem Lauf der Olympia-Bahn auf dem Münchner Oktoberfest - auf und ab. Und doch hat sich der Niedersachse hochgearbeitet in die oberste Etage der SPD, da wo Erich Ollenhauer, Willy Brandt oder Gerhard Schröder wirkten. Gabriels Aufstieg in sechs Stationen.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 7 nächste Seite
- Thema
- Bundestagswahl RSS
- SPD Gabriel - der falsche Parteichef 30.09.2009
- SPD in der Krise Die Aufgabe, endlich aufzugeben 30.09.2009
- SPD Zur Rettung verdammt 29.09.2009
- Chaostage der SPD Steinmeier will nicht SPD-Chef werden 29.09.2009
- Bundestagswahl Mathematik für Sieger 29.04.2010
- 100 Tage Schwarz-Gelb Wie gut war Merkels Mannschaft? 04.02.2010
- Schwarz-gelbes Kabinett Merkels Mannschaft im Test 19.01.2010
Führungsstreit der Linken
denn die seit der Koalitionsbildung 1982 etablierte Politik, die sich im Kern dem Prinzip der real-leistungslosen Leistungsträgergesellschaft verschreiben hat, organisiert eine Gesellschaft, die in immer extremerer Weise auf Spekulationseinkommen orientiert ist und der Realwirtschaft, d.h. den durch Wertschöpfungsprozesse gütererzeugenden Industrie den Rücken gekehrt und steuer- und abgabentechnisch das Genick gebrochen hat und noch immer nachtritt.
Die Neue Soziale Markwirtschaft, von der die Herolde und Apologeten des existierenden Besitzbürgertums so laut salbadern, ist doch nicht anderes als die Agitpropparole von den volkseigenen Betrieben der stalinistischen Kaderfunktionärsdiktatur, in der die Machtelite die Mehrheitsbevölierung qua Vergügung über die Waffengewalt faktisch 1-Euro-Arbeitsleistungen abgepresst hat, so wie dies inzwischen auch im neuen Deutschland praktziert wird.
Sich gewaltige Einkommen zu verschaffen, in dem an Börsen Schein- und temporäre Differenzwertsteigerungen "inszeniert" werden, die hernach als Spekulationseinkünfte den Maden das gute Leben im Speck ermöglichen, ist die eine Variante der Neuen Sozialen Marktwirtschaft.
Die zweite Variante ist die Etablierung eines deutschen Gulagsystems, in welchem von immer mehr Menschen Arbeitsleistung zu 1-Euro-Stundenlöhnen abgepresst werden. Den "Unternehmern" dieser "Neuen Sozialen Marktwirtschaft" wird ermöglicht, sich die Gewinne anzueigenen, welche durch die mit Lohndumping und Lohnerpressung erzeugent Güter bzw. Dienstleistungen, die zu regelgerechten Preisen vermarktet werden, erzielt werden.
Dieses neue Feudalsystem der Herren Kohl, Genscher, Schröder, Henkel, Westerwelle, Merkel, Müntefering & Konsorten wird noch einige Jahre tragen. Auch noch die Schröder Partei Deutschlands und ihre neuen Hoffnungsträger haben eines nicht begriffen: Wir sind das Volk, nicht die neuen Feudalherren, die sich unsere Gesellschaft so unter den Nagel gerissen haben, wie die politischen Kaderfuntionärstruppen der sogen. bürgerlichen Parteien. Das ist die wirkliche Momentaufnahme am 11.11.2009 kurz nach 11.11 Uhr.
Freuen wir uns also erst einmal wieder darüber, dass Hoppeditz wieder da ist.
Der hat ja auch ein rotes Fell.
Gabriel dient nur als Übergangskandidat. Man will jetzt verständlicherweise nicht eine 180° Wende von "ziemlich rechts" (Franz Müntefering) zu links (Andrea Nahles) vollziehen.
Es dürfte weiterhin spannend werden, wie sich die SPD in den nächsten Jahren entwickelt, denn eines dürfte klar sein: Sollte sich die SPD tatsächlich nach links öffnen, dann ist das ihr Tod. Denn wenn man tatsächlich links wählen möchte, dann wählt man gleich die Linke. Bisherige gemäßigte SPD-Wähler werden dann aber wohl zu CDU und FDP abwandern.
Hoffnungsträger ? Nein was der Mann bei seiner Leibesfülle braucht sind Hosenträger ! Er ist ein Strippenzieher und Netzwerker von Gas-Gerd's Gnaden. Will sich die SPD mit einer Öffnung nach Links neu orientieren, ist Gabriel dezidiert der falsche Mann. Man siehe z.B. sein ablehnendes Abstimmungsverhalten im Bundestag u.a. zum Mindestlohn.
Niveaulose schwarz/gelbe Pampe die sie von sich geben. Kein Mensch kann sie doch noch ernst nehmen.
"Agesehen davon dass sich bei der SZ ein Rechtschreibefehler eingeschlichen hat, ist Gabriel
1. weder schlagfertig
2. noch Politiker
Ein Dampfplauderer - nicht mehr."
Also genau wie bei Söder! Eine weitere Gemeinsamkeit: die Chaotische Sozialisten Union hat auch knackige Prozente verloren, so ca. 8%, oder?
Also liebe pira: Nehmen Sie den Besen und kehren erstmal vor der eigenen Haustür, eh Sie das andere Lager schon wieder mit Dreck bewerfen...
Gruß Balldieb
Paging