Grünen-Chef Cem Özdemir legt Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin nahe, den Job zu wechseln - sein Parteifreund Nouripour wundert sich, wie milde die SPD mit ihrem umstrittenen Parteimitglied umgeht.
Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir hat Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin wegen dessen abwertender Äußerungen über Türken und Araber indirekt den Rücktritt nahegelegt.
Berüchtigt für seine scharfen Sprüche: Thilo Sarrazin (© Foto: dpa)
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"Wenn ich so was in meiner Partei machen würde, auf diese Weise meiner Partei schaden würde, dann wäre klar, was die Konsequenz wäre: Ich könnte den Job nicht mehr machen", sagte Özdemir im Sender N24. Sarrazin habe mit seinen Interview-Äußerungen klar gegen die Unternehmenskultur der Bundesbank verstoßen.
"Das ist ungefähr so, wie wenn Cem Özdemir sagen würde, eigentlich finde ich Atomkraftwerke schön. Ich hätte gerne eines bei mir im Garten. Dann müsste ich mir einen anderen Job suchen." Der Grünen-Chef schlug Sarrazin vor, wenn er Politik machen wolle, solle er Politik machen - aber nicht in der Bundesbank.
Ähnlich äußerte sich der Grünen-Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour im Gespräch mit sueddeutsche.de. "Der Mann ist für eine hochangesehene Institution wie die Bundesbank untragbar", sagte Nouripour.
Er wundere sich, wie milde die SPD mit ihrem Mitglied Sarrazin bislang umgehe. Die Partei müsse sich fragen, "ob Entgleisungen eines prominenten Parteimitgliedes ohne Konsequenzen bleiben dürfen".
Der frühere Berliner Finanzsenator hatte in einem Interview von "etwa 20 Prozent der Berliner Bevölkerung" gesprochen, die ökonomisch "nicht gebraucht" würden. "Eine große Zahl an Arabern und Türken in dieser Stadt, deren Anzahl durch falsche Politik zugenommen hat, hat keine produktive Funktion, außer für den Obst- und Gemüsehandel", hatte er erklärt.
Später hatte Sarrazin betont, "dass nicht jede Formulierung in diesem Interview gelungen war". Nach massiver Kritik von Politikern, Migrantenverbänden und der Bundesbank hatte sich Sarrazin für seine Äußerungen entschuldigt.
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(sueddeutsche.de/odg/dpa)
Documenta-Leiterin Carolyn Christov-Bakargiev
Hallo,
ich finde es sehr schade und falsch, dass jeder, der in diesem Lande die Wahrheit sagt, sofort als Rassist und Nazi usw. abgetan wird, wenn Ausländer mit ins Spiel kommem!!
Natürlich waren einige Formulierungen sehr unglücklich gewählt, aber im analytischen Teil stimmt alles was gesagt wurde!! Bitte das Thema jetzt nicht wieder tot schweigen, sondern endlich aktiv werden!!!!
Statt Kindergeld sollte man dafür Ganztagesschulen schaffen!!! Somit würde mehr Bildungsgleichheit geschaffen!!
Alle müssen kapieren, dass auf kurz oder lang, der Deutsche ausstirbt und die Zukunft von Deutschland auch in den Händen der Zuwanderer liegt!!!
Aber so lange diese sich so verhalten und sich in unseren Kulturkreis und unserer Gesellschaft nicht anpassen und ausschließen, wird auch nichts mehr vorwärts gehen!!
Wir als Deutsche, wir werden gehasst, aber alle lassen sich bei uns nieder!! Das kann es letztendlich auch nicht sein!! Es gilt z.B. als Schande, wenn sich eine Türkin mit einem Deutschen einläßt usw. usw. usw.!
Wir haben 1000 Baustellen!!! Schweigt das Thema nicht mehr tot!!!!
Und, GRÜNE macht bitte die Augen auf und seht endlich die Realität!!!!!
Gruß!
Tom
Das sich natürlich die Grünen gleich wieder am meisten aufregen ist eh auch klar!!
dass man in einer Demokratie nicht laut denken darf.
ist zwar nicht völlständig, aber zu großen Teilen direkt auf der Webseite der Zeitschrift selbst zu finden, recht weit herunterscrollen, dann kommt der Link.
Tippen Sie in Google einfach nur den Namen der Zeitschrift ein, sonst nichts. Der erste Treffer ist auch schon der Richtige und unter Aktuell finden Sie einen Auszug.
Die Behauptung ist wahrscheinlich nicht falsch, dass keiner der Kommentatoren das Interview im Wortlaut kennt und alle Kommentatoren nur nacherzählen, was sie irgendwo gelesen haben.
Ich habe jedenfalls intensiv nach dem vollständigen Interview gegoogelt und es nicht gefunden.
Das Heft ist angeblich nur in geringer Auflage entstanden und ausverkauft.
Untragbar sind die Zustände im heutigen Berlin!
Paging