"Kein Unterschied zu den Schwarzen": Ein prominenter Landespolitiker der Grünen lästert in einer SMS über die Regierung seines Parteifreundes Kretschmann und erklärt im Übrigen, sich jetzt betrinken zu wollen. In die inhaltliche Ausarbeitung dieser SMS investierte der Verfasser viel Herzblut, ließ es dann aber an Sorgfalt beim Versand mangeln.
Winfried Kretschmann war gekommen, um über den Papst zu sprechen und über den türkischen Staatspräsidenten Gül, beider Besuch in Baden-Württemberg empfindet er als höchst erquicklich. Doch bevor der Ministerpräsident am Dienstag seiner Vorfreude Ausdruck verleihen durfte, musste er sich länglich mit einer Kurzmitteilung auseinandersetzen, die ein grüner Parteifreund am vergangenen Dienstag um 19.06 Uhr versendet hatte.
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"Kein Unterschied zu den Schwarzen": Der Stuttgarter Verwaltungsbürgermeister Werner Wölfle von den Grünen lästert in einer fehlgeleiteten SMS über die Personalpolitik seiner Partei. (© dpa)
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"Natürlich habe ich mich darüber geärgert", sagte Kretschmann, aber noch viel mehr schien ihn zu ärgern, dass sich der Heilige Vater wahrhaftig für einen Tag die Show stehlen lassen musste - von Werner Wölfle.
Wölfle ist der grüne Verwaltungsbürgermeister von Stuttgart, prominent auch in der Landespartei, spielte aber bisher doch eher ein, zwei Ligen unter dem Papst. Der 57-Jährige hatte jedenfalls viel Herzblut investiert in die inhaltliche Ausarbeitung jener SMS, es dann aber offensichtlich erschöpft an Sorgfalt beim Versand mangeln lassen.
Statt einem guten Kumpel teilte Wölfle also der Redaktion der Stuttgarter Nachrichten mit, dass es ihm "peinlich" sei, wie die Regierung Kretschmann Leute mit Posten versorge, die nur ihr Parteibuch qualifiziere: "Kein Unterschied zu den Schwarzen." Im Übrigen plane er, sich jetzt zu betrinken. Da die Stuttgarter Nachrichten den Grünen ungefähr so herzlich verbunden sind wie Michael Ballack Joachim Löw, fand Wölfle seine orthographisch etwas unentschlossenen Zeilen nun auf der Titelseite wieder.
"Ich hab falsch draufgedrückt", gestand Wölfle, so eine SMS gehöre sich natürlich nicht. Kretschmann belohnte so viel Bußfertigkeit mit Milde, auch er schicke ja bisweilen missgelaunt "eine SMS durch die Gegend, da schwätzt man einiges raus". Er betrachte die ganze Affäre folglich als "kontingentes Ereignis", was er auf Nachfrage noch für ein breites Publikum übersetzte: dumm gelaufen und nicht so schlimm. Beim Simsen, das könne er nur jedem raten, müsse man "langsam sein und aufpassen". Und dann sprach er nicht mehr über Werner Wölfle, sondern nur noch über Herrn Gül und den Papst.
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(SZ vom 21.09.2011/olkl)
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was für ein Duo.
Doch in der Tat.
Meine Kreiszeitung besteht zu großen Teilen aus den Stuttgarter Nachrichten. Aus diesem Grund habe ich sie längst gekündigt.
Ein schwarzes Blatt wie es schwärzer nicht sein könnte.
Das, Herr Wölfle, war tatsächlich äußerst...räusper...ungeschickt.
..."Wer grün wählt, wird sich schwarz ärgern.."
Die Leute, die die Öko-FPD tatsächlich als ernstzunehmende Alternative zum übrigen Agenda-2010 Block betrachtet haben, verdienen es nicht anders. Die Warnsignale waren eindeutig und unübersehbar, einfach nur an Fischer zurückdenken und an all die Sauereien, die die pseudo-Ökos kaltlächelnd mitgetragen haben.
Zitat :
" Selbst dieser Franke wird im Stami untergebracht.
Ist mir das peinlich. Zuständig für EnBW.
Peter P. und ich betrinken sich.
Kein Unterschied zu den Schwarzen.
Gruß Werner "
Bitte beachten die Reihenfolge beachten.
Wölfle schreibt doch lediglich, dass er mit P.
wie bei den Schwarzen üblich, bechert.
Den einzigen Fehler, den ich sehe :
Es muss " betrinken uns " heissen, wenn sie
zu zweit ( weil im Plural ) saufen.
wird eines vergessen:
Der Mann hat ja so recht. Grün-Rot, die eben noch den angeblich so schwarzen Filz beschimpft und bekämpft haben,bedienen sich desselben Instrumentariums. Vermeintlich verdiente Parteigänger werden ungeachtet ihrer Quali im jetzt grün-roten Apparat untergebracht.
Bei der Integrationsministerin ist bereits eine -eben erst berufene- Abteilungsleiterin geschasst worden, nur weil sie auf diese Mißstände bei Neueinstellungen von Mitarbeitern hingewiesen hat, die ganz offensichtlich nicht die laufbahnmäßigen Voraussetzungen erfüllen. Es sei, so die Ministerin, das erforderliche Vertrauensverhältnis zu dieser Abteilungsleiterin nicht mehr gegeben .
Angesichts dieer Machenschaften, der sonstigen persönlichen und fachlichen Qualität dieser neuen Landesregierung, ihrem achso hohen Anspruch und dem so winzig kleinen Können kann man nur "Des Teufels General" zitieren: "Ich kann gar nicht so viel f.r.e.s.s.e.n wie ich k.o.t.z.e.n. muss." Wer über die schwarzen herzieht, hat diese rot-grüne Bande nicht erlebt.
http://www.gruene-bw.de/wahl/hilf-mit/schreib-eine-sms.html
Vielleicht hat er da was verwechselt...
Paging