USA-Reisen von Angela Merkel – Zu Gast bei Freunden

Die neu gewählte Kanzlerin beim Antrittsbesuch: Im Januar 2006 gastiert Angela Merkel erstmals im Weißen Haus. Der US-Präsident gibt sich erleichtert, nach dem in der Irak-Frage sturen Gerhard Schröder wieder eine freundlich gesinnte Gesprächspartnerin zu haben: "Ungeheuer smart", sei Merkel, lobt Bush. "Sie liebt die Freiheit."

Die Kanzlerin gibt die Komplimente zurück: "Ich bin zu Gast bei Freunden." Angesichts der großen Harmonie kann es sich Merkel leisten, ein wenig Kritik an der Regierung Bush zu üben: "Unterschiedliche Auffassungen habe ich am Beispiel Guantánamo klargemacht", sagt sie nach dem ersten Gespräch. Es wird nicht das einzige Thema bleiben, bei dem das Duo verschiedener Meinung ist.

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25. Juni 2009, 13:462009-06-25 13:46:00 © sueddeutsche.de