Selbst nach acht Jahren Präsidentschaft ist nicht auszumachen, was Georg W. Bush tatsächlich antreibt. Woran glaubt er, wofür steht er, was eigentlich denkt er sich?
Nach acht Jahren Präsidentschaft ist es nach wie vor nicht auszumachen, was Georg W. Bush tatsächlich antreibt. Woran glaubt der Mann, wofür steht er, was eigentlich denkt er sich?
Bild vergrößern
Am 11. September 2001 erfuhr Bush beim Besuch einer Schule in Florida vom Terroranschlag auf das World Trade Center - doch der aufregendste Moment als Präsident war für ihn ein anderer. (© Foto: AFP)
Anzeige
Auf seltsame Weise ist George Bush abgeschirmt und dabei scheinbar unschuldig geblieben, unberührt von den Turbulenzen seiner Amtszeit, als wäre er noch der joviale und großzügig-konservative Gouverneur aus Texas, der belustigt und ohne die Last der Verantwortung auf das Präsidentenamt schauen kann.
Als Bush kürzlich in einem der Abschiedsinterviews nach dem aufregendsten Moment seiner Präsidentschaft gefragt wurde, erzählte er von dem Ballwurf, mit dem er 2001 ein Finalspiel der amerikanischen Baseball-Meisterschaften eröffnete: Niemals wieder sei ihm so bange gewesen.
Das war wenige Wochen nach dem 11. September. Eine frivole, geradezu dumme Bemerkung.
Ein seltsamer Mensch ist das also, der in fünf Tagen den mächtigsten Posten der Welt verlässt. Ungreifbar, gesteuert und mehrfach gefiltert erreicht noch immer das Bild eines Präsidenten die Öffentlichkeit, über den heute dasselbe Urteil gesprochen wird wie nach den ersten Monaten im Amt: Der kann es nicht.
Führungsschwach, desinteressiert und seltsam apathisch stand Bush acht Jahre lang an der Spitze der USA, eindeutig überfordert mit der Aufgabe, die auch ohne sein verhängnisvolles Zutun gewaltig gewesen wäre.
Amerika schrumpfte in diesen acht Jahren. Einmal Imperium und zurück, vom Hegemon zum Hampelmann - als hätten sich die Ambitionen dieser großen Nation dem Mann im Weißen Haus angepasst.
Man darf George Bush nicht freisprechen wegen mangelnder Kompetenz. Denn es wäre bei allen Grabenkämpfen und Unzulänglichkeiten der Berater und bei noch so viel fehlender Neugier möglich gewesen, Nein zu sagen.
Nein zur Invasion des Irak zum Beispiel, oder Nein zu Folter und zum Lager Guantanamo. Denn dabei ging es nicht um Methoden im Anti-Terror-Kampf, sondern um Prinzipien des Rechtsstaats, die der ältesten modernen Demokratie hätten heilig sein müssen.
Bush verwechselte Sturheit mit Prinzipientreue. Wie so häufig, wenn sich Menschen unsicher oder ihrer Rolle nicht gewachsen fühlen, muss er befürchtet haben, dass man ihn schwach oder prinzipienlos nennen könnte, wenn er seine Position wechselte.
Diese lächerliche Geradlinigkeit verengte die amerikanische Politik und steht für ein wichtiges Charakteristikum von Bushs Regierungsstil: In dieser Präsidentschaft verengte sich das Land und wurde außergewöhnlich intolerant.
Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Folgen die extreme Politik Bushs hat und wie Amerikas Rechtsstaat während seiner Amtszeit ausgehöhlt wurde.
Sie sind jetzt auf Seite 1 von 2 nächste Seite
- Thema
- Barack Obama RSS
- Bush und seine sprachlichen Aussetzer Die Faxen des Bösen 15.01.2009
- US-Präsident: Letzte Pressekonferenz Bush ist stolz auf Bush 12.01.2009
- "Power Lunch" im Weißen Haus Bush, Obama & Co. 08.01.2009
- USA: Der Bush-Clan und die Macht Jeb for president 05.01.2009
- Barack Obama und Hamid Karsai Angespannte Annäherung 13.05.2010
- Politik kompakt Angriff auf die Kirche "aus dem Innern" 11.05.2010
- Nach Anschlag in New York 48 Stunden freies Verhör 10.05.2010
"The Substance" im Kino
Die Frage ist doch ebenso, warum die Medien nicht Fragen aufwerfen, über die hoch kriminellen Banden der Deutschen Politik, welche nur Nachplabbern was die Amerikaner wünschen, oder was man sich u.a. im Atlantik Brücke e.V. so unter der Hand erzählt. Und es sollte nicht vergessen sein, das Deutsche Politiker im Schlepptau der NeoCons auch aktiv die Kosovo Kriegs Inzenierung mit organisierten inklusive der Errichtung des Mafia Staates Kosovo. Und es ging immer nur um das Geschäft, denn das der sogenannte Zivile Aufbau der Deutschen auch nur eine betrügerische Selbst Bereicherung ist, wie es die Amerikaner ebenso vorführten hat jeder verstanden. Ein derartiger Artikel wäre über unsere Politiker ebenso sehr erfreulich, den Leute wie Georg Soros, Richard Perle, Kristol und wie die NeoCons sonst noch heissen, waren auch die Drahtzieher für den Kosovo Krieg nur um private Profite zu machen. Und im Schlepptau der Amerikaner hat auch Deutschland seine Glaubwürdigkeit in der Welt verspielt und wer genauer hinsieht erkennt: Deutsche Firmen, welche im Schlepptau von Politikern kamen, fliegen überall auf der Welt raus und Albanien bricht, viele Projekte mit den Deutschen ab und wirft 2008 die Bundesdruckerei, den TÜC Süd etc.. aus dem Lande. Man kann auf diese Art von Betrügern und Pseudo Aufbau Helfer der Demokratie ganz einfach verzichten.
Nicht mehr lange und Obama der allmächtige wird uns vom derzeitigen Bösen erlösen. Dann wird die Welt wieder ein gerechter Ort, es gibt nie wieder Krieg und Folter. Konfliktauslösende Brandherde entstehen erst gar nicht.
Und sollte es einmal nicht rund genug laufen, ist halt die Bush Ära des Grauens dafür Verantwortlich.
Schon jetzt zeichnen sich in den "Qualitätsmedien" die ersten Entschuldigungsversuche für nich erfüllbare Erwartungen ab. Dieselben Meiden, die zuvor einen beispiellosen (Fremd)wahlkampf betrieben.
Die Zeit wird es zeigen, schließlich gibt es viel zu tun
Ich frage mich nur, warum unsere Merkel immer so ein tolles Verhältnis zu diesem Chaoten hat, ihre Nibelungentreue erwies und somit uns als Satelitenstaat der USA erniedrigte.
Aber auch den Medien mache ich einen Vorwurf, die es erst jetzt schaffte, die Wahrheit über Bush zu schreiben.
Ich klage die US-Justiz an, die erst jetzt, zu unrecht jahrelang eingesperrte Menschen, ja Kinder (14-jährige) in Guantanamo schmoren lies, oder denen erst jetzt einfällt, Waterboarding als Folter anzuklagen... jetzt wo das ENDE von Bush kurz bevor steht... der König ist tot, es lebe der König..!!!
Das ist Feigheit !!!!
"Wenn die Sonne scheint, reichen dir alle einen Regenschirm"
Es gibt viele, sehr viele Mutmaßungen über George.W.Bush. Eine scheint mir besonders wichtig: Ich habe mich nie des Eindrucks erwehren können, dass es Bush zu allererst an den geistigen Fähigkeiten, zur Führung eines Landes komplett fehlt. Dabei ist es andererseits kein Widerspruch, dass er in seiner Hinterhältigkeit und Falschheit eine gewisse Schläue offenbart. Trotzdem war er aus meiner Sicht genau jener, den die Neokonservativen brauchten, um ihre Gewissenlosigkeit ausleben zu können, mehr oder weniger die Welt als Geisel nehmend. Dies mit der Aura der Freiheit zu titulieren ist der Gipfel der Chuzpe. Dabei scheint er lediglich die Marionette einer mindestens ebenso skrupellosen Minderheit zu sein.
Genau so verbrecherisch sehe ich seinen verlogenen Missbrauch des Christentums an. Und die Kirchen haben es während seiner Zeit als Präsident niemals thematisiert, genau wie die Medien auch. Jetzt, wo die Welt aufatmen kann, fallen vielen, fast allen, diese Verfehlungen auf und werden öffentlich gemacht. Mal sehen, was uns in den nächsten Monaten und Jahren noch alles mit der Akte Bush so erwartet. Es war unlängst nachzulesen, dass Juristen und Völkerrechtler ihm den Prozess machen wollen.
Ich bin eindeutig auf der Seite derer, die in Busch eine Marionette von Mächtigen in den USA sehen.
Daher ist es nutzlos zu fragen, wie intellegent er ist oder nicht. Man darf die Frage stellen, hat er die Interessen seiner "Ratgeber" gut durchgesetzt? Und da kann man wohl sagen, da war er gut, wenn nicht sehr gut!
Ich gehe davon aus, dass durch den "Krieg gegen den Terror" sich einige Leute in den USA, "seine" Leute, gewaltig bereichert haben. Acht Jahre aus den Vollen zu schöpfen, sich zu bedienen, das war eine schöne Zeit für diese Leute!
Für seine Leute sind gesamtstaatliche Interessender USA sekundär!
Paging