Viele Ärzte sind süchtig nach Tabletten, Alkohol oder Nikotin - eine besondere Therapieform hilft den Menschen, von denen sich alle Rat und Stärke erwarten.
Sie hatte nie zu den Menschen gezählt, die bei anderen Hilfe suchen; warum auch, sie wusste schließlich selber am besten, was ihr hilft. Und wie viele Tropfen davon. Es waren sehr viele, jeden Tag ein paar mehr. "Als Ärztin dachte ich, ich hätte das unter Kontrolle", sagt Eva Paul, "aber dann stieg die Dosis und stieg und stieg." Irgendwann hatten die Tropfen ihr Leben weggespült.
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Tabletten, Alkohol, Nikotin - viele Ärzte sind abhängig. Die Drogen sollen als Ventil wirken: Mediziner müssen häufig extreme Arbeitszeiten und Stresssituationen bewältigen. (© Foto: dpa)
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Eva Paul hat 20 Jahre Medikamentensucht hinter sich, aber ihr geschundener Körper hat immer noch eine perfekte Fassade. Die Internistin sitzt in der Cafeteria der Oberbergklinik im Schwarzwald, in der spezielle Entzugstherapien für Ärzte angeboten werden.
Sie ist sorgfältig geschminkt, ihr Haar ist modisch geschnitten. "Keiner meiner Freunde wusste von der Sucht", sagt sie, auch Kollegen hätten nichts geahnt. Und die Patienten, die sie im Rausch behandelt hat, erst recht nicht.
Von Ärzten erwartet jeder, dass sie sich im Griff haben
Ähnlich war das bei Anton Kluge, der als Urologe jahrelang "mit ordentlich Pegel" operiert hat. "Ordentlich Pegel" hatte er, wenn er abends zwei Flaschen Wein und ein paar Bier getrunken hatte. So schnitt er täglich Patienten Tumore aus Prostata und Blase.
Niemand hat ihn gestoppt, genau wie bei Eva Paul keiner eingegriffen hat. Beide heißen eigentlich anders, aber sie sind nie als Süchtige erkannt worden und wollen, dass das so bleibt. Von Ärzten erwartet schließlich jeder, dass sie sich im Griff haben. Dass sie sich nicht vergiften. Und selbstverständlich, dass sie Patienten nicht gefährden.
Was für ein Trugschluss: Fünf Prozent der Mediziner trinken regelmäßig zu viel Alkohol, weitere drei Prozent leiden unter einer manifesten Sucht. Vor allem Tablettenabhängigkeit ist stark verbreitet: Mehr als jeder Dritte der süchtigen Ärzte ist medikamentenabhängig, in der Allgemeinbevölkerung ist es nur jeder Sechste.
"Drogen als Ventil immer verfügbar"
Götz Mundle ist selber Arzt, Psychiater an der Oberbergklinik, aber er wirkt eher wie ein Unternehmensberater, so wie er da im grauen Maßanzug in seinem Arbeitszimmer sitzt und erklärt, warum gerade die, die es besser wissen müssten, so oft süchtig werden. "Ärzte glauben immer, für andere da sein zu müssen", sagt er, "sich selber erlauben sie keine Schwäche."
Und das trotz extremer Arbeitszeiten und Stresssituationen, etwa bei Operationen oder im Notdienst. "Viele halten das nicht aus", sagt Mundle, "und dann sind Drogen als Ventil immer verfügbar".
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Kapitalabzug aus Südeuropa
...haben Sie den Artikel wirklich gut versteckt auf Ihrer Website. Ich konnte ihn nur über die Suchfunktion finden, liebe SZ-Redaktion.
Hauptsache, Herr Bohlen ist auf der ersten Seite zu finden...
Greiler , sie müssen sich doch da auskennen .
Ein Aspekt könnte auch sein, dass das Thema Alkohol bei der Arzt-Ausbildung und der späteren Weiterbildung zu kurz kommt. Ihre Motivation könnten sie auch selber stärken, indem sie sich politisch mit ihren Verbänden für eine effektive Alkoholpolitik einsetzen würden, wie es die britischen tun. Bei weniger Alkoholkonsum, d.h. weniger Alkoholschäden würde auch die Belastung für das Spitalpersonal stark abnehmen und sich damit dessen Wohlbefinden und Gesundheitszustand verbessern.
Es geht bei Hamer um massivste Erkenntnisunterdrückung
Es geht darum, daß ein "normaler" Oberarzt, ein Krebsspezialist, ein Dr. Hamer, in den 80er Jahren eine Habilitationsarbeit bei der Uni Tübingen eingereicht hat, ein ganz normaler Vorgang, wie es in der Schulmedizin üblich ist, wenn man Professor werden will, und daß diese Habilitationsarbeit die prüfenden Professoren offensichtlich so erschrocken hat, daß sie BIS HEUTE deren VERIFIZIERUNG verweigern. Es gibt sogar ein Gerichtsurteil, daß sie es müssen, sie weigern sich aber noch immer.
Das ist unfaßbar.
Die Auswirkung der 5 NATURgesetze des Dr. Hamer ist, daß er ein GESAMTSYSTEM der Einordnung ALLER Krankheiten ( nicht nur Krebs, sondern alle) gefunden hat und vieles mehr. Mittlerweile weiß er sogar bei Depressionen Bescheid. pilhar com Tabellen
Hamers Habilitation bedeutet, daß 95% der Pharmaumsätze wegfallen werden und daß ganze Krankenhausabteilungen restrukturiert und teilgeschlossen werden müssen wegen Überflüssigkeit.
Und daß ABERmillionen oder gar Milliarden an Forschungsgeldern für Krebsforschung und sonstige übliche medizinische Statistikbeschaffung WEGFALLEN oder anderso eingesetzt werden.
Die Professoren verlieren massivst Einfluß und müssten zugeben, daß sie in einigen Fällen bisher falsch therapiert haben.
Und DAHER wird diese Entdeckung historischen Ausmaßes verschwiegen und die Kranken weiter mit Medikamenten vollgepumpt, die nicht nur nicht nützlich sind, sondern die hilflosen Menschen sogar umbringen können.
Das geht nicht mehr weiter so!
Leider ist der Druck auf Ärzte und Klinikpersonal enorm groß. Es verwundert dabei nicht, daß viele Ärzte den täglichen Streß nicht mehr abbauen können und süchtig werden.
Wenn Patienten nur noch Nummern sind, wenn man täglich mit schwerst- bzw. todkranken Menschen zu tun hat, dann braucht man schon ein gutes Nervenkostüm, damit man dies alles ertragen kann ohne selbst krank zu werden.
Außerdem geht noch viel kostbare Zeit für Bürokram und berufsfremde Tätigkeiten verloren. Zeit, die man eigentlich für die Betreuung der Patienten haben sollte.
Seit im Gesundheitssystem das Pflegemanagement Einzug gehalten hat und immer mehr an der Kostenschraube gedreht wurde, wird auch der Beruf des Arztes immer unattraktiver.
Zu große Verantwortung auf zu wenig Schultern verteilt, das kann auf Dauer nicht gut gehen.
Es gibt Bereiche, da darf nicht gespart werden, dazu gehört sicherlich Forschung und Medizin.
Ich habe größtes Verständnis für die Nöte vieler Ärzte. Es bleibt zu wünschen, daß die Politik endlich wieder einsieht, daß Gesundheit eines der wichtigsten Themen in unserer Gesellschaft sind.
Es kann doch nicht angehen, daß gerade Menschen, die täglich anderen Menschen helfen an ihrer Berufung verzweifeln, langsam von einer Maschinerie des Einsparens und Leistungsdruckes zerrieben werden.
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