Ärzte

Hochschulen in Bayern
:Blume vermeldet Rekordzahl an Medizin-Studienplätzen

Bayern möchte einem drohenden Ärztemangel vorbeugen – und will deshalb mehr Studienplätze schaffen. Der Wissenschaftsminister zieht eine Zwischenbilanz.

Bayerisch-Crashkurs für Mediziner
:Bloddan, Bleschl, weher Hax – wenn der Notarzt keinen Dialekt versteht

Der Dialekt schwindet allüberall, doch in einigen Gegenden hält er sich hartnäckig. Wenn medizinische Fachkräfte aus Norddeutschland oder Syrien kommen, wird das  Arzt-Patienten- Gespräch zum Problem.

Glosse von Sebastian Beck

Sommer der Sozialreformen
:So teuer wird die Gesundheit für gesetzlich Versicherte

Das Spargesetz aus dem Gesundheitsministerium belastet Patienten, soll aber die Finanznot der Kassen beenden. Gelingt das – oder schmerzen nur die unerwünschten Nebenwirkungen?

SZ PlusVon Rainer Stadler

Medizinstudium
:Vier Klagen gegen Landarztquote in Bayern anhängig

Eine Studienplatzgarantie gegen die Verpflichtung, mindestens zehn Jahre als Landarzt zu arbeiten – so funktioniert die Landarztquote. Wer das nicht einhält, muss mit hohen Vertragsstrafen rechnen.

Gesundheit
:Wie ein Dorf eine Hausarztpraxis betreibt

Im ländlichen Rheinland-Pfalz steht es nicht gut um die medizinische Versorgung. Die Gemeinde Monsheim hat einen ungewöhnlichen Schritt gewagt. Könnte er ein Vorbild für andere Orte sein?

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

Auswertung der DAK
:Psychische Leiden bei Krankschreibungen auf Platz eins

Der bisherige Spitzenreiter waren nach Angaben des Reports Atemwegserkrankungen. Sie verzeichnen einen Rückgang um etwa 25 Prozent.

Attestpflicht
:„Ich kann doch als Arzt nicht sagen: Damit die Wirtschaft wieder auf die Füße kommt, geht bitte krank arbeiten“

Die geplante Attestpflicht vom ersten Tag an wirkt für viele wie ein Misstrauensvotum des Kanzlers gegen das eigene Volk. Es ist ja nicht mal sicher, dass der Krankenstand damit wirklich sinkt. Von fassungslosen Ärzten und übervollen Wartezimmern.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

Gesetzliche Krankenversicherung
:Was das Sparpaket für Patienten, Ärzte und Kliniken bedeutet

Nach monatelangem Gezerre hat der Bundestag die umstrittenen Kürzungen für das Gesundheitswesen verabschiedet. Die Folgen für Menschen mit gesetzlicher Krankenversicherung sind erheblich.

SZ PlusVon Rainer Stadler

Mordprozess
:Nach Patientenmorden: Höchststrafe für Palliativarzt

Das Landgericht Berlin verhängt gegen den 41-Jährigen eine lebenslange Freiheitsstrafe und stellt die besondere Schwere der Schuld fest. Die Staatsanwaltschaft ermittelt in 76 weiteren Fällen. Ein weiterer Prozess zeichnet sich ab.

Debatte
:Nur einen Tag Ruhe, bitte

Attestpflicht ab dem ersten Tag? Wie sich diese Wunschreform der CDU in der Realität einer Migränepatientin anfühlt.

SZ PlusEssay von Susan Vahabzadeh

Andrea Nahles
:„Das könnte echt ein großer Wurf werden für den deutschen Arbeitsmarkt“

Die Chefin der Bundesagentur für Arbeit erwartet neuen Schwung durch das Reformpaket. Auch der DGB erkennt Pluspunkte für Beschäftigte – mit einer großen Ausnahme.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Roland Preuß

Mordprozess gegen Palliativarzt
:Ein Arzt, der nicht aufhören kann zu töten?

Mindestens 15 Patienten soll der Palliativarzt Johannes M. ermordet haben. Er gesteht nur zwölf der Taten. Eine Psychiaterin zeichnet das Porträt eines ängstlichen, unreifen Mannes, der „dieses Machterlebnis haben will“.

SZ PlusVon Constanze von Bullion

Gesundheit
:Wenn Private Equity die Arztpraxis kauft

Finanzinvestoren haben Hunderte Arztpraxen in den vergangenen Jahren in Bayern gekauft. Wie viele Praxen meiner Region gehören Private-Equity-Gesellschaften? Und wo werden selbst Hausarztpraxen zum Anlageobjekt? Neue Zahlen geben Antwort.

SZ PlusVon Christina Berndt, Nina von Hardenberg und Joscha F. Westerkamp

Medizin
:Berichte über sexuelle Belästigung auf Ärztetag

Medizinstudentinnen berichten auf dem Ärztetag von sexueller Belästigung vor Ort. Die Ärztekammer zeigt sich betroffen und kündigt Konsequenzen für den nächsten Kongress an.

Krankenkassen
:Ärztepräsident tadelt Gesundheitsreform als „reines Sparpaket“

Klaus Reinhardt kritisiert beim Deutschen Ärztetag die Pläne zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenkassen. Auch Gesundheitsministerin Nina Warken ist da – und kontert.

Gesundheitswesen
:Wie kommt man schneller zum Arzttermin?

Gesetzlich versicherte Patienten müssen oft Wochen und Monate warten, bis sie von Kardiologen oder Orthopäden untersucht und behandelt werden. Welche Möglichkeiten es gibt, um diese Zeit zu verkürzen – ein Überblick.

SZ PlusVon Rainer Stadler

Gesetzliche Krankenversicherung
:Was sich mit Warkens Gesundheitsreform ändert

Mit ihrem neuen Gesetz will die Gesundheitsministerin den Anstieg der Versichertenbeiträge stoppen. Was bedeutet es für Patienten, Ärzte, Kliniken und Pharmakonzerne – und wie sinnvoll sind die beschlossenen Maßnahmen? Ein Überblick.

SZ PlusVon Michaela Schwinn und Rainer Stadler

Medizinische Versorgung in Bayern
:Landarzt werden lohnt sich jetzt doppelt

Seit 2012 hat der Freistaat 63 Millionen Euro ausgegeben, um es Ärzten schmackhaft zu machen, sich auf dem Land niederzulassen. Nur: Das Geld ging bislang nicht dorthin, wo die Not tatsächlich am größten ist.

Von Nina von Hardenberg

Ärztemangel auf dem Dorf
:Wer Landarzt wird, bekommt in Bayern bis zu 150 000 Euro

Auf dem Land sind Ärzte Mangelware. Entsprechend lange wartet man mitunter auf einen Termin. Dagegen will Bayern etwas tun – und lockt mit viel Geld.

Sparpaket für die Krankenkassen
:Wie weh wird die Gesundheitsreform tun?

Gesundheitsministerin Warken will mit einem Sofortprogramm verhindern, dass die Beiträge der gesetzlich Versicherten steigen. Wen trifft es am härtesten, was sagen die Fachleute?

SZ PlusVon Michaela Schwinn und Rainer Stadler

Gesundheitssystem
:Kassenärzte-Chef nennt Idee der SPD zu Facharzt-Terminen „Bullshit“

Die Sozialdemokraten fordern, dass Patienten einen gesetzlichen Anspruch darauf erhalten, zeitnahe einen Facharzt zu sehen. Denn die Wartezeiten werden immer länger. Ist das sinnvoll – oder „sozialistische Regelungswut“?

SZ PlusVon Vivien Timmler

Prozess in Regensburg
:Kündigung wegen 86 Minuten Arbeitszeit

Am Uniklinikum Regensburg muss eine Leitende Oberärztin gehen, weil sie anderthalb Stunden zu viel Arbeitszeit abgerechnet haben soll. Sie wehrt sich gegen die Kündigung. Dabei kommen noch mehr Probleme im Umgang mit ärztlichem Personal zutage.

Von Uwe Ritzer

Medizin-Weisheiten
:„Wenn wir mit Patienten sprechen, sind wir das beste Beruhigungsmittel“

Anästhesist Mark Weinert über die Frage, warum Sprache in seinem Job genauso wichtig ist wie die richtige Sedierung, wie Dating-Vorlieben dänischer Krankenschwestern aussehen und welche Annahme über die Notaufnahme Quatsch ist.

SZ PlusInterview von Nicole Graner

Gesundheit
:E-Patientenakte laut Hausärzten nur eingeschränkt praxistauglich

Seit einem Jahr gibt es die elektronische Patientenakte. Der Hausärzteverband ist nicht zufrieden: Die Akte sei unübersichtlich und ihr IT-System störungsanfällig. Auch Verbraucherschützer fordern eine Weiterentwicklung der E-Akte.

Gesundheitswesen
:Rechnungshof fordert, Gesetz für schnellere Arzttermine sofort zu streichen

Schon 2019 mussten Patienten wochenlang auf eine Behandlung beim Facharzt warten. Ein Gesetz sollte das ändern. Doch ein Bericht zeigt: Die Regelungen sind wirkungslos – und kosten Milliarden.

Von Rainer Stadler

Medizinische Versorgung
:Erstmals mehr Ärztinnen als Ärzte in Bayern

Sowohl in den Kliniken als auch in den Arztpraxen im Freistaat ist das ärztliche Personal mehrheitlich weiblich. In den Führungspositionen sieht das allerdings ganz anders aus.

ExklusivGesundheitswesen
:Wenn der Hausarzt die erste Adresse ist

Sollten die Deutschen wieder wie früher zuerst zum Allgemeinmediziner gehen – und nicht gleich zum Spezialisten? Gesundheitsministerin Nina Warken wirbt dafür, auch eine neue Studie liefert Argumente. Doch ein Sparmodell ist das Primärarztsystem eher nicht.

SZ PlusVon Rainer Stadler

Medizinermangel
:Bayern lockt Landärzte mit Stipendien für EU-Studium

77 Stipendien für ein Medizinstudium im Ausland sind noch frei. Wer sich bewirbt, verpflichtet sich zu mehreren Jahren Arbeit als Arzt auf dem Land in Bayern.

Ärztin über ihre humanitären Einsätze
:„Genau deswegen habe ich Medizin studiert“

Fünfmal hat Anna Ertl bereits humanitäre Hilfe im Ausland geleistet. Wie es ist, vor 2000 Häftlingen in einem ugandischen Gefängnis zu stehen – und weshalb der Ärztin solche Einsätze manchmal lieber sind als ihre Arbeit daheim.

SZ PlusVon Johanna Feckl

Langenbach
:Ein Dorf findet eine Ärztin

Mit der „Bachdoktor“-Kampagne hat Langenbach Aufsehen erregt. Dennoch blieb die Suche nach einem neuen Hausarzt lange erfolglos – bis die Medizinerin Lena Eschenbach darauf aufmerksam wurde. Sie setzt dort ein weiteres Mal ein neuartiges  Praxis-Modell um.

Von Petra Schnirch

MeinungKrankenkassen
:Es muss wehtun

Mit einer Gebühr pro Arztbesuch will der Chef der Kassenärzte die Finanznot im Gesundheitswesen bekämpfen. Die Idee mag gut klingen – nötig wären aber viel einschneidendere Reformen.

SZ PlusVon Michaela Schwinn

Gesundheit in Bayern
:„Ärztliche Versorgung darf nicht von der Postleitzahl abhängen“

Wer auf dem Land wohnt, muss für Arztbesuche mitunter weitere Wege in Kauf nehmen. Das Problem soll in Bayern unter anderem mit einer Prämie abgefedert werden. 2025 erhielten sie 158 Ärzte.

ExklusivIT-Sicherheitslücke in der Medizin
:Wenn die Arzt-E-Mail nicht vom Arzt kommt

Das System, das sensible Patientendaten zwischen Arztpraxen und Kliniken übertragen soll, wies jahrelang schwere Schwachstellen auf. Was hinter „KIM of Death“ steckt.

SZ PlusVon Natalie Sablowski und Leon Ueberall

Krank an Weihnachten
:Online-Portale vermitteln Video-Sprechstunden: nachts, am Wochenende und an Feiertagen

Eines davon ist das Projekt „DocOnLine“. Die Ärzte können bis zu 80 Prozent der Probleme am Bildschirm klären. Über ein neues Angebot mit Zukunftspotenzial.

Von Nina von Hardenberg

Medizinischer Dienst
:Mehr als 700 Behandlungsfehler in Bayern festgestellt

Jede dritte Überprüfung bestätigt einen Fehler – doch die Zahlen sind laut Medizinischem Dienst nicht repräsentativ. Fachleute gehen davon aus, dass nur ein Bruchteil der Behandlungsfehler gemeldet wird.

Mobile Hausarztpraxis
:„Manchmal stehen die Leute bei uns Schlange“

Der Ärztemangel macht es notwendig: Wenn in Rheinland-Pfalz irgendwo wieder eine Praxis schließt, rückt Peter Bunders mit seinem Hausarztmobil an. Wer ihn begleitet, erfährt viel darüber, was im Gesundheitssystem schiefläuft.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

SZ MagazinGesundheit
:»Im Behandlungszimmer ist es schlimmer als beim Speed-Dating«

Sieben Minuten dauert ein Arztgespräch im Schnitt– zu kurz, sagt Patientenberaterin Carola Sraier. Hier erklärt sie, wie man das Beste aus der Zeit herausholt und was zu tun ist, wenn man nicht ernst genommen wird.

SZ PlusVon Anastasia Tolstunova

Brandbrief des Betriebsrates
:Die München Klinik kämpft mit dem Umbruch

Das städtische Krankenhaus rechnet mit einem dreistelligen Millionen-Defizit, bis 2026 will man deshalb mit 50 Ärzten weniger auskommen. Der Betriebsrat warnt vor Versorgungslücken. Über die Geburtsschmerzen einer Klinik im Transformationsprozess.

Von Nicole Graner

Gesundheit
:Landesärztekammer warnt vor Medizinermangel in Bayern

Bayerns Ärztinnen und Ärzte arbeiten vermehrt in Teilzeit und als Angestellte. Zugleich gehen vielen Fachleute aus der Boomer-Generation peu à peu in den Ruhestand. Warum das eine beunruhigende Entwicklung ist.

Ärztliche Versorgung
:Von Berlin nach Berglern

Aufatmen in Berglern: Für die Allgemeinarztpraxis in der Gemeinde hat sich ein Nachfolger gefunden. Anderswo wird noch gesucht.

Von Regina Bluhme und Francesca Polistina

Gesundheitspolitik
:So viele Landarztquoten-Studierende wie noch nie in Bayern

Im Wintersemester 2025/2026 beginnen 172 künftige Landärztinnen und Landärzte ihr Studium. Die Quote wurde erhöht.

MeinungPsychotherapie
:Keine neuen Hürden für psychisch Kranke!

Menschen mit psychischem Leid brauchen schnell und unkompliziert eine Behandlung. Deshalb darf man das Primärarztmodell nicht auf die Psychotherapie ausweiten.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

MeinungIGeL-Leistungen
:Meistens ist das Geld zum Fenster rausgeschmissen

Jahr für Jahr lassen sich die gesetzlich Versicherten in den Praxen Dinge aufschwatzen, die nichts nützen. 2,4 Milliarden Euro geben sie dafür aus. Sind sie dem Rat ihrer Ärztinnen und Ärzte hilflos ausgeliefert? Natürlich nicht.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Gesundheitswesen
:Kann das Primärarztsystem funktionieren?

Künftig soll der Hausarzt die erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten sein. Das hat die Bundesregierung angekündigt. Eine Anfrage der Grünen weckt Zweifel daran, dass der Plan realistisch ist.

SZ PlusVon Rainer Stadler

Gesundheit
:Hyaluronsäure gegen Schmerzen im Knie – lieber nicht

Krankenkassen warnen vor individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGeL. Der Nutzen vieler Therapien sei nicht nachgewiesen.

Gesundheit
:Millionen Patienten schauen noch nicht in ihre elektronische Akte

Die elektronische Patientenakte (ePA) soll die Gesundheitsversorgung für Ärzte und Versicherte einfacher machen. Doch bislang nutzt kaum ein Patient die Akte aktiv. Die Installation der entsprechenden App ist aufwändig, der Nutzen noch begrenzt.

Reden wir über Geld
:„Natürlich war Mobbing in der Schule ein Thema“

Anissa Loucif ist Narkoseärztin und Comedienne. Ein Gespräch über den Unterschied zwischen OP-Saal und Bühne – und darüber, wie man am besten auf blöde Sprüche reagiert.

SZ PlusInterview von Inga Rahmsdorf

Patientenanwalt
:„Der Tod ist bei uns unterbezahlt“

Wenn Ärzte Fehler machen, setzt sich der Anwalt Peter Gellner für die Rechte der Patienten ein. Ein Gespräch über die fatalen Folgen einer vergessenen OP-Zange im Bauch, übersehene Tumoren – und welche Ausreden sich Versicherungen einfallen lassen.

SZ PlusInterview von Michaela Schwinn

Medizin
:Was bringt das Mammografie-Screening?

Eine große Studie liefert endlich Daten für Deutschland, inwiefern die Reihenuntersuchung auf Brustkrebs Frauen hilft. Doch ist der Nutzen wirklich so eindeutig?

SZ PlusVon Werner Bartens

Elektronische Patientenakte
:Schluss mit der Zettelwirtschaft beim Arzt?

Die elektronische Patientenakte soll allen das Leben erleichtern, so wird sie angepriesen. Unsere Autorin hat sie ausprobiert – und erstaunlich viel Zeit vor dem Briefkasten verbracht.

SZ PlusVon Michaela Schwinn

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