Ärzte

Ärztin über ihre humanitären Einsätze
:„Genau deswegen habe ich Medizin studiert“

Fünfmal hat Anna Ertl bereits humanitäre Hilfe im Ausland geleistet. Wie es ist, vor 2000 Häftlingen in einem ugandischen Gefängnis zu stehen – und weshalb der Ärztin solche Einsätze manchmal lieber sind als ihre Arbeit daheim.

SZ PlusVon Johanna Feckl

Langenbach
:Ein Dorf findet eine Ärztin

Mit der „Bachdoktor“-Kampagne hat Langenbach Aufsehen erregt. Dennoch blieb die Suche nach einem neuen Hausarzt lange erfolglos – bis die Medizinerin Lena Eschenbach darauf aufmerksam wurde. Sie setzt dort ein weiteres Mal ein neuartiges  Praxis-Modell um.

Von Petra Schnirch

MeinungKrankenkassen
:Es muss wehtun

Mit einer Gebühr pro Arztbesuch will der Chef der Kassenärzte die Finanznot im Gesundheitswesen bekämpfen. Die Idee mag gut klingen – nötig wären aber viel einschneidendere Reformen.

SZ PlusVon Michaela Schwinn

Gesundheit in Bayern
:„Ärztliche Versorgung darf nicht von der Postleitzahl abhängen“

Wer auf dem Land wohnt, muss für Arztbesuche mitunter weitere Wege in Kauf nehmen. Das Problem soll in Bayern unter anderem mit einer Prämie abgefedert werden. 2025 erhielten sie 158 Ärzte.

ExklusivIT-Sicherheitslücke in der Medizin
:Wenn die Arzt-E-Mail nicht vom Arzt kommt

Das System, das sensible Patientendaten zwischen Arztpraxen und Kliniken übertragen soll, wies jahrelang schwere Schwachstellen auf. Was hinter „KIM of Death“ steckt.

SZ PlusVon Natalie Sablowski und Leon Ueberall

Krank an Weihnachten
:Online-Portale vermitteln Video-Sprechstunden: nachts, am Wochenende und an Feiertagen

Eines davon ist das Projekt „DocOnLine“. Die Ärzte können bis zu 80 Prozent der Probleme am Bildschirm klären. Über ein neues Angebot mit Zukunftspotenzial.

Von Nina von Hardenberg

Medizinischer Dienst
:Mehr als 700 Behandlungsfehler in Bayern festgestellt

Jede dritte Überprüfung bestätigt einen Fehler – doch die Zahlen sind laut Medizinischem Dienst nicht repräsentativ. Fachleute gehen davon aus, dass nur ein Bruchteil der Behandlungsfehler gemeldet wird.

Mobile Hausarztpraxis
:„Manchmal stehen die Leute bei uns Schlange“

Der Ärztemangel macht es notwendig: Wenn in Rheinland-Pfalz irgendwo wieder eine Praxis schließt, rückt Peter Bunders mit seinem Hausarztmobil an. Wer ihn begleitet, erfährt viel darüber, was im Gesundheitssystem schiefläuft.

SZ PlusVon Kathrin Wiesel-Lancé

SZ MagazinGesundheit
:„Im Behandlungszimmer ist es schlimmer als beim Speed-Dating“

Sieben Minuten dauert ein Arztgespräch im Schnitt– zu kurz, sagt Patientenberaterin Carola Sraier. Hier erklärt sie, wie man das Beste aus der Zeit herausholt und was zu tun ist, wenn man nicht ernst genommen wird.

SZ PlusVon Anastasia Tolstunova

Brandbrief des Betriebsrates
:Die München Klinik kämpft mit dem Umbruch

Das städtische Krankenhaus rechnet mit einem dreistelligen Millionen-Defizit, bis 2026 will man deshalb mit 50 Ärzten weniger auskommen. Der Betriebsrat warnt vor Versorgungslücken. Über die Geburtsschmerzen einer Klinik im Transformationsprozess.

Von Nicole Graner

Gesundheit
:Landesärztekammer warnt vor Medizinermangel in Bayern

Bayerns Ärztinnen und Ärzte arbeiten vermehrt in Teilzeit und als Angestellte. Zugleich gehen vielen Fachleute aus der Boomer-Generation peu à peu in den Ruhestand. Warum das eine beunruhigende Entwicklung ist.

Ärztliche Versorgung
:Von Berlin nach Berglern

Aufatmen in Berglern: Für die Allgemeinarztpraxis in der Gemeinde hat sich ein Nachfolger gefunden. Anderswo wird noch gesucht.

Von Regina Bluhme und Francesca Polistina

Gesundheitspolitik
:So viele Landarztquoten-Studierende wie noch nie in Bayern

Im Wintersemester 2025/2026 beginnen 172 künftige Landärztinnen und Landärzte ihr Studium. Die Quote wurde erhöht.

MeinungPsychotherapie
:Keine neuen Hürden für psychisch Kranke!

Menschen mit psychischem Leid brauchen schnell und unkompliziert eine Behandlung. Deshalb darf man das Primärarztmodell nicht auf die Psychotherapie ausweiten.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

MeinungIGeL-Leistungen
:Meistens ist das Geld zum Fenster rausgeschmissen

Jahr für Jahr lassen sich die gesetzlich Versicherten in den Praxen Dinge aufschwatzen, die nichts nützen. 2,4 Milliarden Euro geben sie dafür aus. Sind sie dem Rat ihrer Ärztinnen und Ärzte hilflos ausgeliefert? Natürlich nicht.

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Gesundheitswesen
:Kann das Primärarztsystem funktionieren?

Künftig soll der Hausarzt die erste Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten sein. Das hat die Bundesregierung angekündigt. Eine Anfrage der Grünen weckt Zweifel daran, dass der Plan realistisch ist.

SZ PlusVon Rainer Stadler

Gesundheit
:Hyaluronsäure gegen Schmerzen im Knie – lieber nicht

Krankenkassen warnen vor individuellen Gesundheitsleistungen, kurz IGeL. Der Nutzen vieler Therapien sei nicht nachgewiesen.

Gesundheit
:Millionen Patienten schauen noch nicht in ihre elektronische Akte

Die elektronische Patientenakte (ePA) soll die Gesundheitsversorgung für Ärzte und Versicherte einfacher machen. Doch bislang nutzt kaum ein Patient die Akte aktiv. Die Installation der entsprechenden App ist aufwändig, der Nutzen noch begrenzt.

Reden wir über Geld
:„Natürlich war Mobbing in der Schule ein Thema“

Anissa Loucif ist Narkoseärztin und Comedienne. Ein Gespräch über den Unterschied zwischen OP-Saal und Bühne – und darüber, wie man am besten auf blöde Sprüche reagiert.

SZ PlusInterview von Inga Rahmsdorf

Patientenanwalt
:„Der Tod ist bei uns unterbezahlt“

Wenn Ärzte Fehler machen, setzt sich der Anwalt Peter Gellner für die Rechte der Patienten ein. Ein Gespräch über die fatalen Folgen einer vergessenen OP-Zange im Bauch, übersehene Tumoren – und welche Ausreden sich Versicherungen einfallen lassen.

SZ PlusInterview von Michaela Schwinn

Medizin
:Was bringt das Mammografie-Screening?

Eine große Studie liefert endlich Daten für Deutschland, inwiefern die Reihenuntersuchung auf Brustkrebs Frauen hilft. Doch ist der Nutzen wirklich so eindeutig?

SZ PlusVon Werner Bartens

Elektronische Patientenakte
:Schluss mit der Zettelwirtschaft beim Arzt?

Die elektronische Patientenakte soll allen das Leben erleichtern, so wird sie angepriesen. Unsere Autorin hat sie ausprobiert – und erstaunlich viel Zeit vor dem Briefkasten verbracht.

SZ PlusVon Michaela Schwinn

Arzttermine
:Bekommen Privatpatienten wirklich immer den früheren Termin?

Wer privat versichert ist, hat bei der Terminvergabe Vorteile gegenüber gesetzlich Versicherten. So lautet die gängige Meinung. Doch wie groß sind die Unterschiede tatsächlich? Eine Datenanalyse.

Von Joscha F. Westerkamp

Gesundheitssystem
:Was das Primärarzt-System für Patienten und Ärzte bedeutet

Die Regierung will Hausärzte zur ersten Anlaufstelle für Patientinnen und Patienten machen. Sie sollen entscheiden, ob ein Besuch beim Facharzt nötig ist. Das Vorhaben birgt Risiken, könnte aber die Versorgung verbessern.

SZ PlusVon Bastian Brinkmann und Rainer Stadler

Ärztinnen am Uniklinikum Augsburg
:Operieren bis zum Mutterschutz

Frauen sind in der Chirurgie noch immer seltener als Männer – aber schwangere Ärztinnen im OP? An der Uniklinik Augsburg soll genau das die neue Normalität sein.

Von Nina von Hardenberg

Deutsche Stiftung Patientenschutz
:Kritik an elektronischer Patientenakte

Zum bundesweiten Start der elektronischen Patientenakte (ePA) an diesem Dienstag haben Patientenschützer dem geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) Irreführung der Öffentlichkeit vorgeworfen. In der ePA können Befunde ...

Medizinische Versorgung gesichert
:Neuer Kinderarzt für Moosburg

Ilia Nikitin soll die seit Dezember verwaiste Moosburger Praxis von Olaf Vorbeck übernehmen.

Kindermedizin
:Erste Hilfe aus dem Internet

Was hat mein Kind nur? Wer mit einer solchen Frage online geht, gerät schnell an Influencer, die Panik verbreiten. Weswegen nun auch echte Kinderärzte in sozialen Netzwerken Präsenz zeigen.

SZ PlusVon Ronja Mavie Miska

Medizinische Versorgung
:Großes Interesse an Bayerns Landarztprämie

Auf dem Land fehlen weiter Ärzte. Allein bei den Hausärzten sind in Bayern rund 470 Praxissitze nicht besetzt. Das Gesundheitsministerium verweist nun auf Erfolge der gezielten Förderung.

MeinungPatientenakte
:Gesundheit endlich digital? Nein, es lebe das Faxgerät

Die elektronische Patientenakte soll nach Ostern endlich für alle kommen. Heißt es. Aber die Sache hat schon wieder einen Haken. Es ist so peinlich.

SZ PlusKommentar von Lisa Nienhaus

Gesundheit
:Elektronische Patientenakte startet bundesweit am 29. April

Sie soll Versicherte ein Leben lang begleiten und wurde bislang in drei Modellregionen getestet. Anfang Oktober soll sie in Artpraxen und Kliniken verpflichtend werden.

Bogenhausen
:Was der neue 200-Millionen-Euro-Bau der München-Klinik alles kann

Die Erweiterung der Klinik in Bogenhausen ist fertiggestellt. Dank neuer OP-Säle, moderner Technik, idealer Raumtemperatur und spezieller Lichtkonzepte sollen Patienten sich hier noch schneller erholen.

Von Nicole Graner

Lesung von Bela B Felsenheimer in München
:„Alte Männer plappern halt gern“

„Fun“ ist der Comic-Prosa gewordene Roman zum „Ärzte“-Song „Männer sind Schweine“. Bei der durchwachsenen Lesung im Deutschen Theater in München lässt sich Bela B Felsenheimer feiern wie ein Rockstar, gibt sich aber auch selbstironisch.

SZ PlusKritik von Bernhard Blöchl

Arzttermine
:Wartezimmer-Streit

Sollten Patienten ein Strafgeld zahlen, wenn sie einen Termin nicht wahrnehmen? Ärztevertreter fordern das – und ernten dafür Kritik.

MeinungÖsterreich
:Hat jemand schuld am Suizid einer Ärztin?

Ein Prozess in Wels soll die Frage klären, ob jemand schuld am Suizid der Ärztin Lisa-Maria Kellermayr ist. Er trägt aber auch viel zur Aufarbeitung der Corona-Pandemie bei.

Kolumne von Verena Mayer

Gesundheitsversorgung
:Ärzte in Franken testen die elektronische Patientenakte

Kein Durcheinander bei den Medikamenten, keine verlorenen Bonushefte beim Zahnarzt: Die elektronische Patientenakte kann das Leben für Ärzte und Patienten einfacher machen. In der Modellregion Franken wird sie bereits erprobt.

Von Nina von Hardenberg

Digitalisierung
:Taugt die elektronische Patientenakte in der Praxis?

Die ePA werde das Leben von Patienten und Hausärztinnen vereinfachen, die Medizin verbessern und Geld sparen, versprach Gesundheitsminister Lauterbach. Stimmt das? Eindrücke aus drei Praxen, die schon mit der Akte arbeiten.

Von Michaela Schwinn

Ärztemangel und Telemedizin
:Wie der Telenotarzt aus der Ferne hilft

Im niederbayerischen Bogen startet in diesen Tagen Bayerns erster Telenotarzt-Standort.  In vielen Fällen müssen die Ärzte dann nicht mehr selbst zum Patienten eilen.

Von Nina von Hardenberg

Entwicklungspolitik
:Ärzte für Syrien

Nicht nur wegen Donald Trump ist die Entwicklungshilfe in der Defensive – auch im deutschen Wahlkampf spielt sie kaum eine Rolle. Wie wichtig sie ist, zeigt eine deutsch-syrische Klinikpartnerschaft.

Von Michael Bauchmüller

Als deutscher Arzt auf den Philippinen
:„Wir können dort versuchen, etwas Gutes zu tun“

Der Verein „German Doctors“ schickt regelmäßig deutsche Ärzte ins Ausland, um dort Menschen zu helfen, die sich medizinische Hilfe nicht leisten können. Einer von ihnen ist der Freisinger Kinder- und Jugendarzt Sven Heusmann-Acevedo. Er hat sieben Wochen auf den Philippinen verbracht und berichtet von seiner Arbeit.

SZ PlusInterview: Sofia Wildgruber

Gesundheit in Bayern
:Erstmals mehr Ärztinnen als Ärzte in Bayerns Kliniken

Blickt man in einen Medizin-Hörsaal, ist seit Längerem klar: Hier sitzen deutlich mehr Frauen. Nun haben sich die Mehrheitsverhältnisse auch in den Kliniken geändert - wenn auch nur ganz knapp.

Medizin
:Der Kinderarzt, der seine Patienten nicht im Stich lassen will

Detlef Reichel schließt auch mit 68 Jahren noch immer jeden Morgen seine Praxis auf, weil er keinen Nachfolger findet. Und jeden Morgen fragt er sich: wie lange noch?

SZ PlusVon Vera Schroeder

Geburt
:Wo das Leben beginnt

Im ganzen Land schließen Geburtsstationen. Es fehlt an Hebammen und Personal, viele Frauen fühlen sich alleingelassen. Unterwegs mit denen, die noch immer von dem Triumph erzählen können, einem Menschen auf die Welt zu helfen.

SZ PlusVon Friederike Zoe Grasshoff, Illustration: Sebastian Lörscher

Gesundheitswesen
:Was bringt die elektronische Patientenakte?

In drei Modellregionen werden vom 15. Januar an Patientenunterlagen digital gespeichert. Eine Revolution in der Medizin? Oder eine Gefahr für Patienten? Die wichtigen Fragen und Antworten.

SZ PlusVon Werner Bartens, Felix Hütten, Lea Weinmann

Elektronische Patientenakte
:Mit Zweifeln in den Praxistest

Die elektronische Patientenakte soll Ärztinnen und Ärzten die Arbeit erleichtern. Doch wenige freuen sich darauf. Das liegt nicht nur daran, dass manche die Datensammlung mit einem Zettelhaufen vergleichen.

SZ PlusVon Werner Bartens und Rainer Stadler

Gesundheitspolitik
:„Uns geht es nicht nur ums Geld“

Ärzte an kommunalen Kliniken fordern bessere Arbeitsbedingungen im Schichtdienst. Von Mittwoch an könnte gestreikt werden. Was auf Patienten zukommt.

Von Nina von Hardenberg

MeinungNach Anschlag auf Weihnachtsmarkt
:Ein Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer von Magdeburg

Ein Täter, der anderen Böses will, steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Und was ist mit den Hunderten Menschen, die sich sofort zum Dienst gemeldet haben, um die Verletzten zu versorgen?

SZ PlusKommentar von Christina Berndt

Gesundheit in Bayern
:Hunderte Hausärzte fehlen bereits in Bayern

In der Stadt mag man es bisher nicht so unmittelbar spüren – aber auch im reichen Freistaat gibt es vielerorts zu wenig Ärzte. Eine Prämie soll es richten. Dennoch gibt es Grund zur Sorge.

Gesundheitswesen
:„Deutschland hat mir die Türen aufgemacht“

Ärzte und Ärztinnen aus Syrien sind die größte migrantische Gruppe unter Medizinern in Deutschland. Auch in der Pflege arbeiten zahlreiche aus Syrien geflüchtete Menschen. Wie geht es ihnen jetzt?

SZ PlusProtokolle von Christina Berndt und Vera Schroeder

MeinungPro und Contra
:Sollte man der elektronischen Patientenakte widersprechen? Bald werden Gesundheitsdaten zusammengeführt

Diagnosen, eingenommene Medikamente, Röntgenbilder: Vom kommenden Jahr an werden in der ePA Gesundheitsdaten zusammengeführt, die vorher bei Krankenhäusern oder Fachärzten aufbewahrt wurden. Risiko oder große Chance?

SZ PlusVon Andrian Kreye und Angelika Slavik

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