Die gehört an die Stange, nicht in den Stadl

Heino lästert über Kollegin Stefanie Hertel / Veröffentlicht am , im Promiblog
Stefanie Hertel bei "Let's dance"/RTL

Viel Haut und einen frivolen Hüftschwung zeigt Schlagersängerin Stefanie Hertel auf der Let's-Dance-Bühne. Ziehvater Heino bereitet das "Bauchschmerzen".

(Foto: dpa/Süddeutsche.de)

Mädel trifft Bub, Mädel verliebt sich in Bub, die beiden bekommen ein Kind, heiraten. Mit einem kleinen Schönheitsfehler - Kreißsaal vor Kirche - ist dies das Liebes- und Lebensmodell der Schlagerwelt: Besungen in unzähligen Lieder, gelebt von vielen Fans der volkstümlichen Musik. Doch ausgerechnet einer der größten weiblichen Stars der Branche bringt das heile Weltbild des Stadlpublikums nun ins Wanken.

Stefanie Hertel hat nicht nur mit dem Beziehungskodex gebrochen und sich im vergangenen Jahr von ihrem Bub, Trompeter Stefan Mross, nach 17 Jahren getrennt. Die Schlagersängerin hat auch spitzenbesetzte Puffärmel und Hirschhornknöpfe gegen Fransen-Bustier und Bauchnabelpiercing getauscht. Zu bewundern in der aktuellen Staffel der RTL-Show Let's Dance, wo Hertel eine der Kandidatinnen ist. Während viele Frauen, zumal frischentliebte, den Veränderungsdrang der 32-Jährigen durchaus nachvollziehbar finden dürften, versteht ein Mann seine Welt nicht mehr: Heino.

In der Bild-Zeitung echauffiert sich der Schlagerstar, der selbst seit Jahren dasselbe Erscheinungsbild pflegt - über die neue Optik seiner "früher so anständigen" Gesangskollegin. "Wie Stefanie sich zu einem halbnackten Revue-Girl entwickelt, bereitet mir Bauchschmerzen", sagte der 73-Jährige dem Blatt. Den Grund für die Abkehr von der Tugend hat Heino auch ausgemacht: "Seit Stefanie von ihrem Mann Stefan Mross getrennt ist, macht sie nur noch Fisimatenten."

Man darf in dieser Aussage wohl auch eine Kritik an Hertels Abkehr von der Schlagerbühne lesen. Oder spricht aus Heino schlicht die Gekränkheit eines langjährigen Weggefährten? Schließlich traten die beiden schon gemeinsam auf, da reichte Klein-Stefanie ihrem "Ziehvater" - wie die Bild-Zeitung das Verhältnis charakterisierte - kaum bis zu den Schultern.

Heute scheint ein gemeinsamer Auftritt ausgeschlossen. Im Musikantenstadl möchte Heino seine freizügige Tochter - Borg bewahre! - nicht sehen. "Wenn Stefanie sich unbedingt so zeigen will, dann sage ich: Es gibt in Deutschland viele Stangen, an denen man tanzen kann. Zum Beispiel auf der Reeperbahn."