Für chinesische Funktionäre der Kommunistischen Partei ist der Besuch in Bordellen ab jetzt verboten - das verfügte das Politbüro. Zu oft gab es Skandale.
Nach einer Reihe von Sex-Skandalen fällt der Besuch in Bordellen für die Kader der Kommunistischen Partei in China nun flach. Ihnen drohen gar disziplinarische Konsequenzen, sollten sie die Dienste von Freudenfrauen in Anspruch nehmen.
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Ab jetzt kein Besuch mehr in Etablissements - jedenfalls nicht für chinesische Funktionäre. (© Foto: ddp)
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"Funktionäre müssen vulgären Orten fernbleiben und dürfen Hostessen zum Amüsement keinen Besuch abstatten", sagte Politbüro-Mitglied Li Yuanchao der Zeitung Global Times. Kader, die dieser Anordnung nicht Folge leisteten, müssten mit Disziplinarmaßnahmen rechnen und setzten ihre Karriere aufs Spiel, warnte er.
Immer wieder sorgen in der Kommunistischen Partei Affären rund um Ehebruch für Wirbel. Auch der frühere KP-Chef in Shanghai, Chen Liangyu, der wegen Korruption im April 2008 zu 18 Jahren Haft verurteilt worden war, hatte staatlichen Medien zufolge eine Geliebte - wie etliche andere ranghohe Regierungs- und Parteivertreter.
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(AFP/ehr)
Bundespräsident Gauck in Jerusalem
Das wäre ja mal was!
Das Problem ist systemisch, zumindest in den tibetischen Gebieten Sichuans. Das Kangding Hotel, in der Präfkturstadt Kangding von Kandze / Ganzi, wird von der dortigen Regierung betrieben. Wann immer ein Lokalbeamter in die Verwaltung zitiert wird oder zu einer Sitzung muss, wohnt er in diesem Hotel.
Dort kann man aber keine Nacht verbringen ohne zumindest 2-3 Anrufe am Abend und dann nochmal am Morgen mit der gehauchten Anfrage An moshi, was Massage heisst, aber besser zu verstehen ist, wenn man das o mit einem u vertauscht. An einen ruhigen Schlaf ist da nicht zu denken, der schiere Wahnsinn.
Einmal, da hatte mein Telfon keinen Stecker, da hab ich nach dem dritten abendlichen Anruf, die stündlich kamen, die Leitung aus dem Telefon gerissen und der Rezeption erzürnt erzählt, dass ich eigentlich dachte, ich wäre in einem Hotel und nicht in einem Bordell. Da haben sie nur betreten geschaut. Sicherlich müssen die Frauen Geld abführen um das Hotelhaustelefon zu benutzen. Diese Anrufe sind in vielen Hotels gang und gäbe. Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass Prostitution in China illegal ist.
Es klingt als, ob die Reisen zum Verwaltungssitz jetzt ihren Reiz verlieren! Aber diese Edikte von der Zentralregierung erreichen oft eh nichts und versickern im Sumpf des Apparartes.
Also was jetzt: Kein Besuch 'vulgärer' Orte oder gar keine Freudenfrauen(!) mehr? Immerhin kommen diese ja auch auf Hotelzimmer...