Wegen Vergewaltigung und Mord war James Woodard 1981 in den USA verurteilt worden. Nach einem DNS-Test hat ihn jetzt der texanische Gouverneur begnadigt.
Sein halbes Leben hat dieser Mann hinter Gittern verbracht - und das obwohl er unschuldig ist. Nach 27 Jahren im Gefängnis für einen Mord, den er nicht begangen hatte, ist James Woodard nun auch offiziell ein freier Mann. Der texanische Gouverneur Rick Perry begnadigte ihn und erklärte seine Unschuld in dem Fall aus dem Jahr 1980.
Kein Häftling in den USA saß länger unschuldig im Gefängnis als James Woodard. (© Foto: AP)
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Der Justizirrtum war bewiesen worden, nachdem eine Augenzeugin der Vergewaltigung und Ermordung von Woodards Freundin ihre Aussage widerrief. Ein danach vorgenommener DNS-Test ergab, dass Woodard nicht der Vergewaltiger gewesen sein kann.
"Woodard wurde fälschlicherweise für ein Verbrechen verurteilt, dass er nicht begangen hat", sagte Perry bei seiner offiziellen Entschuldigung. "Meine Aktion kann ihm die Zeit, die er im Gefängnis verbracht hat, nicht zurückgeben, aber sie beendet diesen Justizirrtum."
Der Mann aus Dallas wurde aufgrund der Beweislage bereits vor anderthalb Jahren aus dem Gefängnis entlassen. Perrys Begnadigung ebnet ihm nun den Weg für eine Millionenklage gegen den US-Staat. Kein Häftling hat in den USA länger unschuldig im Gefängnis gesessen als James Woodard.
"Leben, das ist Bewegung": Felix Grützner tanzt auf Beerdingungen, um an die Verstorbenen zu erinnern und Raum für Gefühle zu schaffen. Jetzt lesen ...
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(AP/afis/jhh)
Analyse des DFB-Kaders
die todesstrafe riskant ist !
der moralische aspekt braucht da nicht mal berücksichtigt werden.
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"Und so ist es auch, wenn jemand unschuldig verurteilt wird: Der Richter haftet nicht für die Folgen."
Der Unfehlbarkeitsanspruch des Papstes wurde bereits im vorigen Jahrhundert wieder abgeschafft.
Der Unfehlbarkeitsanspruch der Richter besteht weiter. Und deren Selbstherrlichkeit und Ignoranz, auch wenn sie Leben zerstören. Teilweise vorsätzlich und böswillig. Weil sie oft die kleinen Buben waren, die Fliegen die Beine ausrissen und Frösche aufbliesen. Der Sadismus ist geblieben, nur die Opfer wurden grösser.
Wäre einem Weissen so etwas passiert, dann gab es noch kein Justiz mehr.
Die Wahrscheinlichkeit des Pechhabens erhöht sich proportional zu dem Dunkelheitsgrad der Haut, zu der Religion. Wäre er weiss u. katholisch, dann kein Strafe auch wenn er den mord begeht.
Was soll das.
mich lässt das Gefühl nicht los, dass so etwas einem Weißen nicht passiert wäre....Texas in den 80ern.....
Paging