Zwergackerweg Nach Munitionsfund in Freimann: SPD sammelt Spenden für Rentnerin

Etwa 200 000 Euro soll die Entschärfung der Sprengmittel kosten. Die 72 Jahre alte Eigentümerin des Grundstücks steht vor dem Ruin.

Von Dominik Hutter

Die Münchner SPD hat eine Spendensammlung für die in Freimann lebende Melitta Meinberger organisiert, in deren Garten zehn Tonnen Sprengmittel und Munition gefunden wurden.

Der Vorstand hat daher die parteinahe Thomas-Wimmer-Stiftung um die Einrichtung eines Spendenkontos gebeten. Die 72-jährige Eigentümerin des Hauses am Zwergackerweg musste auf eigene Kosten eine Fachfirma mit der Bergung des explosiven Funds aus dem Zweiten Weltkrieg beauftragen.

Da die Aktion 40 Werktage dauert, erwartet sie eine Rechnung über etwa 200 000 Euro. Laut SPD darf die Stadt nach den geltenden Bestimmungen die Kosten nicht übernehmen.

Zehn Tonnen Munition im Garten - und eine Familie vor dem Ruin

Zwei Monate soll es dauern, bis der Sprengstoff aus dem Zweiten Weltkrieg weggeräumt ist. Die Anlieger müssen dafür täglich ihre Häuser in Freimann verlassen. Und Familie Meinberger soll die Entsorgung zahlen. Von Stefan Mühleisen und Jakob Wetzel mehr ...